Sponsored Post: Busreise mit dem ADAC Postbus von Stuttgart nach München – ein Test

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Kann es tatsächlich Gründe geben, als nach wie vor überzeugter Bahnfahrer mit dem Bus eine Reise quer durch Deutschland zu machen? Ja, kann es schon und das geht. Nicht überall beziehungsweise auf allen Strecken, aber für die Strecke von Stuttgart nach München kann ich Dir die Fahrt mit dem ADAC Postbus tatsächlich empfehlen, unabhängig davon, dass ich für diese Fahrt in diesem Fall nichts bezahlen musste und sogar eine Aufwandschädigung für diesen Beitrag bekomme.

Warum ich auf dieser Strecke die Fahrt mit diesem Fernbus empfehlen kann (nein, nicht auf allen Strecken), das erfährst Du, wenn Du gleich weiter liest:

Die Buchung meiner Fahrt mit dem ADAC Postbus

Aufgrund meiner Testfahrt mit dem ADAC Postbus „musste“ ich telefonisch (Tel. 0228 / 97 27 27 97) buchen, die Dame war ein wenig langsam und so zog sich das Buchen ziemlich lange hin. Ursache dafür war wohl, dass sie meinen Rabattcode in einem anderen System als dem sonst verwendeten eingeben musste. Vorbildlich: Alle erfassten Daten wurden nochmals bestätigt, und ich wurde darauf hingewiesen, dass diese Daten gespeichert werden und dass die Besonderen Beförderungsbedingungen gelten. Das empfand ich als einen guten und fairen Umgang.

Direkt im Anschluss an meine telefonische Buchung erhielt ich zwei E-Mails, einmal die Buchungsbestätigung mit der Zusammenfassung der relevanten Daten (Fahrtzeiten, Sitzplatznummer und Kosten – unten kam dann der Hinweis, dass via Rabattcode ausgebucht), zum anderen eine E-Mail mit einem dreiseitigen pdf: Rechnung und je ein Ticket für die Busreise von Stuttgart nach München und zurück von München nach Stuttgart.

Alternativen zur telefonischen Buchung gibt es auch, denn…

Du kannst natürlich auch online hier buchen. Es stehen zahlreiche Strecken innerhalb von Deutschland zur Auswahl, von Stuttgart aus geht es, wie bei meiner Tour, beispielsweise nach Augsburg und München. Oder auch in die andere Richtung geht es über Karlsruhe, Mannheim nach Frankfurt und von dort entweder weiter nach Hamburg oder Dortmund mit zahlreichen Haltestellen des Fernbusses unterwegs. Auf dem Screenshot von der Website des ADAC Postbusses siehst Du, welche Strecken alle möglich sind:

Streckennetz des ADAC Postbus

Das Streckennetz

Alternativ zu einer telefonischen oder einer online Buchung gibt es auch noch diverse Verkaufsstellen, wo Du Dein Ticket für die Busreise erwerben kannst. Der Name ADAC Postbus lässt es schon vermuten: Genau – in über 5.000 Postfilialen im Einzugsbereich der im Streckennetz eingebundenen Städte und in allen ADAC Geschäftsstellen kannst Du auch offline zuschlagen. Denn der ADAC Postbus ist eine Kooperation von ADAC und der Deutschen Post.

Du bist spontan? Dann kannst Du, sofern die Fahrt nicht ausgebucht ist, auch bei den Fahrern des Busses noch zuschlagen und einen Fahrschein erwerben. Den Fahrtplan des ADAC Postbusses findest Du hier.

Doch nun zu meiner eigenen Fahrt mit diesem Bus von Stuttgart nach München und wie ich diese erlebt habe:

Zur Abfahrt geht es hoch zur Messe Stuttgart (also eigentlich in Leinfelden, aber so genau wollen wir ja nicht sein)…

Das ist für mich als Innenstadtbewohner eigentlich doch ziemlich ungünstig, für die Mitfahrer, die sichtlich aus dem Umland angefahren wurden, jedoch ideal, da die Messe nahe an der Autobahn liegt und daher gut mit dem Auto zu erreichen ist.

Die Abfahrt ist direkt neben dem Parkhaus der Messe Stuttgart, wenige Meter vom Messeeingang Ost entfernt. Mit der S-Bahn fährst Du also bis zum Flughafen/Messe (S2/S3 Richtung Filderstadt bzw. Flughafen/Messe) und folgst der Beschriftung „Messe“. Wenn Du in Fahrtrichtung gegangen bist, siehst Du nach dem Verlassen des Flughafengebäudes auch schon den ersten Hinweis auf den Busbahnhof, so dass Du den kaum verfehlen kannst:

Ausschilderung vom Flughafen her kommend

Ausschilderung vom Flughafen her kommend

Bevor Du am Messeeingang stehst, biegst Du rechts ab und direkt vor dem Messeparkhaus sind die jeweiligen Haltestellen ebenfalls gut ausgeschildert:

Haltestelle des ADAC Postbus in Stuttgart

Haltestelle des ADAC Postbus in Stuttgart

Der Zustieg in den ADAC Postbus in Stuttgart an der Messe

Wenn der Bus dann vorgefahren ist,

Bild von einem Oldtimer Bus des ADAC

Der ADAC Postbus – ähm. Nee, ein Oldtimer vom ADAC 😉

Oh, just joking, das war ein etwas älterer Bus des ADAC, der bei meiner Fahrt nach München zufälligerweise vor der Messe stand, da gerade die Messe Retro Classics stattfand – auf das Bild wollte ich dann aber doch nicht verzichten;)


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Der neue Fernbus von ADAC und Post ist dann doch deutlich moderner:

Das isser, der ADAC Postbus

Das isser, der ADAC Postbus

Aber ich wollte ja was über den Zustieg in Stuttgart an der Messe schreiben. Die Fahrer sind zu zweit, bei mir hatte einer das Gepäckstück in den Laderaum des Busses verladen (ein Gepäckstück kannst Du kostenfrei mitnehmen) und mir dafür einen Gepäckzettel ausgehändigt (der weder auf der Hinfahrt noch auf der Rückfahrt bei der Empfangnahme des Gepäckstücks kontrolliert wurde) [Update 2015: Wie ich feststellen konnte, wird das bei den IC Fernbussen der Bahn ebenso lasch gehandhabt, zumindest auf meiner Fahrt nach Prag und zurück!]. Der andere prüfte mein Ticket beim Einstieg in den geräumigen Reisebus.

Wer jetzt seinen Sitzplatz sucht, der muss nach unten schauen, denn die Nummerierung ist leider nicht über den Sitzen angebracht – ein wenig ungünstig, wie ich finde (kann aber auch nur die Gewohnheit aus der Bahn sein).

Ist der ADAC Postbus ausreichend bequem?

Die Frage hatte ich mit ein wenig Bange mir im Vorfeld gestellt – und die Antwort ist: Ja, für einen Bus kann ich echt nicht meckern. Ich hatte ausreichend Platz für meine – zugegebenermaßen kurzen – Beine.

Ausreichend platz für die Füsse hat es im ADAC Postbus

Ausreichend platz für die Füsse hat es…

Meine Knie stiessen nicht an, wie ich es vorher befürchtet hatte – Glück gehabt… Dafür wichtig zu wissen: Unter dem Sitz auf der Fensterseite zur Mitte hin ist pro Doppelsitz jeweils eine Steckdose. Diese ist jedoch nur in Betrieb, solange der Motor des Fernbusses an ist.

Für mich als Onlinejunkie und Blogger wichtig – es gibt ein kostenfreies WLAN an Board des Fernbusses. Auf einem Prospekt steht, wie man sich anmelden soll – das konnte ich nicht nachvollziehen, meine Geräte buchten sich direkt ein. Und das WLAN – das war wider Erwarten, klasse. Auf der Rückfahrt hatte dann zu Beginn ein klein wenig gemuckt (die ersten ca. 5 Minuten), doch dann ging es einwandfrei. Doch den Belastungstest machte ich auf der Hinfahrt: Smartphone rein, zweites Smartphone rein und dann noch ein Kindle Fire HD und dort die gesamte Fahrt über Videos von Amazon Instant Video gestreamt. Dauerte immer mehrere Versuche lang, bis es startete, dann liefen alle Videos ohne Aussetzer.

Spannend ist aber – eigentlich hätte ich nicht von Amazon streamen müssen, denn im Bus ist ja das

ADAC Media Center

verfügbar. Dieses bietet Dir teilweise direkt im Browser (Hörbücher, Musik), teilweise mit der App, die für Android und iPhone zur Verfügung steht, diverse Unterhaltungsmöglichkeiten.

ADAC_Postbus_7

Neben den eben erwähnten Medien kannst Du damit auch kostenfrei Filme anschauen. Und weil das Media Center eine spannende Geschichte ist (die nur an Board des Busses nutzbar ist), mache ich in den nächsten Tagen eine eigene daraus, dann erfährst Du noch mehr, was für eine Auswahl geboten wird. Einverstanden? [Update: Und hier ist mein Bericht über das Mediencenter des Post Fernbusses]. Für jetzt soll genügen, dass das Media Center an Board echt was kann und dir die Fahrtzeit verkürzen hilft.

Service im ADAC Postbus

Bei der Abfahrt wurden wir noch darauf hingewiesen, dass Anschnallpflicht besteht, aber so wirklich interessiert hat das niemanden… Der ADAC Postbus ist mit zwei Fahrern besetzt, der eine am Fahren, der andere bedient Dich gerne vorne aus der Kühlbox, in der die Kaltgetränke zu echt fairen Preisen gelagert sind:

ADAC_Postbus_6Hinten im Bus ist auch der Heißgetränkeautomat, dafür benötigst Du passende Münzen (1 EUR Stücke).

Heißgetränkeautomat im ADAC Postbus

Heißgetränkeautomat (1 EUR pro Becher)

Nicht unerwähnt bleiben darf bleiben, dass die Toilette, die sich hinten im Bus neben dem Tisch befindet, sehr sauber war. Trotzdem verzichte ich gerne auf die Benutzung von Toiletten in Bus und Bahn, da es mir meist ein wenig zu eng ist. Und oft die Sauberkeit nach einigen Betriebsstunden zweifelhaft ist (nochmal: hier nicht bei diesen beiden Fahrten).

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Fazit zur Fahrt mit dem ADAC Postbus

Für die Strecke von Stuttgart nach Augsburg bzw. München stellt der Fernbus in meinen Augen durchaus eine Alternative zur Bahn dar, über die man nachdenken kann. Die Fahrtzeit ist nur unwesentlich länger, dafür die Fahrt nun wirklich deutlich günstiger – die einfache Strecke mit der Deutschen Bahn von Stuttgart nach München kostet ohne Sitzplatzreservierung mit dem ICE 57 EUR und dauert je nach Verbindung zwischen 2:14 Stunden und 2:26 Stunden. Das WLAN war auf meiner Fahrt erstaunlich stabil, die Versorgung mit dem Mediacenter hat mich mental gestärkt und mit den günstigen Getränken war auch für das körperliche Wohlbefinden auf der Fahrt zwischen Stuttgart und München gesorgt…

Für weitere Strecken bevorzuge ich zugegebenermaßen dennoch weiterhin die Bahn – wer jedoch sparen will/muss und ausreichend Zeit hat, der kann auch weitere Strecken mit dem ADAC Fernbus fahren, ausreichend Komfort bieten diese Busse allemal. An den Haltestellen sind regelmäßig wohl auch 15 Minuten Aufenthalt eingeplant, so dass man dann auch sich kurz an der frischen Luft die Beine vertreten kann (oder die Raucher sich verlustieren können – denkt aber dran, für euren Nebensitzer ist der kalte Rauch nicht toll).


[Update:] Der Automobilclub ADAC ist Ende 2014 aus der Kooperation ausgestiegen, wie das Handelsblatt hier berichtet. Warum der ADAC aus der doch erfolgreichen Kooperation mit der Post ausgestiegen ist, ist mir unklar. Die Post hat dafür die geschätsanteile übernommen und angekündigt, das Liniennetz noch weiter auszubauen.

Disclosure: 

Für den Beitrag erhalte ich die Freifahrt hin und zurück nach München (ich hätte bundesweit fahren können) und eine Vergütung. Die hierfür geforderten 300 Wörter habe ich um etwa 1.000 Wörter überzogen, da der Beitrag Dir auch einen Mehrwert bieten soll und ich das Ganze mal als Vergleich für meine sonstigen Bahnfahrten spannend fand.

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Veröffentlicht von Hubert Mayer

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5 Kommentare

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