Faszinierendes Instagram: Meine Woche 17/17 und ein Interview mit Marco Buch

Instagramer und Blogger Marco Buch

Und jetzt ist tatsächlich nicht nur eine neue Woche vorbei, sondern ich bin auch ein Jahr älter. Aber nur älter, nicht weiser, Und natürlich liebe ich mein Instagram auch weiter und so zeige ich Dir auch heute wieder einige der Bilder, die ich in dieser Woche geliked habe. Am Ende des Beitrags findest Du heute ein spannendes Interview mit Marco Buch von Life is a trip!

Diese Woche gab es auch wieder ein paar Bilder von Sine und mir, nachdem wir am Sonntag einen kleinen Ausflug in den Travertinpark gemacht haben:

und anschließend ein wenig am Neckar entlang gelaufen sind.

Am Samstag hat mich zu meinem Geburtstag übrigens auch mein Lieblingstier überrascht und beharrlich versucht, fünf Meter vor unserem Wohnzimmerfenster ein Nest zu bauen…

Instagram Bildern, die ich in der Kalenderwoche 17 2017 geliked habe

Sehr zum Schmunzeln gebracht hat mich diese Zusammenstellung von Schildern aus Florenz von Caitlyn O’Dowd – lustig, was die da so machen, oder?

Bei Berries gibt es mal ein nicht ganz so langweiliges Bild von Kirschbäumen – sehr schöne Komposition! 🙂

Kash ist gerade in London unterwegs – aufgepasst, wer pink mag, hier bekommt ihr gleich eine volle Dröhnung. Vorne Pink, hinten pink 😉 Ok, ich glaube, ich will doch nicht in nächster Zeit nach London…

Hello London

Ein Beitrag geteilt von Kash Bhattacharya (@budgettraveller) am

Meine Liebe zu Gewitter Fotos kennt ihr ja mittlerweile, Jonas hat vor einigen Tagen hierzu unter anderem in seiner Instastory Jordan Cantelo empfohlen – und bei ihm gibt es unzählige wahnsinnig tolle Blitze und Wolken. Schau Dir das an, ist echt der Wahnsinn!

Frage mich immer, wie viel davon allerdings Nachbearbeitung ist und wie viel tatsächlich zu sehen?!

Apropos Jonas, der kann nicht nur Gewitter, sondern auch „normale“ Sonnenaufgänge – hier im Pfälzer Wald. Herrlich!

This was quite a sunrise, I can tell. #sunrise #mountains #pfälzerwald #germany #autumn

Ein Beitrag geteilt von The Lightning & Landscape Dude (@jonaspiontek) am

Ben Jaworsky ist ja bekanntlich einer meiner Lieblingsfotografen, und das folgende Bild aus dem Schwarzwald zeigt seine Liebe zur Natur – und ist daher auch wieder für mich ein Genuß und eine Empfehlung wert!

Lissabon taucht immer wieder in meinem Feed auf -und immer wieder will ich da mal hin. Warum ich das nie schaffe, verstehe ich nicht wirklich. Simone war dort, und auch das Bild der Türe zeigt, warum Lissabon einen Besuch unbedingt wert ist, oder?

Sandra Schaenzer hört nicht auf, mich mit Landschaftsbildern zu begeistern, schon letzte Woche war ein Bild von ihr in dem Wochenrückblick dabei. Und auch heute muss sie unbedingt dabei sein mit diesem Bild aus La Gomera!

Ob ich sie wohl auch mal fragen soll, ob sie mir für ein Interview hier zur Verfügung steht? Klingt nach einem Plan, oder?

Eine schöne Perspektive aus Nürnberg hat Katja im Gepäck – Nürnberg ist sowieso eine schöne Stadt, in der es viel zu entdecken gibt!

Vielleicht sollte ich auch hier mal was dazu schreiben, doch gerade läuft ja erst einmal meine Reihe zum Lechweg…

Auch Selim Aydın hat mal wieder eine tolle Stimmung eingefangen diese Woche, bin immer wieder positiv davon angetan, was für tolles Auge für Kompositionen er hat!

Und natürlich dürfen auch diese Woche Treppenhäuser nicht fehlen, heute kommt das aus Berlin von Sabine Kulanek:

For einigen Wochen hatte ich es, glaub‘ ich, schon mal erwähnt: Ein Ort, der schon lange auf meiner Reiseliste steht, ist die Burg Eltz. Natürlich habe ich es immer noch nicht dorthin geschafft, dafür war Nadine dort und hat diesen zauberhaften Ort erneut bei Instagram eingestellt 🙂

Mein Aggregatorbild der Woche kommt aus Slovenien von der dortigen Tourismusorganisation. Du weisst ja schon, ich liebe Sonnenauf- und untergänge. Und das hier ist ein Musterbeispiel, warum das so ist. Berge und dazu dieses Licht. FANTASTISCH!

Interview mit Instagramer Marco Buch

Moin Marco, stell dich doch bitte in max. 3 Sätzen kurz vor:

Mein Name ist Marco Buch, ich bin Filmschaffender, Schreiberling und Blogger bei Life is a Trip. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch und in letzter Zeit fast immer unterwegs. Ich habe in mittlerweile über 130 Jobs gearbeitet und dabei momentan 70 Länder auf vier Kontinenten bereist.

Instagramer und Blogger Marco Buch

Instagramer und Blogger Marco Buch

1. Wie viel Zeit verbringst du täglich in etwa mit Instagram?

Manchmal nicht eine Minute, manchmal schon bis zu einer Stunde.

2. Was gefällt dir besonders bei Instagram?

Ich mag es sehr, dass man sich in ganz andere, unerwartete Welten begeben kann. Daher bin ich auch kein großer Fan von Accounts, die hauptsächlich Fotos von sich selbst zeigen. Ich folge viel lieber Accounts, die es verstehen, den Zuschauer kurz an einen unbekannten Ort zu entführen und damit nicht selten auch zu neuen Reisen inspirieren.

3. Welches Equipment nutzt du für Instagram? (Kamera, Smartphone xy, Bildbearbeitung, App für Tags?)

Die meisten meiner Bilder sind vom iphone, im letzten Jahr vom SE, was man auch deutlich an der Qualität sehen kann. In letzter Zeit habe ich aber auch einige Fotos von meiner Canon EOS M3 genommen. Ich bearbeite die Fotos ausschließlich in Instagram, benutze aber meistens keine großen Filter. Ich finde Komposition und Auswahl des Motivs viel wichtiger als irgendwelche Filter.

4. Dein Top Tipp für viele Likes und/oder Follower bei Instagram?

Sieht mein Account so aus, als könnte ich da wertvolle Tipps geben? Hahahah! Nee, echt. Wenn jemand Tipps hat, immer her damit! Ich habe leider keine.

5. Was ist Dein eigenes (selbst erstellt und gepostetes) Lieblingsbild bei Instagram?

Schwierige Entscheidung. Aber dieser Blick hier über eine Insel in Kenia hat es mir damals schon sehr angetan!

And another one from beautiful Chale Island, last beach to be inspected! Thanks for a blast, @magicalkenya !! #beachinspector

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6. Welches Bild hat dir diese Woche von jemanden anderen besonders gut gefallen?

Meine Blogger-Freundin Margharita hat dieses fantastische Bild hier gepostet. Und ich fragte mich sofort, wieso mir dieser Ort in Antalya vor drei Wochen entgangen ist…

7. Woher rührt Deine Liebe zur Natur und zu fernen Welten?

Ich war schon immer sehr an neuen Orten, Menschen und Erfahrungen interessiert und bin glücklicherweise in der Natur aufgewachsen. Und so kann ich auch heute noch nicht genug davon bekommen, immer neue Orte zu entdecken, Erfahrungen zu sammeln und so viel Zeit wie möglich unter freiem Himmel zu verbringen!

Super, danke, mein Lieber! Hoffe, wir sehen uns bald mal wieder!

Das war es für diese Woche, ich hoffe, Du hast wieder eine Menge neuer Inspirationen gefunden!


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Zusammensuchen tu ich mir die Bilder, die ich geliked habe, übrigens am Mac mit der App Flume

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Lechweg in 8 Etappen wandern: Etappe 1 – vom Formarinsee nach Lech

Samstag, 23.07.2016. Mit dem Bus starte ich in Lech zu meiner ersten Etappe des Lechwegs. Von der Quelle des Lechs am Formarinsee bis nach Füssen zum Lechfall werden mich meine Füße in acht Etappen tragen. Der Himmel ist eher diesig, doch das soll an den folgenden Tagen schnell besser werden:

Der Ausblick morgens vom Balkon am 24.07.2016

Der Ausblick morgens vom Balkon am 24.07.2016

Im Hotel Aurora, in dem ich in der vergangenen Nacht und in kommenden Nacht untergebracht bin, erhalte ich die Lech Card, mit der ich kostenfrei den Wanderbus zum Formarinsee nutzen kann. Wer ins Hintere Zugertal möchte, muss eigentlich eine Maut von 5 EUR bezahlen – doch auch die bleibt mir mit der lech card erspart.

Der Bus startet pünktlich auf die Minute – und ist proppevoll. Doch während der 40 Minuten Fahrt, in denen es meist bergauf geht, leert sich der Bus immer weiter, nicht einmal die Hälfte der Gäste aus Lech fährt bis zur Endhaltestelle am Formarinsee."

Ein kurzer Blick zur Orientierung – und dann geht es die wenigen Meter weiter zum Formarinsee. Kein fünf Minuten sind es bergab, entgegen der Richtung, in der Lech liegt. Selbst bei trüben Wetter ist der See nicht unansehnlich,

Formarinsee bei bedeckten Himmel

Formarinsee bei bedeckten Himmel

doch die Pracht, die ihm eigentlich innewohnen soll, die zeigt sich mir nicht an diesem Tag. Doch da schick ich Dich doch gerne für einen Moment zu Anita von travelita.ch, die Formarinsee (und weitere Teile der Gegend rund um Lech) bei besseren Wetter erlebt hat.

Du bist zurück von Anitas Beitrag? Schön, dann lass uns mal gemeinsam die erste Etappe des Lechwegs in Angriff nehmen. Zurück geht es in Richtung der Bushaltestelle,

Das Stück zwischen Bushaltestelle und Formarinsee

Das Stück zwischen Bushaltestelle und Formarinsee

wo eine Stele mit Informationen und dem markanten Logo des Lechwegs am rechten Rand steht.

Stele am Beginn des Lechwegs an der Bushaltestelle

Stele am Beginn des Lechwegs an der Bushaltestelle

Das geschwungene „L“ werde ich noch sehr oft sehen auf meinem Weg, es zeigt mir immer wieder, dass ich noch auf dem rechten Weg bin. Den Wanderführer, den ich bekommen habe (siehe unten), werde ich auch in den nächsten Tagen nie benötigen, die Beschilderung auf dem Lechweg ist erstklassig.

Zahlreiche Schilder am Einstieg in den Lechweg in der Nähe des Formarinsees

Zahlreiche Schilder am Einstieg in den Lechweg in der Nähe des Formarinsees

Hier steige ich dann richtig in den Lechweg ein, 3,25 Stunden soll der Weg lang sein. Als Zwischenziel habe ich mir das „Älple“ vorgemerkt, ein Gasthaus am Strassenrand, an dem bei einer starken Verschlechterung des Wetters ich auch hätte abbrechen können, da auch dort der Bus hält.

Es geht auf nahezu der gesamten Etappe bergab, insgesamt sollen es 727 Höhenmeter auf sein auf etwa 14 km, Du siehst, ein eher entspannter Einstieg in meine Acht-Tages-Wanderung. Es geht über Wiesen und Steine, trotz des Regens am Vorabend ist der Weg sehr gut begehbar.

Der Lechweg führt in diesem ersten Bereich über offene Wiesen, und der Anblick, der sich mir hier bietet, dieses satte grüne, gemischt mit Felsen, die wie Kieselsteine in der Landschaft wirken, lässt mich wieder und wieder innehalten und einfach genießen.

Herrliche Landschaft auf der ersten Etappe des Lechwegs vom Formarinsee nach Lech

Herrliche Landschaft auf der ersten Etappe des Lechwegs vom Formarinsee nach Lech

Der Lech ist hier oben noch ein kleines Rinnsal, das mal neben dem Weg zaghaft fliesst,

Der Lech als kleines Rinnsal am Rande der ersten Etappe des Lechwegs

Der Lech als kleines Rinnsal

mal ein klein wenig breiter wird.

Der Lech ein klein wenig breiter

Der Lech ein klein wenig breiter

Ich mag ja, wie Du auf meinen Berichten vom Schluchtensteig vielleicht schon gesehen hast, wenn die Wege schmal sind und nicht so viele andere Wanderer auf dem Weg sind. Auch wenn es immer wieder schön ist, sich ab und an unterwegs auszutauschen (Spoiler: manche Menschen wirst Du auf den Etappen öfters sehen), etwas zu quatschen.

Und gerade auf dieser ersten Etappe sehe ich mehr Menschen als auf dem ganzen Rest – und das trotz des trüben Wetters. Trotzdem wird es nicht voll, nur ab und an sind andere Wanderer zu sehen auf dem Weg.

In guter Entfernung sind auch andere Wanderer zu sehen auf dem Weg nach Lech

In guter Entfernung sind auch andere Wanderer zu sehen auf dem Weg nach Lech

Kannst Du die Wanderer ganz vorne sehen?

Doch nicht nur grün ist die Gegend, ab und an gibt es auch herrliche Farbtupfer, wie hier am Wegesrand:

Farbtupfer am Wegesrand - vor einem tollen Bergpanorama auf der ersten Etappe des Lechwegs

Farbtupfer am Wegesrand – vor einem tollen Bergpanorama

Der Weg bleibt abwechslungsreich, zwischendurch geht es wenige Meter leicht bergauf, doch das nimmst Du eigentlich beim Wandern gar nicht wirklich als Steigung wahr (auf den rund 14 km geht es auch insgesamt nur knapp 300 m aufwärts, ich vermute, der
Großteil vom Formarinsee zurück zur Bushaltestelle…)

Nur minimale Anstiege zwischendurch auf der ersten Etappe des Lechwegs

Nur minimale Anstiege zwischendurch

Rund 45 Minuten dauert es, bis ich die Strasse das erste Mal überquere. Und ich behalte im Hinterkopf, dass hier auch eine Bushaltestelle wäre, für den Fall, dass das Wetter sich rasch verändern sollte – ich bin ja in den Bergen, da sollte man sowas immer im Hinterkopf behalten.

Manchmal, nur manchmal zeigt der Lech, dass er irgendwann ein Fluss werden möchte. Er wird breiter und aus dem leichten Plätschern wird ein hörbares Rauschen.

Bald kommt schon ein Schild, dass die Gaststätte „Älple“ nur mehr fünf Minuten entfernt ist, der Weg führt über die Strasse weiter. Später werde ich sehen, dass das eigentlich nicht nötig gewesen wäre, auf dem „normalen“ schöneren Weg wäre auch eine Abzweigung gekommen.

Ich lege einen Stop ein und gönne mir eine Rindssuppe mit einem Speckködel.

Ein einsamer Knödel in kräftiger Rindssuppe

Ein einsamer Knödel in kräftiger Rindssuppe

So wirklich glücklich werde ich hier allerdings nicht. Du siehst an der Portion, dass es nichts zum satt werden ist. Und das für stolze 7,20 EUR. Doch keine Sorge – sobald Du mal Lech hinter dir gelassen hast, normalisieren sich die Preise, nur in der Gegend rund um Lech/Zürs sind die Preise in meinen Augen leider sehr stark reisekassebelastend.

Ein Auszug aus der Karte inklusive der Öffnungszeiten packe ich hier kurz in eine Galerie:

Obwohl es leicht zu regnen beginnt, entschliesse ich mich, weiter zu wandern. Die Strasse wird schnell überquert, dann geht es weiter runter Richtung Lech und Lechweg.

Ein paar Meter zurück zu Lech und Lechweg vom Restaurant Älple aus

Ein paar Meter zurück zu Lech und Lechweg

Schmale Pfade

Schmale Pfade...

Schmale Pfade…

und Wege, auf denen man zu zweit nebeneinander gehen kann, auf dem keine große Aufmerksamkeit auf den Weg selbst erforderlich ist,

breitere Wege

breitere Wege

wechseln sich ab. Und das ist gut so, denn auf den etwas breiteren Stücken (die aber noch lang keine Wanderautobahnen sind), kannst Du den Blick nach vorne richten und den Ausblick genießen, der sich hier bietet. Nach knapp einer Stunde komme ich erneut an eine Bushaltestelle (übrigens: So oft wie auf dieser Etappe hast Du sonst nicht die Möglichkeit, unterwegs abzubrechen). Nur noch 45 Minuten bis Lech sind angeschrieben.

Bald geht es oberhalb eines Golfplatzes vorbei,

Golfplatz bei Zug

Golfplatz bei Zug

Der Ausblick über den Platz ist ja schön,

Golfplatz bei Zug

Golfplatz bei Zug

der Platz selbst will mir als Wanderer nicht so ganz gefallen. Und offenbar geht es nicht nur mir so, auch Claudia hat in Ihrer Beschreibung der (umgekehrten) Etappe denselben Eindruck bekommen.

Doch keine Sorge, der Lechweg wird unmittelbar nach Zug wieder schön, der Weg schlängelt sich durch die Landschaft,

Kurz nach Zug wird der Weg wieder sehr schön

Kurz nach Zug wird der Weg wieder sehr schön

und auch an müde Wanderer wurde gedacht. Wer will, kann hier nochmal ein letztes Päuschen einlegen, die Sinusbank am Wegesrand ist sehr gemütlich.

Sinusbank am Rande des Lechwegs kurz nach Zug

Sinusbank am Rande des Lechwegs kurz nach Zug

Eine weitere Besonderheit in dieser Gegend sind übrigens die immer wieder auftauchenden Grillstellen.

Grillstelle am Wegesrand

Grillstelle am Wegesrand

Nicht, dass es eine Grillstelle gibt, sondern dass auch jede Menge Holz von den Gemeinden hier bereit gehalten wird, so dass dem Grillvergnügen nichts im Weg steht. Kenne ich so zumindest aus Deutschland nicht, Du etwa?

Jede Menge Holzscheite zum Grillen werden bereit gehalten

Jede Menge Holz zum Grillen wird bereit gehalten

Apropos Lechweg und der Lech. Der ist hier schon deutlich angeschwollen. Du erinnerst Dich an das Bild weiter oben? Das kleine Rinnsal?

Der Lech beginnt sich zu machen und wird breiter und breiter

Der Lech beginnt sich zu machen und wird breiter und breiter

Wer hier in der Ecke Urlaub macht, kann neben Wandern natürlich auch durch die Gegend rennen – einige Wege dafür sind ausgeschildert:

Weitere Wege sind hier ausgeschildert, viel Spass beim Sporteln

Weitere Wege sind hier ausgeschildert, viel Spass beim Sporteln

Kurz vor Lech geht es am Waldschwimmbad vorbei – und ein kurzer Schocker, denn es geht auf einem Teerweg steil aufwärts. Doch bevor ich mich versehe, ist der Anstieg auch vorbei. Hier Parkplatz laufe ich den kleinen Weg rechts davon, doch das stellt sich schnell als falsch heraus, ich sehe auf der anderen Seite wieder das Symbol des Lechwegs. Schnell wechsle ich die Strassenseite, nach rund 50 Metern geht es links ab.

Dann sind nur noch wenige Meter, die es oberhalb von Lech über die Wiese geht, unten kann ich schon mein Hotel sehen:

Das Hotel Aurora in Lech vom Lechweg aus

Das Hotel Aurora in Lech vom Lechweg aus

Mein Plan sieht vor, noch kurz auf den Rüfikopf hoch zu fahren, schließlich will ich die lech card auch ausnutzen, wenn ich sie schon habe. Doch die Gondel fährt mir gerade vor der Nase weg, so dass ich doch kurz umschwenke und den Rucksack ins Hotel zurück trage.

Doch dann zurück zur Talstation und hoch auf den Berg – ein wenig Ausblick will ich noch genießen. Und das tue ich, trotz dass die Sonne sich weitgehend erneut versteckt.

180 Grad Panorama Aufnahme vom Rüfikopf aus

180 Grad Panorama Aufnahme vom Rüfikopf aus

Am Abend lasse ich es mir gut gehen und freue mich schon auf den folgenden Tag, wenn es von Lech bis Gehren gehen soll – bei angesagten guten Wetter.

Fazit zur ersten Etappe des Lechwegs vom Formarinsee nach Lech

Die 14 km vom Formarinsee bis Lech sind eine gemütliche Wanderung, die viele die schönste Etappe des Lechwegs nennen. Und da haben sie gar nicht mal unrecht, die Etappe zeichnet sich vor allem durch den Weitblick und das nahezu allgegenwärtige Bergpanorama aus, was diese Etappe so besonders macht. Mir hat sie auf alle Fälle gut gefallen und ich fühle mich danach noch nicht sehr kaputt, gute Voraussetzung für die noch vor mir liegenden weiteren sieben Etappen des Lechwegs bis zum Lechfall bei Füssen.

Fakten zur 1. Lechweg Etappe vom Formarinsee nach Lech

Länge: ca. 14 km
Höhenmeter: abwärts 727 m, aufwärts 294 m
Dauer: Je nach Wegbeschreibung zwischen 3 Stunden 15 Minuten und 5 Stunden. Ich bin mit vielen Genußpausen inklusive Einkeht im Älple etwa 4 Stunden unterwegs.

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Offenlegung für alle acht Etappen: Ich wurde zu den acht Wandertagen vom Lechweg in Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen entlang des Lechwegs (Lech Zürs Tourismus, Warth Schröcken Tourismus, Lechtal Tourismus, Naturparkregion Reutte und Füssen) eingeladen. Herzlichen Dank für diese sehr schöne Einladung und tolle Zusammenarbeit! Die Einladung umfasste die Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen sowie den Gepäcktransport. Dazu kam die Versorgung mit Reiseführer, Infomaterial und die gesamte Planung inkl. der Buchung. Wer meint, dass die Einladung meine Meinung beeinflusst, kennt mich schlecht. Die Anfahrt habe ich selbst bezahlt, die Getränke mal selbst, mal war ich eingeladen. Mein besonders herzlicher Dank an dieser Stelle geht an Ramona vom Projektmanagement Lechweg, die die Wanderung für mich geplant hat und es sich nicht nehmen ließ, neben einem ersten Kennenlernen am ersten Morgen auch noch die 7. Etappe bis nach Reutte mitzuwandern. Danke für die tolle Organisation und die sehr, sehr angenehme Gesellschaft!

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Zum Wandern wurde mir dieser Wanderführer mitgegeben: Lechweg Formarinsee – Füssen: Wanderkarte Leporello mit Streckenbeschreibung, Entfernungen, Höhenprofil wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau. 1:25000 (Wanderkarte / WK)


Faszinierendes Instagram: Meine Woche 16/17 und ein Interview mit Manfred Zöhr aka manfred_zorro

Instagramer Manfred Zöhr

Huch, nicht nur eine Woche ist schon wieder rum, sondern für mich auch fast ein Jahr. Morgen werde ich mal wieder ein Jahr älter. Nein, eigentlich schon lange nichts mehr zum Feiern, für mich heißt es Weisswurstfrühstück mit Schatz und Ihren Eltern, dann auf’s Craftbeerfestival und dann wohl noch Essen gehen. That’s it. Natürlich hab ich einen riesen Wunschzettel bei Amazon:

Doch lieber wäre es mir, der Schmerz im Arm würde sich verziehen.

Deswegen aber auch nur diese kurze Einleitung, glücklicherweise habe ich diese Woche immer wieder mal hier schon aktualisiert und fleissig meine geherzten Bilder hier eingefügt. Ich mache mich daher auf den Weg zur Slowfood, werde versuchen, das Smartphone weitgehend in der Tasche zu lassen – und Du kannst jetzt am Ende des Beitrags ein tolles Interview mit Manfred lesen – und zuvor Dir ne Menge Empfehlungen weiterer Instagramer durch ihre Bilder anschauen 🙂

Vorher noch das einzige Bild von mir von dieser Woche, auch ein #latergram vom Wochenende in Baden-Baden (mein Bericht vom wunderbaren Hotel Roomers) – der Ausblick vom Fremersberg:

Los geht’s:
"

Instagram Bildern, die ich in der Kalenderwoche 16 2017 geliked habe

Philipp Zieger nimmt uns mal wieder mit zu einem Sonnenaufgang in der Sächsischen Schweiz – immer wieder wunderschön!

Miranda Meier hat ein interessantes Klo entdeckt – Lost Places sind natürlich auch immer wieder spannend 🙂

Und natürlich darf auch intakte Architektur in Form von Treppen nicht fehlen, diese Woche. Und da habe ich ein schönes Bild von Tilo, den ich Dir ja in Woche 10 2017 vorgestellt habe, für Dich dabei!

Wohnsitz in Stuttgart angemeldet. Und ich sehe wieder nur Treppen 😅 #TiloHenselTreppen

Ein Beitrag geteilt von Tilo Hensel – Stuttgart (@tilohensel) am

Doch lass uns wieder raus gehen, raus in die Natur. Hannes Becker hat hier ein tolles Bild aus Argentinien. Irgendwie hab ich mir Argentinien immer anders vorgestellt.

Patagonia is the best place to fall in love. @venturepatagonia #visitsouthamerica

Ein Beitrag geteilt von Hannes Becker (@hannes_becker) am

Stunning – ein anderes Wort kommt mir nicht in den Sinn bei dem folgenden Bild von Marko Korosec, einem Sturmjäger, der diese Superzelle in Colorado vor die Linse bekommen hat:

Anke & Thorsten machen wieder den Schwarzwald unsicher und bringen hier ein tolles, stimmungsvolles Bild mit. Es muss nicht immer gutes Wetter sein, manchmal hat auch Nebel was für sich!

Aus Hamburg ein weiters stimmungsvolles Bild – heute mal von Julian Würzler, dem ich vor allem wegen seiner Freerun Aktivitäten folge, der aber immer wieder grandiose Bilder dazwischen zeigt.

Moody evening in Hamburg 💁🏼‍♂️

Ein Beitrag geteilt von Julian Würzler (@julianwuerzler) am

Neuseeland ist ja auch noch so ein Land, von dem ich immer wieder träume, wo ich einfach zu gerne mal hin fahren würde. Warum? Nun – andere machen das einfach und posten dann die Bilder. So auch Sandra Schaenzer diese Woche. Und mit solchen Bildern macht sie mich natürlich schon etwas neidisch…

Ein sehr ungewöhnliches Bild von Neuschwanstein habe ich diese Woche bei Jakub Fišer entdeckt – auf die Idee muss man erst mal kommen, Respekt!

Thomas Jansen hat mit dem iPhone ein tolles Herbstfarbenbild gemacht – das würde ich auch gerne mal in Echt sehen!

Gleich im Interview, vorher aber noch ein Bild von Manfred aus dem Zillertal:

Das heutige Aggregatorfoto kam über Canon Photography in meine Timeline gespült: Guerel Sahin, von dem das Foto stammt, das gefeatured wird, folge ich auch gleich mal.

Hunger gemacht hat mir auch diese Woche ein Burger Bild – dieses Mal von meinem lieben Freund Mike aus Köln, der einen Bamm Bamm im Feuersteins gegessen hat – eine Location, die ich noch gar nicht kenne…

Interview mit Instagramer Manfred Zöhr aka manfred_zorro

Stell Dich einfach mal selbst vor, Manfred.

Also ich bin der Manfred und da ich in Tirol geboren und aufgewachsen bin ist mein Mittelname natürlich Anton. Allerdings wohne ich schon seit vielen Jahren in den USA, besser gesagt in Florida. Aus diesem Grund fliege ich immer wieder in die geliebte Heimat die ich dann natürlich mit neuen Augen sehen kann und von dort aus unternehme ich sehr gerne Reisen durch die Europäischen Nachbarsländer. (Ich bin z. B. liebend gern im schönen Italien unterwegs)

Instagramer Manfred Zöhr

Instagramer Manfred Zöhr

1. Wie viel Zeit verbringst du täglich in etwa mit Instagram?

2 Stunden sind es sicher die ich mit IG verbringe und es war auch schon mal mehr Zeit. Kann schon leicht süchtig machen…Bin jetzt 2 Jahre dabei und muss mir selbst ein timelimit geben, Computer abschalten und raus ins schöne Florida Wetter. z.B. mit meinem Kayak am Fluss entlang, die Alligatoren zählen und natürlich mehr IG Bilder erstellen….;-)

2. Was gefällt dir besonders bei Instagram?

Besonderen Gefallen bei IG finde ich an der durchwegs positiven Resonanz von den followers, keine Gemeinheiten oder trolling wie bei anderen sites wie z.B. fb. Aber ganz hoch steht natürlich die Inspiration der schönen Bilder aus aller Welt die man findet und die mich auch schon dazu führten, eine Gegend zu besuchen die ich vielleicht ohne Ig nicht gesehen hätte. z. B. Olpererhütte mit Schlegeissee, Kirchturm im Reschensee, Izamal (gelbe Stadt) im Yucatan. (Oder auch eine neues Kunstmuseum etc.)

3. Welches Equipment nutzt du für Instagram? (Kamera, Smartphone xy, Bildbearbeitung, App für Tags?)

Früher hatte ich immer eine 35 mm Kamera mit extra Objektiv etc. Heutzutage allerdings ist mir das alles zuviel beim Reisen und ich begnüge mich mit einer guten Kleinkamera. Ich hatte einige Zeit eine simple aber auch wasserdichte Sony Cypershot DSC-TX20, die hatte gut passable Fotoqualität, war leicht und platzsparend (fein, wenn man so wie ich mit Rad in der Städten unterwegs ist).

Zur Zeit schiesse ich mit einer Panasonic Lumix. Immer noch recht handlich, aber eine bessere Foto Qualität. Handybilder eher selten.

Zur Bildbearbeitung verwende ich für Fotos, die ich poste, nur Instagram. Also nicht die vorprogramierten Filter, sondern ich gehe zum Editbutton, um die Bilder ein wenig zu verbessern, wenn nötig. Horizont gerade zu stellen, Schatten aufzuhellen , mehr Schärfe oder Farbe, Wärme etc.

Das genügt eigentlich. Ich bin nicht der Pro, wo jedes Pixel stimmen muss und gezählt wird…

4. Dein Top Tipp für viele Likes und/oder Follower bei Instagram?

Das Zaubermittel für viele likes und followers ist…: Wahrscheinlich den ganzen Tag dranbleiben, ich glaube eines Tages wird Instagram Bearbeiter ein Beruf (oder isses schon?). Aber Spass beiseite, je besser oder interessanter die Bilder, desto mehr likes. Auch gute Hashtags helfen und natürlich Fotos auf Instagram liken, selber auch follower werden und auch mit den followers in Verbindung bleiben durch likes und Kommentaren etc.

Ich glaube, man kann ein Buch darüber schreiben was man so alles machen könnte, es gibt ja jede Menge Kleintricks, die man mit der Zeit herausfindet…

5. Was ist Dein eigenes (selbst erstellt und gepostetes) Lieblingsbild bei Instagram?

Lieblingsbild hab ich eigentlich nicht, man schiesst ja die meisten Bilder mit Liebe zu dem was man sieht oder gesehen hat oder auch als kleine Tagesbucherinnerung. Ig gibt die Möglichkeit zum Präsentieren und ich hoffe, die Leser deines Blogs finden ein Lieblingsbild darunter.

Ich füge mal ein schönes Bergbild von der Achenseegegend in Tirol bei. Hier trifft sich das Karwendel mit dem Rofangebirge und da ist es immer besonders schön, finde ich.

Und ein Bild der ligurischen Küste bei Portvenere, dass mir noch immer das Gefühl des Sturms vermittelt als ich dort fotografierte.

6. Welches Bild hat dir diese Woche von jemanden anderen besonders gut gefallen?

Schwer zu sagen, da man ja so viele Beiträge sieht. Aber ich würde an dieser Stelle auf einen Künstlerfreund von mir verweisen – Miguel Guzman (guzmanphoto312) aus Chicago der meisterlich, ehrlich und mit guter Echtheit seine Freunde und Mitmenschen ins Portrait setzt und auch den Eindruck des stillen Moments seiner Umgebung gut vermittelt.

7. Woher rührt Deine Liebe für die Natur, die Du in Deinen Bildern zeigst?

Die Liebe der Natur bekam ich schon seit meiner Kinderzeit in Tirol vermittelt. Wie auch jetzt waren wir früher viel in den Bergen unterwegs und das lässt einen nicht mehr los, umso mehr da ich jetzt seit geraumer Zeit schon im Flachland lebe. Aber es gibt eben sehr viel verschiedene und schöne Naturerlebnisse und ich suche mir immer wieder gerne einen neuen schönen Fleck in dieser Welt, den man erkunden kann.

Vielen Dank und an alle Leser einen herzlichen Gruss und Servus aus Florida!

Danke, lieber Manfred, dass Du Dir die Zeit genommen hast! Auch im Namen aller Leser. Und ich würde mich freuen, Dich auch mal zu treffen, sei es in Florida, sei es in den Bergen 🙂


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Unterkunft Lechweg: Das Hotel Aurora in Lech als Startort

Das Hotel Aurora in Lech am Arlberg

Gemütlich mit Bahn und Bus reise ich an nach Lech zum Hotel Aurora – mit dem Zug nach Langen am Arlberg, dann mit dem Landbus für 3,80 EUR bis nach Lech. Von der Bushaltestelle Rüfiplatz sind es gerade einmal rund 3 Minuten zu laufen, das schaffe ich auch gut mit meinem Koffer, den ich hinter mir her ziehe. Schon von außen gefällt mir das Hotel am Rande von Lech sehr gut!

Das Hotel Aurora in Lech am Arlberg

Das Hotel Aurora in Lech am Arlberg

Beim Betreten des Hotels ist etwas ungewohnt. Ich muss kurz innehalten und durchatmen, dann wird es mir klar. Der Geruch. Es ist ein herrlicher Geruch, der mich hier empfängt. Doch was ist das? Direkt an der Rezeption werde ich aufgeklärt, sie sieht mir schon an, dass ich tief durchatme.

„Das ist Zirbenholz, da mit haben wir hier sehr viel ausgestattet.“

Herrlich! (Übrigens: Mittlerweile haben wir auch jeder ein Kissen mit Zirbenholzspänen im Schlafzimmer :))

Der Empfang ist auch im weiteren sehr herzlich und ich werde gefragt, ob ich lieber ein Zimmer möchte, das komplett mit Zirbenholz ausgestattet ist. Kurz zögere ich, dann heißt es schon: „Kommen Sie, wir schauen einfach beide mal an.“

Ich entscheide mich dann doch für das größere, mir ursprünglich zugedachte

Zimmer mit Balkon im Hotel Aurora Lech

Der erste Blick ins Zimmer ist hier ungewohnt.

Der erste Blick ins Zimmer im Hotel Aurora - ein Blick in den Spiegel ;)

Der erste Blick ins Zimmer im Hotel Aurora – ein Blick in den Spiegel 😉

Rechts ums Eck geht es jedoch in mein Schlafzimmer, das auf dem folgenden Bild deutlich dunkler wirkt, als es tatsächlich ist.

Mein Bett im Hotel Aurora in Lech - Du siehst, ich war damals alleine unterwegs ;)

Mein Bett im Hotel Aurora in Lech – Du siehst, ich war damals alleine unterwegs 😉

Alles vorhanden, was mein Herz begehrt. Lichtschalter, die mich nicht grübeln lassen, wie man weitere Lampe im Raum ausgeht, Steckdosen auf beiden Seiten und wer mag, auch das Telefon.

Direkt neben dem Bett geht es raus auf den gemeinsam genutzten Balkon -ich war aber immer alleine da draussen 🙂

Großer, das Hotel umlaufender Balkon

Großer, das Hotel umlaufender Balkon

Der Blick in den Garten ist erholsam,

Blick vom Balkon in den Garten des Hotels Aurora in Lech

Blick vom Balkon in den Garten

der morgendliche Blick darüber hinaus noch viel schöner:

Der Ausblick morgens vom Balkon am 24.07.2016

Der Ausblick morgens vom Balkon am 24.07.2016

Herrlich – nur schade, dass es sich an dem Vormittag bald nochmal zuziehen sollte.

Doch zurück zum Hotel, zurück ins Zimmer. Das ist ziemlich groß, die beiden Sessel laden zum abendlichen Lesen geradezu ein, oder?

Sessel in meinem Zimmer im Hotel Aurora in Lech

Sessel in meinem Zimmer im Hotel Aurora

Mich zieht es ins Bad, ich bin neugierig geworden. So groß wie das Zimmer ist, wird es da etwa auch eine Badewanne geben? Du kennst ja meine Liebe für die Badewanne, wenn Du Stammleser bist, wenn nicht, spätestens jetzt 😉

Und tatsächlich, ich werde nicht enttäuscht!

Badewanne in meinem Bad im Hotel Aurora in Lech

Badewanne in meinem Bad im Hotel Aurora in Lech

Auch sonst ist das Bad toll, eigentlich möchte ich so schnell hier gar nicht mehr raus!

Bad im Hotelzimmer im Aurora Lech

Bad im Hotelzimmer

Doch es hilft alles nichts, ich möchte noch kurz das Haus anschauen – und das ist durchgängig sehr familiär gemütlich:

Dann wird es auch schon Zeit für das

Abendessen im Hotel Aurora

,

drei Gänge und ein Salatbuffet warten auf mich. Am Buffet komme ich schon auf dem Weg zu meinem Fensterplatz vorbei.

Salatbuffet im Hotel Aurora in Lech am Arlberg

Salatbuffet im Hotel Aurora

Die Tische sind schön hergerichtet:

Vorneweg am Platz gibt es eine Thunfischbutter und sehr leckeres Brot.

Thunfischbutter und Brot vorneweg

Thunfischbutter und Brot vorneweg

Dann mache ich mich nochmal schnell auf, meinen Salat vom Buffet zu holen, um auch ein wenig Gesundes zu mir zu nehmen. Oder so ähnlich…

Eine kleine leckere Auswahl vom Salatbuffet

Eine kleine leckere Auswahl vom Salatbuffet

Dann geht es auch schon los mit dem ersten Gang, einer Cremesuppe vom Bärlauch mit gerösteten Brotwürfeln:

Cremesuppe vom Bärlauch mit gerösteten Brot

Cremesuppe vom Bärlauch mit gerösteten Brot

Sehr, sehr lecker! Und schon geht es weiter. Auswählen konnte ich zwischen zarten Osso Bucco vom Kalb an mitgebratenen Gemüse und Rosmarinerdäpfeln und einem würzigen Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödelund Jungzwiebeln – da habe ich natürlich zweiteres gewählt!

"Osso Bucco" vom Kalb *yummie*

„Osso Bucco“ vom Kalb *yummie*

Zum Nachtisch dann noch ein Tiramisu auf Steirisch, mit Kernöl und Karamell-Nüssen 🙂

Tiramisu auf steirisch im Hotel Aurora in Lech

Tiramisu auf steirisch

Das war ein feines Mahl!

Leider, aber dafür kann das Hotel nun gar nichts, ist meine Stimmung am Abend sehr getrübt, ich hänge die ganze Zeit am Handy. Es ist der Abend des Anschlags in München, das nimmt mich sehr mit, viele Freunde von mir sind in der Nähe.

Ich beschließe daher irgendwann, dass ich jetzt besser einen Spaziergang durch das nächtliche kalte Lech mache, um den Kopf wieder ein wenig freier zu bekommen, morgen will ich schließlich frohen Mutes die erste Etappe des Lechwegs wandern.

Auch im Nachtlicht schaut das Aurora sehr schick aus, oder?

Das Hotel Aurora in der Nacht

Das Hotel Aurora in der Nacht

Und auch am nächsten Abend wird es wieder lecker werden, ebenfalls wieder drei Gänge und das Salatbuffet, hier mal im Schnelldurchlauf:

Am nächsten Morgen genieße ich eine Badewanne, dann kurz den Ausblick vom Balkon, dann geht es zum

Frühstück im Hotel Aurora

Und das kann sich sehen lassen! Nicht nur dass es frisch zubereitetes leckeres Rührei gibt,

Lecker frisches Rührei im Hotel Aurora

Lecker frisches Rührei im Hotel Aurora

Mein zweiter Gang dann wie so oft Wurst, Brötchen und Croissants 🙂

Schöner Frühstücksteller im Hotel Aurora, den ich mir zurecht gemacht habe

Schöner Frühstücksteller im Hotel Aurora, den ich mir zurecht gemacht habe

Und hier mal noch die Auswahl, die es gegeben hätte, hinterhergeschoben:

Frühstücksauswahl im Hotel Aurora in Lech

Frühstücksauswahl im Hotel Aurora in Lech

Übrigens: Wer möchte kann hier im Hotel im

Spa-Bereich des Hotels Aurora im Lech

die müden Glieder nach einem Wandertag wieder auffrischen mit einem schönen Saunagang. Der Spa-Bereich des Hotels gefällt mir sehr gut, schlicht elegant gehalten ist es hier:

Erholungsbereich im Spa im Hotel Aurora Lech

Erholungsbereich im Spa

Fussbad gefällig vor der Sauna?

Fussbad gefällig vor der Sauna?

Sauna im Hotel Aurora Lech

Sauna

Fazit zum Hotel Aurora in Lech am Arlberg

Zwei Nächte wurde ich vom Lechweg hier einquartiert – und es hat mir sehr, sehr gut gefallen. Der Service war zu jeder Zeit aufmerksam und sehr freundlich, ich merke schnell, dass es nicht professionell aufgesetzt ist, sondern echte Gastfreundschaft.

Das Essen ist fantastisch, der Geruch von Zirbenholz im Haus trägt zusätzlich zur Entspannung bei, die die gemütlichen Zimmer bieten. Gerne wieder! Vielleicht schaue ich auch einfach auf einen kurzen Abstecher vorbei, wenn ich Ende Juni wieder ein paar Tage zur Erholung ins Lechtal komme!

Fakten zum Hotel Aurora
Hotel Aurora
Familie Muxel
Omesberg 209

6764 Lech am Arlberg, Austria

Tel: +43 5583 23 54 0

Web
Mail

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Wenn Du mir nun auch was Gutes tun willst – meinen Amazon Wunschzettel findest Du hier!

Offenlegung für alle acht Etappen: Ich wurde zu den acht Wandertagen vom Lechweg in Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen entlang des Lechwegs (Lech Zürs Tourismus, Warth Schröcken Tourismus, Lechtal Tourismus, Naturparkregion Reutte und Füssen) eingeladen. Herzlichen Dank für diese sehr schöne Einladung und tolle Zusammenarbeit! Die Einladung umfasste die Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen sowie den Gepäcktransport. Dazu kam die Versorgung mit Reiseführer, Infomaterial und die gesamte Planung inkl. der Buchung. Wer meint, dass die Einladung meine Meinung beeinflusst, kennt mich schlecht. Die Anfahrt habe ich selbst bezahlt, die Getränke mal selbst, mal war ich eingeladen. Mein besonders herzlicher Dank an dieser Stelle geht an Ramona vom Projektmanagement Lechweg, die die Wanderung für mich geplant hat und es sich nicht nehmen ließ, neben einem ersten Kennenlernen am ersten Morgen auch noch die 7. Etappe bis nach Reutte mitzuwandern. Danke für die tolle Organisation und die sehr, sehr angenehme Gesellschaft!





Disneyland Paris: ein Ort voller Magie

Das Sleeping Beauty Castle gilt als das schönste der Disney Schlösser

Es gibt viele Freizeitparks mit noch viel mehr Attraktionen und Superlativen. Wer aber mit der ganzen Familie einen Freizeitpark besuchen möchte, schaut sich nach anderen Parks um. Ebenso naheliegend wie perfekt: das Disneyland Paris! Dort taucht man ein in die Welt von Mickey Mouse, Donald Duck und Cinderella. Klingt zu sehr nach einem Park für Kinder? Kein Problem, Darth Vader und Captain Jack Sparrow sind auch mit von der Partie. In den Disney Studios findet man zudem eine Stuntshow und auch Fahrgeschäft, die etwas mehr Mut erfordern.

Mit 25. Geburtstags gibt es eine Menge neuer Attraktionen

Mit 25. Geburtstags gibt es eine Menge neuer Attraktionen

Das Besondere ist aber das Gesamterlebenis. Disneys Filme und Cartoons sind seit Jahrzehnten aus keiner Kindheit wegzudenken. Und im Disneyland kommen Kindheitserinnerungen, liebevolle Einrichtung und Umsetzung sowie beeindruckende Spezialeffekte in genau der richtigen Mischung zusammen. Das muss diese „Magie“ sein, von der Disney ständig redet.

Schon der Eingangsbereich ist ein Hingucker

Schon der Eingangsbereich ist ein Hingucker

Kommen wir aber zu dem, was man im Disneyland Paris erleben kann. Die Parks öffnen täglich um 10 Uhr. Auch dann bilden sich schon Schlangen an den Eingängen, die aber zügig voranschreiten. Allzu lang nach Öffnung sollte man also nicht ankommen. Und außerdem: jede Minute im Disneyland ist wertvoll! Deshalb sollte man auch die Disneyland App installieren, die unter anderem die aktuellen Wartezeiten an den Attraktionen zeigt.

Der Disneyland Park

Der große Disneyland Park ist in die Themenbereiche Frontier Land, Adventureland, Discovery Land, Fantasyland eingeteilt, die rund um die Main Street mit ihren Restaurants und Shops angeordnet sind.

Mit dem Raddampfer kann man durch Adentureland fahren

Mit dem Raddampfer kann man durch Adentureland fahren

Die Länder sind thematisch gestaltet und mit sehr viel Liebe zum Detail hergerichtet worden. Mehr als 50 Attraktionen finden sich im gesamten Disneyland Paris. Nur ein paar Beispiele und Eindrücke will ich vorstellen – denn alles lässt sich sowieso nicht in Worte fassen.

Attraktionen im Disneyland Parks

Phantom Manor bringt den Grusel in das heitere Disneyland. 999 Geister treiben hier ihr Unwesen und lassen Räume größer werden, Spiegel sich biegen und Bilder sich bewegen. Es ist eben ein richtiges Spuk-Haus. Es gibt so einige Überraschungen, die vor allem kleine Kinder erschrecken könnten.

In Phantom Manor lehrt uns Disney das Gruseln

In Phantom Manor lehrt uns Disney das Gruseln

Auch Achterbahnen für jeden Geschmack bietet das Disneyland Paris. Die Bahn Big Thunder Mountain führt durch Stollen eines Bergwerks. Man fährt hier in kleinen Loren, was die Fahrt so richtig authentisch macht.

Die Bahn Indiana Jones and the Temple of Peril ist ein wenig aufregender gebaut und hat eine höhere Geschwindigkeit. Wer aber den richtigen Nervenkitzel sucht, muss in den Disney Studios Park. Dazu komme ich aber noch.

Auch für Achterbahn_Liebhaber hat Disney etwas im Angebot

Auch für Achterbahn_Liebhaber hat Disney etwas im Angebot

Natürlich kommen auch die Disney Klassiker im Disneyland überall zur Geltung. Das fängt schon mit der Dekoration der Parks an. Viele kunstvoll geschnittene Bäume und Büsche haben die Form von Disney Kreationen oder sind als Statuen im Park verewigt.

Disney schafft es, dass die Mischung aus Klassikern und Aktuellem wie aus einem Guss wirkt. Die unterschiedlichen Attraktionen passen stets gut zum Charme der älteren Filme. So kann man mit Peter Pan über London und in das Nimmerland fliegen. Auch in die Welt von Schneewittchen kann man eintauchen. Hier erlebt man wieder Disneys Liebe zum Detail und Streben nach perfekter Inszenierung.

Dumbo ist ebenfalls im Park verewigt

Dumbo ist ebenfalls im Park verewigt

Wer natürlich im Disneyland auf keinen Fall fehlen darf ist Mickey Mouse. Walt Disneys wohl größte Kreation kann man in dem Park nur an einem Ort treffen: bei Meet Mickey Mouse. Mickey nimmt sich zwischen seinen Auftritten als Zauberer Zeit, sich mit den Besuchern zu treffen. Natürlich auch mit Gelegenheit für ein Erinnerungsfotos. Zur Unterhaltung während der Wartezeit zeigt Disney die schönsten Mickey Mouse Comics auf einer großen Leinwand. So vergeht die Zeit wie im Flug.

Tinkerbell ist eine der Figuren am zentralen Platz

Tinkerbell ist eine der Figuren am zentralen Platz

Die Geschichte von Alice im Wunderland ist eine, die schon vor Jahrzehnten von Disney gezeigt wurde und auch heute dank den Filmen mit Johnny Depp wieder sehr beliebt ist. Entsprechend wird Alice und dem Hutmacher auch viel Platz im Disneyland Paris gegeben. Egal, ob man durch das Labyrinth irrt und auf die Raupe Absolem trifft oder eine Fahrt in den Tassen des Hutmachers unternimmt.

Natürlich kann man auch in den Tassen des Hutmachers fahren

Natürlich kann man auch in den Tassen des Hutmachers fahren

Das Labyrinth aus Alice im Wunderland

Das Labyrinth aus Alice im Wunderland

Bei Buzz Lightyear’s Laser Blast muss man einen Raumkreuzer steuern und mit Laserpistolen Buzz‘ Erzfeind Zurg daran hindern, weiter Batterien von unschuldigen Spielzeugen zu klauen. Ein sehr kurzweiliger Spaß und vor allem auch für Kinder sehr gut geeignet!

Bei Buzz Lightyear greift man selbst zu Lasterpistolen

Bei Buzz Lightyear greift man selbst zu Lasterpistolen

Vor einigen Jahren hat Disney die Produktionsfirma Lucasfilm gekauft und seitdem wieder neue Star Wars Filme in die Kinos gebracht. Da ist es nur logisch, dass man auch im Disneyland Paris voll in die Weltraum-Saga eintauchen kann. Bei den Star Tours absolviert man einen virtuellen Raumflug mit Droide C3PO als Pilot. Der Clou: es gibt mehr als 70 verschiedene Szenarien für den Flug. Das macht jede Tour einzigartig. Dank 3D-Technik und der Technik eines Flugsimulators ist der Flug sehr sehr realistisch. Jedenfalls stelle ich mir vor, dass sich ein Raumflug so anfühlen würde.

Die Star Tours sind ein Raumflug mit C3PO als Pilot

Die Star Tours sind ein Raumflug mit C3PO als Pilot

Eine weitere Star Wars Attraktion soll die Achterbahn Hyperspace Mountain werden. Die ist aktuell noch in der Umbauphase und soll natürlich noch im Jubiläumsjahr eröffnen. Die Basis für die Attraktion bildet die bestehende Achterbahn Space Mountain: Missio 2.

Das Discovery Land in der Abenddämmerung

Das Discovery Land in der Abenddämmerung

Shows im Disneyland Park

Es gibt viele Shows im Disneyland Paris. Einige davon kann man nur zusätzlich buchen, andere wiederum gehören zu den täglichen Highlights für alle Besucher.

Auf der Bühne direkt neben dem Sleeping Beauty Castle finden über den Tag verteilt unterschiedliche Shows statt. Hier kann man zum Beispiel den Disney Prinzessinnen beim Ball begegnen.

Direkt neben dem Schloss finden regelmäßig Shows statt

Direkt neben dem Schloss finden regelmäßig Shows statt

Die berühmte Parade findet immer nachmittags statt und führt durch den gesamten Disneyland Park. Tanzend, zu Fuß und auf aufwändigen Wagen ziehen die wichtigsten Figuren der Disney-Geschichte am Schloss vorbei und die Main Street entlang. Hier lasse ich wieder die Bilder sprechen:

Mickey Mouse führt die Parade an

Mickey Mouse führt die Parade an

Der König der Löwen in der Parade

Der König der Löwen in der Parade

Die Eiskönigin Elza lässt es bei der Parade schneien

Die Eiskönigin Elza lässt es bei der Parade schneien

#Disneyland #paris #dlp #eurodisney #parade #disneyparade #disneyparks

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Die abendliche (20 Minuten lange!) Licht-/Laser-/Feuerwerksshow findet jeden Tag um 22 Uhr statt. Dann haben die Attraktionen geschlossen und alle Besucher versammeln sich vor dem Schloss in der Mitte des Parks. Um sich einen Platz in der ersten Reihe zu sichern, muss man 90 bis 120 Minuten vor dem Feuerwerk da sein. Aber auch aus der Entfernung ist die Show beeindruckend, wenn das gesamte Schloss, das Sleeping Beausty Castle, wird angestrahlt und als Filmleinwand genutzt.

Das Feuerwerk am Abend ist extrem aufwändig gemacht

Das Feuerwerk am Abend ist extrem aufwändig gemacht

Viel mehr will ich dazu aber gar nicht verraten, denn die jeder sollte diese Show selbst erleben. Als kleiner Vorgeschmack soll hier nur ein kleiner Ausschnitt dienen:

 

Disney Studios Park

Im Disney Studios Park befinden sich zwei meiner Lieblingsattraktionen: den Rock’n’Roller Coaster und das Ratatouille Abenteuer.

Ratatouille: Das Abenteuer ist eines der beeindruckensten Fahrgeschäfte, das ich kenne. Man schrumpft auf die Größe von Remy und erlebt eine Verfolgungsjagd durch die Küche von Gusteaus Pariser Restaurant. Das Raffinierte dabei: es werden wirklich alle Sinne angesprochen. Hier kommt auch wieder 3D-Technik zum Einsatz, aber die Verfolgungsjagd wird erst durch die vielen Spezialeffekte so richtig rasant!

Es ist also kein Wunder, das hier die Wartezeiten besonders lang sind. Deshalb hat sich Disney mal wieder etwas einfallen lassen und den Single Rider Service eingerichtet. Dabei werden die Gondeln mit einzelnen Personen aufgefüllt, damit das Geschäft immer ausgelastet ist. Wenn man also nicht unbedingt gemeinsam fahren will – und das muss man hier nicht, weil man sowieso in eine andere Welt eintaucht – ist das eine gute Möglichkeit, um Wartezeit zu umgehen.

Der Rock’n’Roller Coaster ist eine Hochgeschwindigkeits-Achterbahn, die dazu den Sound von Aerosmith erklingen lässt. Der Start der Achterbahn ist in weniger als 3 Sekunden geschafft und bringt die Wagen auf eine Geschwindigkeit von knapp 100 Kilometer pro Stunde. Der Nervenkitzel ist, wie Vieles im Studios Park, eher auf Erwachsene ausgerichtet.

Ähnlich ist es auch ein paar Meter weiter. Auf Toy Story basiert eine der großen Attraktionen im Disney Studios Park: der RC Racer. In einem Spielzeug fährt man dort eine 25 Meter hohe Halfpipe entlang. Hier habe ich (leider) auf eine Kostprobe verzichtet.

Im Studios Park findet sich ein übergroßer Buzz Lightyear

Im Studios Park findet sich ein übergroßer Buzz Lightyear

Im „The Hollywood Tower Hotel“ erlebt man wieder, wie Technik im Disneyland sehr schlau eingesetzt wird. Das Fahrgeschäft ist eine Kombination aus Freifallturm, 3D-Kino und Geisterbahn, wenn man so will. Es sei nur so viel gesagt: auch mit Höhenangst kann man hier viel Spaß haben!

Das Hollywood Tower Hotel ist kein gewöhnlicher Freifallturm

Das Hollywood Tower Hotel ist kein gewöhnlicher Freifallturm

Wissenswertes für den Besuch im Disneyland Paris

Die Eintrittskarten sollte man auch vorab kaufen, das spart Geld und Zeit am Eingang. Tageskarten kann man im Gegensatz zu Jahreskarten auch direkt auf der deutschen Seite des Disneyland Paris kaufen. Es empfiehlt sich, mindestens zwei Tage einzuplanen, um den Disneyland Park und den Disney Studios Park zu erkunden.

Das Sleeping Beauty Castle gilt als das schönste der Disney Schlösser

Das Sleeping Beauty Castle gilt als das schönste der Disney Schlösser

Gerade bei Kindern sehr beliebt ist das Autogramme-Sammeln. Alle Figuren, die im Park unterwegs sind, können in einem Autogrammbuch unterschreiben, das man – natürlich – in einem der vielen Shops kaufen kann. Damit kein Autogramm vergessen wird, sollte man das Autogrammbuch direkt am Anfang des Besuchs kaufen. Übrigens: in dem Buch ist auch Platz für die passenden Fotos mit den Disney-Helden, die man persönlich getroffen hat.

Viele der Figuren sind deshalb passenderweise mit Fotografen unterwegs. Bei meinem Besuch habe ich einen Fotopass gekauft, auf dem alle Fotos, die von mir gemacht worden sind, digital gespeichert werden. Der Pass kostet 59 Euro und ein Jahr gültig. Gerade für die stolzen Besitzer von Jahreskarten – oder Gruppen – ist dieses Angebot sehr interessant.

Die Fotos sind wenige Minuten nachdem sie geschossen worden sind, online verfügbar. Über die passende App, die sich über einen QR Code auf dem Fotopass installieren lässt, kann man die Fotos auch abrufen und können direkt auf dem Geräten gespeichert werden.

An vielen Stellen findet man noch stimmungsvolle Neonbeleuchtung

An vielen Stellen findet man noch stimmungsvolle Neonbeleuchtung

Auch gegen die zum Teil sehr langen Wartezeiten hat sich Disney etwas einfallen lassen. Es gibt an den meisten Attraktionen den sogenannten Fast Pass, der es erlaubt, an der langen Warteschlage vorbeizulaufen. Dafür scannt man einfach an Automaten, die im Eingangsbereich der entsprechenden Attraktion stehen, seine Eintrittskarte und erhält dann einen Fast Pass.

Damit kann man zu der aufgedruckten Zeit wieder an die Attraktion kommen und wird direkt vorgelassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Freizeitparks ist der Fast Pass auch kostenlos. Damit das System nicht ausgenutzt wird, kann immer nur ein Fast Pass pro Eintrittskarte gelöst werden. Eine sehr gute Idee wie ich finde!

Fazit

Das Disneyland Paris ist ein Freizeitpark, der mit der typischen Liebe zum Detail und Perfektion von Disney angelegt ist. Die Attraktionen machen die gesamte Historie von den Klassikern wie Mickey Mouse bis zu den Neu-Disney-Figuren von Star Wars erlebbar. Der Park ist für jedes Alter geeignet – wie ein guter Disney-Film! Wenn man sich zwei Tage oder mehr Zeit nimmt, kann man alles ganz genau erkunden. Eines will ich bei meinem nächsten Besuch im Disneyland Paris ändern: dann schlafe ich auch in einem Disney Hotel!

Offenlegung: Ich habe das Disneyland Paris bei einem privaten Aufenthalt in Paris besucht. Die Eintrittskarte hat mir Disney Parks freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Ich bin auch ohne die Freikarte begeistert von den Erlebnissen im Disneyland Paris.
Wenn Ihr noch mehr über mich und meine Kreuzfahrten erfahren wollt, folgt mir einfach bei Twitter oder auch bei Instagram. Dort könnt Ihr mich „live“ bei Reisen oder durch das Besucherzentrum der Meyer Werft begleiten.