Informationen zur Kennzeichnung von Beiträgen und Affiliatelinks

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Diese Seite fasst verschiedene Informationen zusammen, die der Transparenz auf meiner Website Travellerblog.eu dienen sollen. Insbesondere möchte ich Dir, liebe(r) Leser(in) immer fair kenntlich machen, wie ich zu welchen Beiträgen veranlasst werde, aber auch, wie ich Einnahmen zu generieren versuche, um meine mit den Reisen und diesem Reiseblog zumindest derzeit oft verbundenen Kosten zu reduzieren. Wenn am Ende etwas über ist, bin ich auch dankbar – allerdings auch das Finanzamt, denn alle Einnahmen werden selbstredend versteuert.

Nachstehend erläutere ich kurz die verschiedenen Möglichkeiten, mit denen ich ab Erstellung dieser Seite (26.06.2018) meine Beiträge kennzeichnen werde. Soweit ich dazu komme, werde ich auch versuchen, ältere Beiträge nachzukennzeichnen. Dies wird aber einige Zeit in Anspruch nehmen – mein Hauptberuf als Angestellter in einer Lebensversicherung braucht auch Zeit ;)

In der zweiten Hälfte erläutere ich, wie ich Einnahmen generiere und erkläre dabei, was Affiliatelinks sind.. Und warum Aufwandsentschädigungen legitim sind.

Kennzeichnung von Beiträgen auf dem Reiseblog Travellerblog.eu

Im Juni 2018 wurde immer unklarer, was ein Blogger zu kennzeichnen hat bei seinen Beiträgen. Wir Blogger sind alle verunsichert durch ein Urteil, das die Instagramerin und Bloggerin VreniFrost betrifft.

Schon bislang habe ich immer versucht, höchstmögliche Transparenz walten zu lassen und habe meist in den ersten Sätzen des Beitrages auf Einladungen hingewiesen mit dem Hinweis „s. u.“, wo unter jedem Beitrag eine Offenlegung der erhaltenen Leistungen zu finden ist. In Zukunft wird über dem Beitrag eine der folgenden Kennzeichnungen mit einem Link zu dieser Seite stehen:

  • Presse-/Bloggertrip
  • Blogeinladung
  • Anzeige
  • Werbung, Produkterhalt
  • Werbung, unbezahlt
  • Keine Kennzeichnung

Und was bedeutet das nun im Einzelnen? Das erkläre ich Dir hier:

Presse-/Bloggerreise

Anlass zu diesem Beitrag ist eine Einladung, zu der sowohl Pressevertreter als auch Blogger eingeladen sein können (auch wenn ich evtl. der einzige bin). In aller Regel umfassen solche Einladungen Übernachtungen und Frühstück, fast immer auch ein (oft zeitlich straffes) Programm. Auf diesen gemeinsamen Einladungen sind in der Regel auch das Essen und die Tischgetränke inkludiert, manchmal, aber nicht immer, ein oder mehrere Getränke an der Bar. Je nachdem, wer einlädt, werden auch die Fahrtkosten übernommen – oder eben auch nicht. Manchmal dürfen auch Partner(in) mit. Der konkrete Umfang der Einladung für mich steht unter dem Beitrag in der roten Box „Offenlegung“. Andere Teilnehmer mögen anderes mit dem jeweiligen Veranstalter vereinbart haben.

Geld in Form einer Aufwandsentschädigung erhalte ich in aller Regel bislang noch nicht.

Vorgaben, dass etwas Spezielles geschrieben werden soll, habe ich bislang in den letzten 5 Jahren noch nicht erlebt – in der Regel wird nicht einmal die (natürlich vorhandene) Erwartung geäußert, man möge etwas schreiben.

Blogeinladung

Hier bin ich persönlich für meinen – oft auch auf meine eigene Initiative – von einem Hotel, einer Destination, einer Lokalität oder einem Veranstalter eingeladen. Mal mit, mal ohne Partnerin. In den meisten Fällen wird hier die Übernachtung mit Frühstück übernommen, manchmal auch weitere Speisen, manchmal auch Getränke. Manchmal gibt es auch ein Rahmenprogramm, oft aber auch nicht. Fahrtkosten werden bislang eher selten übernommen, solche Einladungen werde ich über kurz oder lang aber nur noch dann annehmen, wenn ich selbst unbedingt wo hin möchte oder es mir einfach gut in Kram passt, weil ich an den Ort aus anderen Gründen möchte.

Anzeige

Ganz klar, sobald ich Geld für einen Beitrag erhalte, wird dieser als Anzeige gekennzeichnet. Dies bezieht sich auf den Fluss von Geld, nicht aber, wenn es sich dabei lediglich um eine Erstattung der Fahrtkosten handelt!

Werbung, Produkterhalt

Kam bislang noch nicht vor, doch so könnte ich mir vorstellen, transparent zu machen, wenn ein Anbieter mir einen Gegenstand zum Test (dauerhaft oder temporär) überlässt oder mich zum Testen einer Dienstleistung einlädt. Letzteres könnten beispielsweise Videokurse sein, ersteres vielleicht Teile zur Fotoausrüstung oder Reisegepäck/-gadgets. Oder vielleicht auch mal ein Flug oder eine Bahnfahrt?!

Werbung, unbezahlt

Ich muss sagen, das widerstrebt mir etwas, liegt aber an dem oben erwähnten Urteil. Bis auf weiteres werde ich so Beiträge zu Produkte oder Dienstleistungen kennzeichnen, die ich selbst erworben habe, aber trotzdem darüber berichte. Warum so kennzeichnen? Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich damit den Absatz dieses Anbieters ankurble – und das kann Stand heute als werbliche Handlung gewertet werden. Auch wenn ich es selbst gezahlt habe… Seitens des Anbieters besteht keine Beziehung zu mir.

Keine Kennzeichnung

Da war ich dann einfach nur so auf eigene Rechnung unterwegs. Der Beitrag ist rein redaktionell, ohne dass ich von irgendjemanden dazu angestoßen wurde (außer dem Bericht eines anderen Bloggers, einer Freundin, meiner Eltern oder whatever). Aber vielleicht zeigt der Link auf diese Seite, um was für einen Scheiss wir Blogger uns kümmern müssen. Sorry für die deutlichen Worte!

Fazit zur Kennzeichnung von Beiträgen

Transparenz war mir schon immer wichtig, daher findest Du seit Jahren unter meinen Beiträgen eine rote Box mit dem Titel „Offenlegung“. Hier ist dargestellt, welche Leistungen ich erhalten habe. Sehe es mir bitte nach, wenn ich evtl. dann doch im Rahmen einer Wanderung noch ein Bier ausgegeben bekommen habe, das ich vergessen habe zu erwähnen. Oft genug lade ich den/die Einladende(n) selbst auch auf ein Getränk ein, wenn wir unterwegs sind!

An der Stelle noch ein Hinweis, da danach oft gefragt:

„Warum sind denn fast alle Beiträge positiv? Ist das nicht doch so gewünscht, bzw. wurdest Du nicht durch die Einladung beeinflusst? Ist doch klar, dass Du, wenn Du eingeladen wirst, was positives schreibst…“

Ganz ehrlich? Neee. Weder wurde ich bislang je gebeten, etwas Positives zu schreiben – noch wäre das nötig. Ernsthaft: Glaubst Du, eine Hotelkette lädt in ihr kaputtes Hotel ein? Einladende wissen in aller Regel sehr gut, warum sie dich wohin einladen…

Geld verdienen im Reiseblog

Ja, ich möchte mit diesem Blog auch Geld verdienen. Warum?

Kosten eines (Reise-) Blogs

Zunächst das offensichtliche, wenn Du den Bereich oben gelesen hast: Ich habe unmittelbar mit den Reisen und dem Blog verbundene Kosten. Beginnend bei den Hostingkosten (die derzeit bei etwas über 100 EUR im Jahr liegen und damit überschaubar sind). Kosten für diverse weitere Domains und andere Blogs. Kosten für Softwareabos zur Bildbearbeitung (und nein, ich nutze die nicht zum Spass für Privatvergnügen, wobei der Blog natürlich auch ein Vergnügen ist). Das Theme (das macht die Optik aus) kostet ebenfalls Geld. Ich benötige ab und an technischen Support, beispielsweise zur Absicherung des Blogs, Umstellung auf https oder auch bei der DSGVO-Geschichte.

Kameraequipement wird ebenfalls benötigt, und das nicht wenig – und vieles mehr…

Dann kommt ein großer, momentan in etwa vierstelliger Block an Fahrtkosten. Obendrauf dann eben überall dort, wo es nicht übernommen wird, Kosten für Verpflegung, Eintrittsgelder, Schifffahrten und Co. Manche dieser Kosten hätte ich bestimmt auch zuhause, oft aber eben nicht in diesem Umfang.

Keine monetären Kosten, aber nicht zu vernachlässigen ist der Zeitaufwand, den ein Blog kostet. Das Reisen ist das eine, übrigens meist toll, manchmal aber auch anstrengend, gerade, wenn Du durch viele Programmpunkte geschleust wirst. Richtig genießen ist dabei oft nicht, denn es werden ständig Notizen gemacht, ständig Ausschau nach Auffälligkeiten gehalten, um daraus eine Story zu entwickeln. Das gilt selbst für lange Wanderungen – die Wegbeschreibungen kommen nicht rein aus der Erinnerung.

Doch ebenfalls sehr aufwändig ist die Nacharbeit: Bilder sortieren, aussortieren, bearbeiten – und dann das Verfassen dies Artikels. Unter 2-3 Stunden sitze ich hier im Reiseblog selten an einem Artikel, meist sind es eher 3-7 Stunden. dazu kommt noch die Zeit, die ich mich mit dem Blog unter anderem unter technischen Gesichtspunkten beschäftige, das Lesen anderer Blogartikel zur Verbesserung meiner und auch das Recherchieren von ergänzenden Links und Angaben zu Anbietern oder auch beispielsweise Restaurants in den Beiträgen.

Einnahmequellen Reiseblog

Ein paar Punkte, wie ich Einnahmen erziele, liste ich Dir hier auf, damit Du ein Verständnis dafür bekommen kannst:

Affilatelinks

Affiliatelinks sind Links zu Shops/Dienstleistern, bei denen ich eine Provision erhalte, wenn Du diesen anklickst und anschließend etwas kaufst. Mal nur dann, wenn Du das spezielle Produkt/die spezielle Dienstleistung erwirbst, oft auch wenn Du dann etwas anderes bei dem Anbieter bestellst. Die dahinter liegenden möglichen technischen Hintergründe zum Tracking sind hier bei webmasterpro.de gut erklärt.

Wichtig zu wissen: Du zahlst nicht mehr für das Produkt bei dem entsprechenden Anbieter als wenn Du direkt dorthin kommen würdest. Sicher wird ein Anbieter einen entsprechenden Aufschlag einkalkulieren. Aber eben nicht für mich und nicht für alle Verkäufe, sondern für einen Schnitt aller Verkäufe.

Der bekannteste Anbieter, über den man (auch ich) sowas beispielsweise verwirklicht, ist Amazon. Die Provision hängt übrigens von der Produktkategorie ab und kann ein fester Betrag oder ein prozentualer Anteil sein. Stichworte zum Googlen, wenn Du mehr wissen wisst: „amazon werbekostenerstattung tabelle“

VG Wort

Eine für mich mittlerweile auch recht wichtige Einnahmequelle ist die VG Wort – quasi die „GEMA“ für Texte. Ebenso wie Autoren von Büchern oder Zeitschriftenartikeln kann ich auch über Veröffentlichungen im Web Tantiemen erhalten. Ausführliches zur VG Wort findest Du beispielsweise bei Peer von Selbständig im Netz.

Google Adsense

Google Adsense Anzeigen kennst bestimmt. Finden sich ja fast überall im Netz. Wenn Du es nicht weisst, dann schau am besten direkt bei Google Adsense. Seit dem 25.05.2018 nutze ich eine entpersonalisierte Version von Adsense, das bedeutet, es wird Dir beliebige Werbung ausgespielt, die, wenn gut läuft, vielleicht etwas mit dem Thema des Artikels zu tun hat. Mit dem Profil, das Google über Dich anlegt, hat sie nichts zu tun. Das vorläufige Ergebnis dieser Umstellung: Vorher hatte ich etwa 10 EUR im Monat damit einnehmen können in den letzten Monaten, seit dem ist das um etwa 80-90 % eingebrochen…

Sponsored Posts

Hier bekomme ich tatsächlich Geld für das Erstellen eines Artikels. Das kann eine Reise sein, aber auch über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Ist bislang extrem selten hier. Bei diesen Artikel gibt es teilweise durchaus Vorgaben, was beinhaltet sein muss. Lobhuddelei werde ich trotzdem nicht betreiben…

Verkauf von Bildern

Ab und zu möchten Destinationen oder andere Partner mir einige der Bilder, die ich erstellt habe, gegen eine entsprechende Zahlung abkaufen.

Fazit zur Einnahmen und Ausgaben im Reiseblog

Das war sicher keine vollumfängliche Darstellung von Einnahmen und Ausgaben für den Blog, aber ich hoffe, ein wenig zur Transparenz beigetragen zu haben. Du hast Fragen? Unter dieser Seite lasse ich das Kommentarfeld offen, so dass Du sie gerne hier stellen kannst. Oder Du schickst mir Deine Fragen per Mail, Facebook- oder Instagramnachricht oder per Post. Sorry aber, wenn ich auf letzteres eher nicht antworten werde, außer es ist eine so gute Frage, dass sie eh hier auf der Seite beantwortet werden sollte, dann mache ich das auch hier, einverstanden?

Wenn ich was vergessen habe, hole ich das auch noch nach. Jetzt habe ich Hunger und wollte ja eigentlich Reisecontent schaffen, also bloggen, statt wie hier nur zu erklären.