Ein Besuch der erLEBZELTEREI in Mariazell

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Letzter Tag unserer Pilgerreise ins Mostviertel. Nach vier Pilgertagen auf der Via Sacra (Tag 1: Hinterbrühl – Klein-Mariazell, Tag 2: Araburg – Lilienfeld, Tag 3 Falkenschlucht – Annaberg, Tag 4: Annaberg – Mariazell) war heute „nur“ noch der Besuch der erLEBZELTEREI in Mariazell und die Rückreise angesagt.

Die erLEBZELTEREI in Mariazell

Nicht viel wussten wir im Vorfeld von der erLEBZELTEREI in Mariazell. Irgendwas mit Lebkuchen, war uns bekannt. Was aber viel richtiger wäre: ALLES mit Honig. Beziehungsweise Bienen. Oder so.

Irgendwas mit unserer Anmeldung war schief gelaufen, trotzdem kamen wir schnell zu unserer Führung. Da gibt es so einiges zu sehen.

Das Angebot der Lebzelterei ist traditionelle dreigeteilt – neben dem Lebkuchen gibt es auch Bienenwachskerzen und Met 😉

Informationen zu Pirker

Informationen zu Pirker

Und so bekamen wir von allen Teilen, die die Pirker Lebzelterei ausmacht, etwas zu sehen. Erst im „älteren“ Teil (nur als Abgrenzung zum nicht sehr alten Neubau der erLEBZELTEREI) den dortigen Ofen zu sehen:

Ofen ;)

Ofen 😉

Und das Ergebnis wird auch gerne verkostet – drei Sorten Lebkuchen:

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Viel interessanter fand ich, dass hier auch Met hergestellt wird – und sogar zwei Sorten. Das muss natürlich probiert werden, auch wenn es gerade mal 10 Uhr morgens ist…

Met

Met

Met ist euch nicht hart genug? Ihr wollt lieber ein Schnäpschen? Auch da kennen sie keinen Schmerz um die Uhrzeit – und wir bekommen auch diesen.

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Das Zentrum um Mariazell mit der Basilika ist hier ebenfalls nachgebaut:

Mariazell aus Lebkuchen bei Pirker Lebkuchen

Mariazell aus Lebkuchen

Und es gibt noch viel mehr zu sehen – Holzmuster beispielsweise:

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Danach heißt es, einen kurzen Locationwechsel vorzunehmen – wenige Meter weiter ist der Verkaufsraum, dahinter die Kerzenzieherei. Hier bekommt eine Schulklasse eine Einführung in die Kunst des Kerzenziehens und des Drehens. Erst wird für zu drehende Kerzen das Muster in das Wachs gepresst:

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Dann können wir auch eine Kerze selber drehen. Meine sieht dann fertig so aus – gar nicht mal sooo schlecht, oder?

Meine selbstgedrehte Kerze

Meine selbstgedrehte Kerze

Von dort ging es weiter in die neue erLEBZELTEREI, wo man bei dem gesamten Produktionsprozess zusehen kann. So sieht das dann in einem der Räume aus, die oben verglast sind für die Zuschauer:

Aber auch kleine Lebkuchenstücke werden verpackt

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und Versandfertig gemacht:

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Eigentlich schade, dass wir hier so wenig Zeit hatten, sollte unser Zug doch schon um 11.57 Uhr ab Mariazell zurück gehen – und wir wollten schnell noch einen Abstecher in die Kerzengrotte der Basilika machen und das Gepäck holen…

Die Rückreise vom #BloggerPilgern…

Die Rückreise ist schnell erzählt – der Bahnhof in Mariazell hat uns gut gefallen, gemütlich klein, aber schick!

Bahnhof in Mariazell

Bahnhof in Mariazell

Dort fuhren wir dann mit der Himmelstreppe

Ein Zug der Himmelstreppe

Ein Zug der Himmelstreppe

zurück bis nach St. Pölten. Der erste Teil der Strecke ist atemberaubend schön, da lohnt sich der Blick aus dem Fenster – und ich hab verpeilt, dort Bilder zu machen. Wissenswert: In den modernen Wagen gibt es auch Steckdosen…

Von St. Pölten aus geht es nach einem Mittagessen weiter nach Wien

Streetart im Westbahnhof

Streetart im Westbahnhof

Streetart im Westbahnhof

Streetart im Westbahnhof

und von dort mit dem Flieger zurück nach Stuttgart. Hätte ich vorher den Zeitplan besser im Blick gehabt, wäre ich allerdings in St. Pölten ohne Mittagessen in den Zug nach München und von dort weiter nach Stuttgart – wäre schneller gewesen.

Dafür hatte ich so noch einen schönen Ausblick:

Wolkenmeer mit Sonnenschein

Wolkenmeer mit Sonnenschein

Disclosure:
Zum BloggerPilgern ins Mostviertel wurde ich via Elena Paschinger (Danke, meine Liebe!) von der Destination Mostviertel Tourismus eingeladen. Herzlichen Dank für die Einladung, die von der Anreise über Unterkunft zur Verpflegung hin alles umfasste, eingeladen. Meine Meinung lasse ich mir von einer Einladung nicht beeinflussen.


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Veröffentlicht von Hubert Mayer

Jahrgang 73, Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsbetriebswirt (DVA), stark ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

2 Kommentare

  1. Ich habe jetzt (grob) deine 5 Pilgerberichte gelesen, auf alle Fälle viele schöne Fotos. Vielleicht sogar zu viele? Ab und an habe ich mich gefragt, wart ihr pilgern um zu bloggen oder pilgern um zu pilgern. Es fällt ungemein auf auf allen Bildern die Leute immer mit einer Kamera in der Hand zu sehen. Gab es auch mal so richtig ruhige Momente? Und was hat dir das Pilgern gebracht?

    • Hi Anne,

      wir waren eingeladen, um die Fragen ein wenig zu beantworten, wie das Pilgern auf dieser Strecke ist. Und das haben wir alle auf unsere Weise dokumentiert. Ein wenig fotovernarrt sind wir Reiseblogger sicher alle 😉

      Aber ja, es gab auch ruhige Momente…

      Gebracht? Fitness. Schöne Ansichten. Tolle Freundschaften. Ich bin in keiner Art und Weise gläubig oder spirituell interessiert.

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