Rezension: „Rund um Stuttgart – Genußwandern“ von Antje Seeling

Eine Rezension hier im Reiseblog? Ja warum denn nicht? Wandern ist hier häufig Thema, bald geht die Serie über meine Wanderung über den Lechweg hier los. Stuttgart ist auch Thema, Essen und Trinken tue ich sowieso immer wieder gerne. Und als mich dann Antje Seeling fragte, ob ich nicht eine Rezension über Ihren Genußwanderführer rund um Stuttgart (Von der Alb bis zum Zabergäu) schreiben möchte, sie stellt mir den gerne zur Verfügung, da sagte ich nicht nein. Zumal ich Antje ja auch von ihrem Reise- und Genußblog Delicious Travel her schon persönlich kenne.

Leider hat es ein wenig gedauert, bis ich dazu komme, den erst jetzt habe ich eine im Buch vorgeschlagene Wanderung unternommen – und da im Winter, leider ohne (leiblichen) Genuß.

Insgesamt beschreibt Antje in dem Wanderführer 25 Wanderungen hier im Ländle, die kürzeste mit gerade Mal 3,2 km, die längste mit durchaus knackigen 22 km (und dann auch noch jeweils fast 1.000 Metern hoch und runter). Allen vorgestellten Wanderungen ist eines gemein: Immer gibt es Informationen zur Anreise, immer gibt es Empfehlungen zur Einkehr, entweder auf der Strecke oder ganz in der Nähe.

Und so suchten wir uns die Wanderung 25 aus, die steht schon lange auf meinem Plan: „Auf den Spuren der Heslacher Blaustrümpfler“. Weil sich das für mich anbietet, drei Minuten zu Fuß habe ich von meiner Wohnung bis zum Bus, es folgte eine interessante Rundreise mit dem 43er durch die Stadt (Stuttgart), unterwegs ein wenig im Genußwanderführer blätternd,

und schon bin ich am Marienplatz, wo diese 8,8 km lange Wanderung startet und endet.

Hoch geht es für uns mit der Zacke und wir nutzen die Zeit auch, einen kurzen Abstecher beim Ausstieg an der Haltestelle Haigst runter zum Santiago de Chile Platz zu machen, auf dem wir einen tollen Ausblick über Stuttgart haben können, zumindest, wenn das Wetter mitspielt.

Panoramabild vom Santiago de Chile Platz in Stuttgart Degerloch

Panoramabild vom Santiago de Chile Platz in Stuttgart Degerloch

Dann geht es los auf die beschriebene Strecke und wir finden alle Wegpunkte problemlos, lediglich kurz nach der Abfahrt mit der Seilbahn

wird es auf der anderen Seite auf dem Berg ein wenig unklar, wo der Weg lang führt. Dies scheint aber ein allgemeines Problem zu sein, denn die Routenführung, die in der App vom Alpenverein drin ist, ist hier auch gänzlich anders, es schein mehrere Varianten zu geben.

Vom Blaustrümpflerweg selbst berichte ich Dir ein ander Mal noch mehr, dieses Mal wollte Gesine sich auf das Fotografieren konzentrieren

und ich mich auf den Genußwanderführer – leitet er mich richtig, erkenne ich Orte wieder? Und ja, das kann ich gerne bestätigen,

Ein Bild aus dem Genußwanderführer wieder entdeckt auf der Wanderung auf dem Braustrümpflerweg

Ein Bild aus dem Genußwanderführer wieder entdeckt auf der Wanderung auf dem Braustrümpflerweg

Leider hat der Biergarten Tschechen und Söhne auf der Karlshöhe geschlossen, der wird von Anke im Buch empfohlen (und ist auch sehr nett, ich war da früher auch ab und an), dafür haben wir Glück. Ein Kind verkauft Waffeln am Rande der Wegstrecke, für 1,50 EUR (mit Puderzucker) bzw. 2 EUR (mit Apfelmus) bekommen wir doch ein wenig Genuß in den Magen, damit das auch mit der Genußwanderung passt.

Fazit zum Genußwanderführer „Rund um Stuttgart: Genußwandern – Von der Alb bis zum Zaberstein“

Die Routen machen Lust, diese selbst nachzuwandern und immer wieder einzukehren. Nachdem wir nun die Stuttgarter Strecke nachwandern konnten und das einwandfrei geklappt hat mit der Beschreibung (wobei der Blaustrümpflerweg auch gut ausgeschildert ist), werden wir dieses Jahr bestimmt noch die eine oder andere Tour ausprobieren. Die Tour 24 („Weinwandern am Zuckerle“) habe ich bereits vor einigen Jahren mit meinen Freunden der Stuttgart Connection anläßlich des Helfertreffens vom Sommerfestival der Kulturen gewandert, wir werden daher dann die etwas weiter entfernten Touren angehen, gerade die in Richtung Heilbronn klingen sehr interessant und sind gerade an Wochenenden auch gut erreichbar, wenn nicht gerade Ferienbeginn ist.

Offenlegung: Die Autorin Antje Seeling hat mir Ihren Wanderführer kostenfrei für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Auflagen waren damit nicht verbunden. Ich kenne Antje auch seit einigen Jahren persönlich. Und sage an der Stelle herzliche Danke!

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Veröffentlicht von Hubert Mayer

Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsmensch, ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

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