Via Sacra Gastgeber: Hotel Zum Kirchenwirt Mariazell

Mein Einzelzimmer im Kirchenwirt Mariazell beim Pilgern auf der Via Sacra

Ich schrieb schon, dass wir uns sehr freuten, in Mariazell nach 96 km Pilgern auf der Via Sacra angekommen zu sein. Besonders freuten wir uns aber als wir feststellten, dass unsere Unterkunft in Mariazell, das Hotel Zum Kirchenwirt (nicht zu verwechseln mit dem Gasthof Kirchenwirt in Klein-Mariazell, über den ich hier berichtete ;)), nur wenige Meter von der Basilika entfernt ist. Direkt oberhalb der Basilika, ca. 50 Meter rechts in der Wr. Neustädter Strasse. Wie es mir dort gefallen hat, das erfährst Du jetzt:

Ankommen im Hotel Zum Kirchenwirt Mariazell

Sonderlich beeindruckend ist der Kirchenwirt in Mariazell von der Strasse her nicht, aber gemütlich sieht es aus. Unten ist rechts neben dem Eingang das Restaurant untergebracht, von dem ich euch gleich noch ein wenig erzähle, gerade aus geht es Richtung Treppen / Aufzug und Gepäckraum. Zur Linken ist der Frühstücksraum, auch dazu gleich noch ein paar Bilder. Unser Checkin verläuft vollkommen unkompliziert und uns wird gleich auch geholfen, die Koffer, die für uns vom Gasthof Meyer in Annaberg hierher gefahren wurden, aus dem Gepäckraum zu holen. Vorher laufen wir jedoch schnell in den Gastraum und gönnen uns einen Sekt Holler und ein Radler auf die Strapaze der letzten Pilger Etappe von Annaberg nach Mariazell. Wir sind froh, dann aber gleich unsere Zimmer beziehen zu können – ich habe leider eines der kleineren

Einzelzimmer im Hotel Zum Kirchenwirt Mariazell

erwischt, das merkte ich vor allem dann im Bad. Doch lasst mich erst einmal das Zimmer herzeigen. Hier der Blick vom Eingang zum Fenster mit dem Bett:

Mein Einzelzimmer im Kirchenwirt Mariazell  beim Pilgern auf der Via Sacra

Mein Einzelzimmer im Kirchenwirt Mariazell

In dem Bett habe ich ganz gut geschlafen. Die Nachtischlampe musste ich leider ausstecken, damit ich mein Smartphone am Bett laden kann, eine zusätzliche Steckdose fehlt in Bettnähe. Und das Smartphone ist auch mein Wecker unterwegs… Auch sonst waren Steckdosen eher spärlich vorhanden – ein Schreibtisch am Fenster, ja:

Schreibtisch am Fenster im Hotel Kirchenwirt Mariazell am Ziel der Via Sacra

Schreibtisch am Fenster

Aber auch hier keine Steckdose. Ansonsten gab es alles was notwendig betrachtet werden kann, inklusive eines aufgehängten Flachbildfernsehers:

TV im Einzelzimmer des Hotels Kirchenwirt in Mariazell am Ziel der Via Sacra

TV im Einzelzimmer

Das Bad war ebenfalls sehr klein – und ich an dem Tag sehr neidisch, dass meine weiblichen Bloggerkolleginnen alle eine Badewanne hatten (Oliver hatte das Zimmer unter oder über mir und damit wohl die gleiche Ausstattung). Bei mir war lediglich eine Dusche – und mit den von mir verhassten zwei Drehknöpfen für kaltes und warmes Wasser. Bringt mich immer dazu, unnötig Wasser zu verbrauchen, weil ich dann das Wasser während dem Einseifen nicht abstelle, da ich mit eingeseiften Gesicht nicht lang rum machen möchte, bis die Temperatur wieder stimmt. Via_Sacra_Gastgeber_Kirchenwirt_Mariazell_2 Leider war auch die Nacht nicht erholsam, da ich aufgrund eines ständigen „Fließgeräusches“, das ich nicht zuordnen konnte, sehr lange zum Einschlafen brauchte. Tanja im Zimmer gegenüber hatte dasselbe Problem…

Das Restaurant im Hotel Zum Kirchenwirt

Bilder vom Restaurant kann ich keine anbieten, es hat aber ein schönes helles Holzambiente, das mir sehr gut gefällt. Die Auswahl an Speisen und Getränken ist gut – unser junger Kellner aber offensichtlich kein Weintrinker; Angaben zu den Weinen konnte er mir keine machen. dafür bot er mir unkompliziert an, ich könne ja einen Schluck probieren – das Problem war damit auch gut gelöst. Zum Essen gab es für mich die x-te Knoblauchcremesuppe, und die war recht gut.

Knoblauchcremesuppe im Hotel Kirchenwirt Mariazell

Knoblauchcremesuppe

Und dann nochmal ein Gebackenes, auch wenn ich eigentlich ja derzeit am Abnehmen bin. Das hatte ich mir aber verdient. Und das war es auch wert, denn das schmeckt hervorragend!

Gebackenes mit Kroketten und Kartoffel

Gebackenes mit Kroketten und Kartoffel

Frühstück im Hotel Zum Kirchenwirt Mariazell

Am nächsten Tag stand noch eine Besichtigung auf dem Plan und daher auch ein zeitiges Frühstück, laut Plan um 8 Uhr, doch wir schienen was später ausgemacht zu haben, denn ich saß lange allein an dem für uns eingedeckten Tisch:

Unser Frühstückstisch, bevor die anderen kamen ;)

Unser Frühstückstisch, bevor die anderen kamen ;)

Die Auswahl an Wurst, Käse und Marmeladen war ordentlich, ebenso die Brot/Brötchen Auswahl, das packe ich euch wie üblich in eine Galerie, auch wenn ich das Wurstbild versaut habe 😉

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Gut gesättigt ging es dann schnell noch Koffer packen, bevor wir dann zur „erLEBZELTEREI“ in Mariazell sind. Die Zeit bis zum Abmarsch habe ich aber noch genutzt, mir schnell mal den

Wellnessbereich des Kirchenwirts

Ausblick vom Wellnessbereich

Ausblick vom Wellnessbereich

anzusehen. Das Wetter meinte es nicht ganz so gut mit uns, doch der Ausblick, das kann ich versichern, ist toll. Hier im Wellnessbereich des Mariazeller Kirchenwirts gibt es neben einer Panoramasauna auch eine Infrarotkabine – schade, dass wir keine Zeit mehr hatten, diese zu nutzen. Der gesamte Wellnessbereich hat mir gut gefallen – die gute Aussicht ist einfach nicht aufzuwiegen 😉

Sauna

Sauna

Fazit zum Hotel Zum Kirchenwirt Mariazell Ich hatte ein wenig Pech bei der Auswahl meines Zimmers, die anderen haben mir besser gefallen (bzw. Tanjas, die hat mich kurz reinlinsen lassen, als wir abends hoch sind und ich erzählte, dass ich keine Badewanne habe). Ansonsten war der Service sehr freundlich – bis auf den sehr unnetten Versuch, uns schon gegen 21 Uhr aus dem Restaurant zu vertreiben. Fakten zum Hotel Zum Kirchenwirt Mariazell Hotel und Restaurant Zum Kirchenwirt Wr. Neustädterstr. 4 A-8630 Mariazell Tel.: +43 3882 34534-0 Web Mail

Disclosure:
Zum BloggerPilgern ins Mostviertel wurde ich via Elena Paschinger (Danke, meine Liebe!) von der Destination Mostviertel Tourismus eingeladen. Herzlichen Dank für die Einladung, die von der Anreise über Unterkunft zur Verpflegung hin alles umfasste, eingeladen. Meine Meinung lasse ich mir von einer Einladung nicht beeinflussen.


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Veröffentlicht von Hubert Mayer

Jahrgang 73, Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsbetriebswirt (DVA), stark ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

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