Unterkunft in Dresden: Das Hotel art’otel Dresden

Im Rahmen meiner Deutschlandtour mit dem Deutschlandpass stattete ich auch wieder meinen Lieblingsstadt Dresden einen Besuch ab – und nach kurzer Suche nach einer Unterkunft landete ich über den Club Carlson im art’otel Dresden. Wie mir dieses recht zentral gelegene Hotel gefallen hat, erfahrt ihr nachstehend:

Die Lage des Hotels art’otel Dresden

Keine fünf Minuten Fussweg entfernt von der Elbe, aber auch keine fünf Minuten zum Bahnhof Dresden Mitte (bitte nicht mit Hauptbahnhof verwechseln) liegt das art’otel schön am Rande der Dresdner Innenstadt. Bis zur Frauenkirche sind es rund 1,5 km, also schön fußläufig erreichbar. Parkplätze gibt es in der Umgebung ebenfalls, ansonsten bietet das art’otel auch Stellplätze für 14,50 EUR am Tag an.

Das Hotel art’otel Dresden

Je nachdem, von welcher Seite man kommt, ist das Dresdner Hotel weniger gut

Eingang des art'otel Dresden

Eingang des art’otel Dresden

oder besser als art’otel zu erkennen.

Hotel_art-otel_Dresden_15Drinnen läuft man in eine schöne offene Lobby, die theoretisch für ClubCarlson Gäste eine gesonderte Anmeldung bereit hält (praktisch wurde ich dann auf die andere Seite gebeten, war aber auch der einzige Gast in dem Moment).

Hotel_art-otel_Dresden_13An der Rezeption wurde ich sehr freundlich in Empfang genommen und diese Herzlichkeit zog sich durch den gesamten Aufenthalt, sowohl im Hotel als auch abends an der Bar bzw. mittags im zugehörigen Restaurant factory.


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Das art’otel zeichnet sich neben der ein wenig gezwungenen Art des Hauses, alles, aber auch wirklich alles in Kleinbuchstaben zu schreiben, dadurch aus, dass sich zahlreiche Bilder im Haus befinden. Die Bilder im art’otel Dresden sind alle von A.R. Penck, ebenso wie die auf dem zweiten Bild zu sehende Statue auf dem Dach des art’otels. Kommt man beispielsweise aus dem Aufzug in der vierten Etage, dann fällt der Blick auf dieses tolle Bild:

Bild von A.R. Plenck in der 4. Etage des art'otel Dresden

Bild von A.R. Plenck in der 4. Etage des art’otel Dresden

Auch eine Sauna (geöffnet täglich von 17 – 22.30 Uhr) und ein kleiner Fitnessraum mit tollem Ausblick, aber eher spärlicher Einrichtung ist vorhanden:

Das Zimmer im art’otel Dresden

Das Zimmer (hier: 424) ist ein wenig dunkler als ich das eigentlich mag.

Eingang ins Zimmer 424 des art'otel Dresden

Eingang ins Zimmer 424 des art’otel Dresden

Das Zimmer selbst scheint aber auch seine besten Zeiten schon gesehen zu haben, ich weiss nicht wirklich, ob das so gewollt ist, dass das Telefon ein Monster aus längst vergangenen Zeiten ist

Telefon im art'otel Dresden

Telefon im art’otel Dresden

oder ob die Wand wirklich so aussehen muss:

Wand im art'otel Dresden

Wand im art’otel Dresden

Das Bad hingegen ist eine Mischung aus schick und (für meinen Geschmack) scheußlich – die gelben Wände finde ich fürchterlich, während das Interieur dagegen sehr schön ist. In einem weißen Bad würde dies aber mit Sicherheit deutlich besser zur Geltung kommen.

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Ein nettes Schmankerl ist hier, dass das Fenster zum Bad auf Knopfdruck von undurchsichtig milchig auf durchsichtig gestellt werden kann.

Die Badkosmetika haben mir sehr gut gefallen, da muss ich auch mal schauen, ob man die irgendwo käuflich erwerben kann.

Hotel_art-otel_Dresden_4

Die Minibar ist unter dem Fernseher und bietet keine Besonderheiten, ein Wasserkocher mit Kaffee und Tee zum Aufgießen finden sich im Schrank.

Sehr angenehm fand ich, dass mir täglich eine Flasche kostenlose Flasche Wasser (Apollinaris, 0,5 l) in die Minibar gestellt wurde.

Was ich im art’otel vermisst habe, waren neben einer Klimaanlage und Hausschuhen auch eine simple Angabe, welcher Sender sich auf welchem Programmplatz im TV befindet. Vielleicht habe ich die entsprechende Info aber auch nur übersehen.

Fazit zum art’otel Dresden

Die Konzept, ein Hotel mit soviel Kunst auszustatten, ist faszinierend und gefällt mir sehr gut. Auch die Mitarbeiter waren sehr freundlich und taten ihr Bestes, mir den Aufenthalt angenehm zu machen.

Ein wenig mehr Pflege könnte dem Haus jedoch gut tun, siehe die Kratzer an der Wand oder die Farbe des Bades (mag sein, dass das auch Kunst ist, dann verstehe ich sie aber nicht).

Vielleicht habe ich auch aber nur Pech bei der Zimmerzuteilung gehabt.

Kostenloses WLAN ist vorhanden, aber in einer atemberaubend langsamen Geschwindigkeit. Wer nur mal eben Mails checken will und Facebook und Co nutzen möchte, für den ist das sicher ausreichend. Für alles Datenintensivere eher nicht, daher entsteht der Blogpost hier auch erst zuhause.

Was sich aber auf alle Fälle lohnt, ist der Mittagstisch im zum art’otel gehörigen factory Restaurant – dort hatte ich zur Abreise mittags ein absolut tolles Essen:

Gebratene Rinderstreifen mit Chili, Paprika, Kräuterrahmsoße und Spaghetti im factory Dresden

Gebratene Rinderstreifen mit Chili, Paprika, Kräuterrahmsoße und Spaghetti im factory Dresden

Facts zum art’otel Dresden

Hotel art’otel Dresden
Ostra-Allee 33
01067 Dresden

Tel. 0351/4922 0
Fax 0351/4922 777

Web

Frühstückszeiten:

Montag – Freitag:  06.30 – 11.00 Uhr
Samstag/Sonntag:06.30 – 12.00 Uhr


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www.bahn.de/städtereisen

Veröffentlicht von Hubert Mayer

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