Bamberg – Bier und Weltkulturerbe

Bild von der Pfarrkirche St. Martin

Der erste Beitrag in meinem neuen Reiseblog – und dann mit Bamberg eine Stadt in Deutschland? Ja, warum auch nicht? Bamberg lohnt einen Besuch, aber vor allem auch mit mehr Zeit, als ich es hatte. Denn für mich waren es nur wenige Stunden Aufenthalt im Rahmen eines recht spontanen Railtrips. Letztes Jahr hatte ich ein Quer-durch-das-Land Ticket der Bahn gewonnen, wurde das am Ostermontag zusammen mit Marco genutzt. Hier jetzt meine Eindrücke aus der Stadt Bamberg:

Die Altstadt von Bamberg

Sie ist bekannt für eine weitgehend erhaltene Altstadt. 1993 erhielt Bamberg für diese Altstadt auch die Auszeichnung UNESCO Weltkulturerbe. Doch ist die Altstadt tatsächlich so toll? Das könnt ihr für euch selbst anhand der Bilder beurteilen. Mir hat es sehr gut gefallen. Gerade die tollen Verzierungen an den Häusern, die Statuen – einfach toll zum Anschauen. Bestimmt die Hälfte meiner Zeit in Bamberg habe ich hinter der Linse des Fotoapparats verbracht, um meine Eindrücke zu sammeln.

Als erstes stiessen wir auf unserem Weg auf die Pfarrkirche St. Martin.

Bild von der Pfarrkirche St. Martin

Pfarrkirche St. Martin

Erbaut 1687 bis 1691 nach den Plänen von Georg Dientzenhofer. Ausgeschildert als bedeutendster Kirchenbau des Barocks in Bamberg. Innen sieht das dann so aus (allerdings derzeit mit Baustelle):

Bild vom Altar in der Pfarrkirche St. Martin in Bamberg

Altar in der Pfarrkirche St. Martin in Bamberg

Weiter ging es Richtung Bamberger Dom – erst an einem schönen Brunnen vorbei, da hätte ich besser mal aufgepasst, ob da was dabei stand (Gabelmann-Brunnen):

Ein Bild von einem Mann mit Dreizack auf einem Brunnen - vielleicht Poseidon?

Mann mit Dreizack auf einem Brunnen – vielleicht Poseidon? (s. Wiki-Artikel: Neptun entspricht Poseidon ;)

Dann kurz vor dem linken Regnitzarm ein riesen Schädel in der Landschaft

Skulptur eines Schädels nahe der "Unteren Brücke" in Bamberg

Skulptur eines Schädels nahe der „Unteren Brücke“ in Bamberg

Schön ist auch der Blick von der unteren Brücke nach dem „Klein Venedig Bambergs“

Gezoomtes Bild von Klein Venedig Bamberg

Gezoomtes Bild von Klein Venedig Bamberg

Und dann könnt ihr auch weitere prachtvolle Bauten bewundern:

Weiter ging es Richtung Bamberger Dom – der leider teilweise eingerüstet ist (und von innen habe ich auch keine Bilder, da zu der Zeit, als wir da waren, gerade ein Gottesdienst stattfand und man daher nur knapp fünf Meter weit rein durfte im Seitenschiff. Dann kam eine Absperrung inkl. Security!

Bild von außen vom Bamberger Dom, teilweise mit Gerüsten

Bamberger Dom

Direkt neben dem Bamberger Dom findet sich die Alte Hofhaltung, euch teilweise vielleicht aus dem Film „3 Musketiere“.

Bild vom Innenhof der Alten Hofhaltung Bamberg

Innenhof der Alten Hofhaltung Bamberg

Von dort ging unser Spaziergang weiter, rüber auf den Michaelsberg, wo die Klosteranlage Mich(a)elsberg steht. Von der Domseite her, thront dort die Kirche über den Hügel:

Blick auf die Klosterkirche Mich(a)elsberg

Klosterkirche Mich(a)elsberg

Der Weg sieht übrigens weiter aus als er tatsächlich ist, es sind nur wenige Minuten Fussweg vom Bamberger Dom rüber zum Mich(a)elsberg. Und auch die Höhenunterschiede sind nicht sehr wild. Von dort oben habt ihr dann auch einen schönen Ausblick über die Stadt:

Blick über Bamberg vom Mich(a)elsberg

Ausblick über Bamberg

Ebenfalls sehr sehenswert ist katholische Stadtpfarrkirche „Zu unserer Lieben Frau“ (offensichtlich auch „Obere Pfarre“ genannt), die sich dann wieder (vom Mich(a)elsberg gesehen hinter dem Bamberger Dom) befindet – vom Dom 2-3 Minuten Fussweg. Von außen war sie leider eingerüstet, innen dafür umso schöner:

Bamberg und Bier

Vormals 68 Brauereien – und heute nur mehr 11, die Bier verkaufen. Das erste Brauhaus, das wir Ostermontagmittag ansteuerten, das Brauhaus Spezial, war knall voll, so dass wir weiterziehen mussten. Kurzer Eindruck: Urig, Personal herzlich-ruppig.

Weiter ging es dann ins Bamberger Weissbierhaus, das vom Bahnhof her kommend nicht Richtung Innenstadt liegt sondern in die andere Richtung (aber auch nur 50-60m ;). Erster Eindruck: Nicht ganz so voll, auf den ersten Blick rustikal, wenn man weiter läuft und den zweiten Saal sieht, wundert man sich – eher stylisch gemütlich!

Bild vom hinteren Saal des Bamberger Weissbierhauses

Hinterer Saal des Bamberger Weissbierhauses

Ich hoffe, ihr konntet so einen ersten Eindruck von der Schönheit Bambergs erkennen. Es lohnt sich auf alle Fälle, mehr Zeit mitzubringen, als die wenigen vier Stunden, die wir dort hatten. Vielleicht einfach mal ein ganzes Wochenende und dann die ganze Stadt genießen. Aber nehmt eine große Speicherkarte mit, wenn ihr gerne Bilder macht. Apropos Bilder: Auf Google+ habe ich ein öffentliches Album mit allen meinen Bildern von Bamberg, die nicht vollkommen unscharf oder verwackelt waren. Also viel Spass dabei, Bamberg weiter auf Bildern zu erkunden! Nicht wundern – es sind auch noch Bilder von Kulmbach dabei, das war die nächste Station unseres Railtrips an diesem Tag.

Veröffentlicht von Hubert Mayer

Jahrgang 73, Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsbetriebswirt (DVA), stark ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

9 Kommentare

  1. Ja warum nicht Bamberg, es gibt so viel schöne (kleine/re deutsche) Städte die man erkunden kann, wir haben hier so viele schöne Ecken. Schöne Bilder, aber wenn ich mal meckern darf, die Hochkantbilder sind zu groß bzw. mein Bildschirm hier zu klein, so daß man scrollen muß und die Fotos nicht mit einem Blick erfassen kann – ansonsten alles schick! Schönes Wochenende!

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