Wandern in der grünen Natur Thüringens: Das UNESCO Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

Tunnelblick nach oben (übrigens der einzige "anstrengende Teil" dieser Tour)

Grün, grüner – ach, einfach nur sehr grün ist Thüringen. Und das bietet sich zum Wandern und Spazieren regelrecht an, so dass ich die Einladung (siehe unten) von Thüringen Entdecken gerne genutzt habe, dieses mir unbekannte Bundesland mir einmal näher auf Schusters Rappen anzuschauen. Was man sonst noch so in der Gegend um Schmiedefeld machen kann, das erzähle ich Dir in einem anderen Beitrag. Heute zeige ich Dir ein wenig des Rennsteigs, des Gipfelwanderwegs und des Biosphärenreservats Vessertal-Thüringer Wald!

Am Freitagmorgen starte ich in der Nähe des Bahnhofs Rennsteig an der Rennsteigkreuzung. Der Einstieg auf den Rennsteig, den Höhenwanderweg im Thüringer Wald, ist leicht zu finden.

Einstieg in den Rennsteig an der Rennsteigkreuzung in der Nähe des Bahnhofs Rennsteig

Einstieg in den Rennsteig an der Rennsteigkreuzung in der Nähe des Bahnhofs Rennsteig

Der Rennsteig geht übrigens von Hörschel bei Eisenach über 169,3 km bis Blankenstein. Mein Einstieg in eine kurze Etappe des Rennsteigs liegt etwa in der Mitte des Wanderweges.

Der Tag beginnt mit blauen Himmel – perfekt zum Wandern. Gerade hier, wo sich bald Wald und freie Flächen abwechseln. Die Waldwege sind unterschiedlich breit, die Ausschilderung für den Weg ist sehr gut, man kommt nicht weit, ohne dass eine neue Markierung zu sehen ist. Und auch die Beschilderung im Allgemeinen, auch für Abweichungen vom Weg, ist ungewohnt gut!

Beschilderung auf dem Rennsteig

Beschilderung auf dem Rennsteig

Was ich auf diesem Stück ein wenig schade finde – der Wanderweg entfernt sich erst einmal nicht weit von den Strassen, so dass bei dem tollen Wetter ständig Motorräder die Stille der Natur stören.

Auf dem ersten Wegstück habe ich den Eindruck, dass der Frühling noch nicht so ganz angekommen ist hier. Erst zeigt sich die Landschaft recht braun, doch das ist kein Wunder, es ist Anfang Mai und ich bin oben auf dem Höhenweg.

Hier ist noch alles eher braun Anfang Mai auf dieser Etappe des Rennsteigs

Hier ist noch alles eher braun Anfang Mai

Allgegenwärtig ist neben den Schildern auch das „R“ auf den Bäumen, das mir immer ein sicheres Gefühl gibt, auf dem richtigen Weg zu sein. Denn damit ist der Rennsteig deutlich ausgeschildert.

Das "R" an den Bäumen gibt Sicherheit, dass ich noch auf dem richtigen Weg bin

Das „R“ an den Bäumen gibt Sicherheit, dass ich noch auf dem richtigen Weg bin

Bald kommt schon die Abzweigung zum Großen Finsterberg, über den der Gipfelwanderweg führt. Ich zweige ab und komme bald an einen kurzen, aber heftig steilen Aufstieg. Die Sonne treibt mir den Schweiss über das Gesicht, meine Beine beginnen schnell ein wenig zu brennen – es ist meine erste Wanderung dieses Jahr. Eigentlich ist e gar nicht so wild – wenn Du vorher schon ein wenig im Jahr gewandert bist.

Steil geht es aufwärts im Wald - kaum zu erkennen auf dem Bild

Steil geht es aufwärts im Wald – kaum zu erkennen auf dem Bild

Oben sehe ich eine Abzweigung nach rechts, das sieht so aus, als wäre da ein Aussichtspunkt. Geht hier auch mein Weg lang? Ich bin mir ein wenig unsicher, entscheide aber schnell, die paar Meter zu laufen. Und das lohnt sich, denn der Ausblick hier vom Großen Finsterberg ist toll.

Hier ist das grün Thüringens schon schön zu sehen in diesem Panorama auf dem Gipfelwanderweg

Hier ist das grün Thüringens schon schön zu sehen in diesem Panorama

Wenige Meter weiter ist ein Aussichtsturm, der mich nochmal einige Meter über den Gipfel des Großen Finsterbergs steigen lässt

Aussichtsturm am Großen Finsterberg auf dem Gipfelwanderweg

Aussichtsturm am Großen Finsterberg

und mir nochmal das Panorama noch besser vor Augen führt. Hier treffe ich auch sehr nette Menschen aus der Gegend, die es zu meiner Freude es sich nicht nehmen lassen, mir zu erklären, was ich alles so von hier sehen kann. Zum Beispiel Suhl oder auch den Großen Eisenberg, mein nächstes Etappenziel.

Panorama von der Aussichtsplattform auf dem Großen Finsterberg am Gipfelwanderweg

Panorama von der Aussichtsplattform auf dem Großen Finsterberg

Ich erfahre auch, dass der Gipfelwanderweg knapp 30 km lang ist und über eine Menge Hügel geht, die über 900 m hoch sind.

Ich nehme den steilen Abstieg statt den Weg zurück und komme bald wieder auf einen breiten Weg. An der Alten Tränke stosse ich auf einen Grillplatz, der idyllisch im Wald liegt und wo es auch eine Hütte gibt.

Grillplatz an der Alten Tränke

Grillplatz an der Alten Tränke

Kurz halte ich inne, mache gerne Bilder für drei Reiter, die mich hier einholen mit ihren schwarzen Pferden. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich einen großen Respekt vor diesen großen Tieren habe und mich da nie wohl fühle? Trotzdem trete ich näher und nehme das mir entgegen gehaltene iPhone und helfe gerne weiter. Dann geht es weiter, dem Großen Eisenberg entgegen. Schilder, wohin ich mich wenden kann, gibt es genug hier.

Schilderwald...

Schilderwald…

Unterwegs ereilt mich der Anruf, dass die Liftbaude dort, wo ich mein Mittagessen hätte einnehmen sollen, geschlossen ist. Ich könne aber dann in Schmiedefeld, dem nächsten Etappenziel, auch gut essen. Mich stört es erst einmal nicht.

Nach dem Überqueren der Strasse stosse ich wenig später das erste Mal auf das Problem, dass ich die Beschilderung nicht verstehe. Die Schilder sind so schräg angebracht, dass es mir unklar ist, welchen Weg ich für den Gipfelwanderweg nehmen soll. Ich entscheide mich für den gut sichtbaren und komme bald an der Liftbaude an – die „Bergstation“ des Skilifts hier am Großen Eisenberg.

Zuvor im Telefonat wunderte ich mich, warum ich regelrecht ein Schulterzucken hören konnte, als ich meinte, ich will auf alle Fälle auch auf den Gipfel des Großen Eisenbergs. Wenige Minuten später wurde klar, warum. Auf diesem Gipfel gibt es nichts zu sehen, kein Ausblick. Ich freue mich trotzdem, den endlich wird die Internetversorgung wieder gut, ich bekomme UMTS statt Edge wie den größten Teil der Strecke bislang 😉

Auf dem Weg nach unten komme ich an einem Haus vorbei, das offenbar versucht, sich vor mir im Grünen zu verstecken…

Grünes Haus auf grüner Wiese im grünen Thüringen

Grünes Haus auf grüner Wiese im grünen Thüringen

An diesem Tag werde ich noch einiges Erleben, so ein sehr spannenden Besuch der Tierglasbläserei, ein Besuch im Infocenter des Biosphärenreservats und eine Wildbeobachtung. Doch von Erlebnissen neben dem Wandern und dem Biosphärenreservats im engeren Sinne – dazu bekommst Du einen eigenen Beitrag in den nächsten Tagen! Denn auch dem Besucherbergwerk Schwarze Crux habe ich einen Besuch abgestattet.

Doch weiter draussen im Grünen Herzen Thüringens. Am nächsten Tag zieht es mich wieder in die Natur, denn eine Führung „Lebendige Stille – natürlich“ ist im UNESCO Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald mit einem Ranger geplant.

Pünktlich um 10.45 Uhr finde ich mich am Startort der Führung durch das Biosphärenreserat, am Infocenter in Schmiedefeld, ein. Der Ranger Diethard Eckhardt nimmt uns herzlich in Empfang. Ca. 3-4 Stunden soll die Begehung dauern, nach einem kurzen Blick auf uns vier Teilnehmer meint er, dass es eher so 3-3,5 Stunden werden. Rund 10 km soll die Strecke lang sein, ein Rundweg am dem Sportplatz (an dem übrigens auch der Rennsteiglauf endet), wartet auf uns. Über den sogenannten Frauenweg und das Völklestal soll es gehen, ich werde neugierig.

Unterwegs lernen wie viel über das UNESCO Biosphärenreservat. Drei Zonen gibt es grundsätzlich. Die Kernzone, in der der Wald bzw, die Natur sich komplett selbst überlassen wird. Hier findet kein Anbau, kein Holzschlag, nichts, statt. Einzige Ausnahme: Es wird auch gejagt, da sich sonst alle Tiere dahin zurück ziehen würden im Laufe der Zeit. Und Bäume, die am Rand der Kernzone stehen, werden bei Gefahr dann doch geschlagen. Aber das ist die Ausnahme.

Ein Blick in eine Kernzone des Biospärenreservats Vessertal-Thüringer Wald

Ein Blick in eine Kernzone des Biospärenreservats

Mindesten drei Prozent der Fläche eines Biosphärenreservats müssen Kernzone sein. Hier gibt es nur vereinzelte Wanderwege, die mitten durch gehen. Und es ist Vorsicht angebracht, schließlich kann jederzeit ein Baum kippen. Diese „verordnete“ Natürlichkeit macht diese Kernzonen interessant für Universitäten, die hier immer wieder Studien durchführen, wie sich so ein Wald ohne die Einmischung von Menschen entwickelt. Die Kernzonen sind übrigens gut gekennzeichnet. Wenn Du ein entsprechendes Schild siehst, bitte hab Respekt davor und gehe dort nicht querfeldein. Danke!

Kennzeichnung der Kernzone im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

Kennzeichnung der Kernzone im Biosphärenreservat

Die beiden weiteren Zonen sind übrigens die Pflegezone, in die der Mensch durchaus eingreift und die Wirtschaftszone, als der Bereich, in dem die Natur zur Erzielung von Einkommen genutzt wird.

Naturschutzgebiet ist das Vessertal schon seit 1939, die Kernzone für das Biosphärenreservat schon seit 1979!

Gleich zu Beginn des Weges steigt mir der Geruch frisch gefällter Bäume in die Nase – herrlich. Unser Weg führt uns heute am Rande einer Kernzone entlang und es ist sehr spannend, was Herr Eckhardt alles zu erzählen weiss. Doch nicht nur er, auch eine der anderen Teilnehmerinnen ist hier aufgewachsen und kann viel zur Geschichte der Gegend und der Natur hier beitragen.

Zum ersten Mal in meinem Leben sehe bewusst die Schwämme, die den Zunder aus der Natur beitragen.

Biosphaerenreservat-Vessertal-Thueringer-Wald-Schwamm

Biosphaerenreservat-Vessertal-Thueringer-Wald-Schwamm1

Schön zu sehen, wie der Schwamm am lebenden Baum anders ausgerichtet war wie dann gefallen…

Die glatte Fläche weisst immer nach unten, am lebenden Baum wie am toten, gekippten Baum. Der Schwamm will seine Sporen loswerden können. Unser Ranger zeigt uns, was Zunder ist, und wie ein Teil es Inneren sich wie Leder anfühlt. Daraus kann man beispielsweise auch Hüte machen…

An der Dittrichsruh (eine kleine Hütte) machen wir kurz Pause. Fünf Minuten mit Augenklappe sind der Plan – prüfen, was wir wahrnehmen hier in der Natur, was wir hören, riechen, fühlen. Leider müssen wir das Experiment abbrechen, da wiederholt andere Wandergruppen das Wetter nutzen und vorbei kommen.

Doch auch auf dem weiteren Weg lerne ich eine Menge. Es gibt nicht „den Borkenkäfer“, sondern verschiedene. Der eine braucht eine große, schon abstehende Rinde, ein anderer bohrt tatsächlich Löcher in den recht festen Stamm.

Der Großteil des Baumbestandes hier sind Fichten, doch es werden vor allem in den Pflegezonen auch Weisstannen gepflanzt. Denn diese sind wichtig, denn das Wurzelwerk geht tiefer in die Erde und stabilisiert dadurch das Gebiet. Sowieso wird hier versucht, von der reinen Ertragswirtschaft mit nur Fichten und gereihten Anbau abzukommen. Verschiedene Baumarten, auch Laubbäume, werden gepflanzt. Und nicht in großen Abschnitten in einer Generation, sondern auch im Generationenmix.

Apropos Tannen: Diese riechen deutlich aromatischer als die Fichten. Und haben keine so spitzen harten Nadeln. Da diese daher im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen für das Wild wären, sind Neuanpflanzungen immer hinter Zäunen.

Ich bin nicht nur von den Erzählungen fasziniert, sondern auch von den unfassbaren Grüntönen, die mich hier erwarten.

Und noch mehr sattes grün im #biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald. #meinenatur in #deinThüringen

Ein von Travellerblog (@hubertmayer) gepostetes Foto am

Grüner, grüner und noch mehr grün im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

Grüner, grüner und noch mehr grün im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

Teile des Weges genießen wir in Stille, dann folgen immer wieder Erläuterungen. Zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich bewusst Waldmeister, als ich darauf hingewiesen werde.

Waldmeister in der Natur des Biosphärenreservats Vessertal-Thüringer Wald

Waldmeister in der Natur

Kurz danach kommen wir ins Völklestal (?), das mir durch schöne Bergwiesen auffällt. Die Bergwiesen werden, wenn sie größere Flächen darstellen, teilweise für die Heugewinnung verwendet, ansonsten zur Beweidung.

Bergwiese des Oberen Völklestal von unten im Biosphärenreservats Vessertal-Thüringer Wald

Bergwiese des Oberen Völklestal von unten

Doch es gibt nur noch wenige Landwirte hier. Trotzdem wird viel Wert darauf gelegt, dass die Bergwiesen erhalten werden im Thüringer Wald.

Am Rande der Wiese geht es nach oben. Und es bietet sich ein interessanter Tunnelblick durch die grünen Bäume an

Tunnelblick nach oben (übrigens der einzige "anstrengende Teil" dieser Tour)

Tunnelblick nach oben (übrigens der einzige „anstrengende Teil“ dieser Tour)

Weiter oben treffen wir erst wieder auf einen Baum mit vielen Schwämmen,

Baumreste mit vielen Schwämmen am Wegesrand im UNESCO Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

Baumreste mit vielen Schwämmen am Wegesrand

dann auch noch auf Bärwurz, aus dessen Wurzel man einen guten Schnaps machen kann 😉

Bärwurz

Bärwurz

Weiter geht es, an der Hengstwiese vorbei, hoch mit einem Blick nochmal nach unten über das obere Völklestal

Völklestal von oben

Völklestal von oben

und dann auf den Waldweg links wieder in Richtung Schmiedefeld. An der Schönen Wiese machen wir einen kurzen Zwischenstop und genießen die Aussicht. Hier hast Du einen Ausblick bis in die Rhön. Warum ich Dir das nicht zeige? Nun, es ist mittag – und wir blicken direkt in die Sonne.

Von hier ist es nicht mehr sehr weit, auf einem ziemlich geraden Waldweg geht es zurück. Unterwegs kommen wir noch an der Skisprungschanze vorbei und schauen von dort kurz runter ins Tal.

Blick auf die Skisprungschanze

Blick auf die Skisprungschanze

Von hier ist es nicht mehr weit und wir kommen an den Startpunkt unserer Wanderung. Seltsam. Gerne hätte ich auch noch den Rest des Tages hier verbracht. Immer mehr interessiert mich die Natur und Herr Eckhardt hat eine sehr, sehr angenehme Art, sein Wissen über die Natur weiter zu geben. Und so bedauere ich es, dass die Führung hier endet.

Weiterführende Links:

Offenlegung: Thüringen Tourismus hat mich gemeinsam mit anderen Bloggern, die an anderen Orten in Thüringen zur #Sternenwanderung waren, zu diesem langen Wochenende eingeladen. Herzlichen Dank hierfür!
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