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Wandern Remstal: Rundwanderung ab Aichelberg durch Wald und Weinberge mit Aussicht

Aussicht unterhalb des Karlstein in Richtung Remstal und der Schützenhüttle

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Fakten zur Rundwanderung im Remstal ab Aichelberg

Fakten zur Rundwanderung im Remstal ab Aichelberg
  • Startort: Aichelberg / Remstal
  • Streckenlänge: 6,86 km
  • Dauer: 2-3 Stunden
  • Höhenmeter: jeweils ca. 110 m hoch/runter
  • Kinderwagentauglichkeit: Nein
  • Einkehrmöglichkeiten: Nein
  • Sonstiges: Grillplatz vorhanden

Anfahrt zur Wanderung

Wir fuhren etwa 30 Minuten mit dem Auto von Stutgart bis nach Aichelberg im Remstal.

Geparkt haben wir im Industriegebiet Aichelberg, genauso gut hätten wir auch am Parkplatz vom Friedhof das Auto abstellen können.

Start der Rundwanderung am Friedhofsparkplatz Aichelberg

Unmittelbar vor diesem Parkplatz zweigt der Weg nach rechts ab in Richtung des Waldrandes.

Vor dem Friedhofsparkplatz Aichelberg geht es rechts runter zum Waldrand
Vor dem Friedhofsparkplatz Aichelberg geht es rechts runter zum Waldrand

Am Waldrand biegen wir nach links ab und folgen dem asphaltierten Weg knapp einen Kilometer. Wir sind nicht alleine auf weiter Flur, immer wieder kommen uns Menschen entgegen, die hier fast alle freundlich grüßen. Es scheint viel Wild zu geben hier, einige Hochsitze stehen in den Feldern.

Auf einem schmalen Pfad geht es in den Wald

Dann zweigt der Weg auf einem schmalen Pfad von dem asphaltierten Weg scharf nach rechts im spitzen Winkel ab. Fast übersehen wir die Abzweigung:

Der scharf abzweigende Pfad in den Wald - auf dem Weg rechts sind wir hergekommen
Der scharf abzweigende Pfad in den Wald – auf dem Weg rechts sind wir hergekommen

Jetzt beginnt mir der Weg zu gefallen. Schön schmal ist dieser Pfad, der uns leicht bergab durch den Wald führt. Die Vögel zwitschern, leider hören wir aber auch ab und an Motorräder, die Ihren Gashahn auf den kurvigen Strassen in der Nähe hochdrehen bei diesem tollen Wetter.

Bald wird der Pfad wieder flach und wir laufen in etwa parallel zu dem ursprünglichen Weg, nur etwas unterhalb und vielleicht 200 – 300 m entfernt. Die Wege, die wir teilweise kreuzen und auch unser Pfad lässt uns vermuten, dass diese auch gerne von Mountainbikern genutzt werden – ein Schild mit einem Durchfahrverbot bestärkt uns.

Schöner schmaler Pfad im Wald, gut zu gehen
Schöner schmaler Pfad im Wald, gut zu gehen

An dem Schild biegen wir nach rechts ab.

Der Weg ist weitgehend trocken im Wald, ab und an wird er leicht feucht, aber nicht schlammig. Stattliche Buchen säumen unseren Weg durch den Mischwald. Nach rund 700 – 800 Meter im Wald stossen wir auf einen breiten Wirtschaftsweg, auf den wir nach rechts einbiegen.

Ein kurzes Stück geht es leicht aufwärts, dann wird es wieder flach. Dann heißt es achtsam sein – nach weiteren rund 700 m zweigt ein kleiner Weg nach links ab und führt rund 20 Meter nach unten raus aus dem Wald.

Weg links runter 20 m raus aus dem Wald
Weg links runter 20 m raus aus dem Wald

Raus in die Sonne und die Weinberge

Auf dem asphaltierten Weg, auf den wir hier am Waldrand stossen, biegen wir nach rechts ab und laufen zwischen Waldrand und Obstbäumen entlang

Asphaltstrasse am Waldrand mit Obstbäumen links
Asphaltstrasse am Waldrand mit Obstbäumen

Weiter geht es in Richtung der Weinberge, die sich vor und unter uns an den Hang schmiegen.

Herrliche Aussicht über die Weinberge durch zwei Bäume auf Strümpfelbach
Herrliche Aussicht über die Weinberge durch zwei Bäume auf Strümpfelbach

Herrlich ist es, hier gemütlich entlang zu laufen und die Aussicht zu genießen.

Noch mehr Ausblick in den Weinbergen
Noch mehr Ausblick in den Weinbergen

Auf die Idee scheinen auch andere schon gekommen zu sein, auffällig viele Bänke säumen den Wegesrand und laden zu einer kurzen Pause mit Fernblick auf dieser Wanderung ein.

Eine Bank lädt zum Verweilen ein
Eine Bank lädt zum Verweilen ein
Der Ausblick über Weinberge und gegenüberliegenden Hügel von dieser Bank
Der Ausblick über Weinberge und gegenüberliegenden Hügel von dieser Bank

Das Stück unseres Rundwanderweges, auf dem wir uns gerade oberhalb von Strümpfelbach bewegen, gehört übrigens zum RemstalWeg. Der RemstalWeg ist 215 km langer Wanderweg über die nördlichen und südlichen Höhen des Remstals. Der reguläre Beginn der 11 Etappen des RemstalWeges ist in Fellbach an der Lutherkirche.

Gekennzeichnet ist der RemstalWeg mit dem Unendlichkeitszeichen auf auffälligen gelben Grund. Doch das ist nicht der einzige gekennzeichnete Wanderweg, auf dem wir sind:

Wegbeschriftungen RemstalWeg und "WE5 Natur Schön"
Wegbeschriftungen RemstalWeg und „WE5 Natur Schön“

Immer mit dabei – Weinberge und Aussicht über Strümpfelbach

Der Weg geht immer wieder ein klein wenig hoch und runter, keine nennenswerten Steigungen oder Gefälle, aber immer dabei ist eine herrliche Aussicht über das Nebental des Remstal, in dem sich Strümpfelbach befindet. Und immer geht es quer durch die Weinberge.

Noch mehr Aussicht über die Weinberge
Noch mehr Aussicht über die Weinberge

Was mir auf diesem Weg wirklich gut gefällt, dass sind die zahlreichen Bänke, die zu einer kurzen Pause mit Aussicht einladen. Schön hineingeschnitten ins Gestrüpp am Waldrand, so dass einem die Sonne nicht zu sehr auf den Pelz brennt. Und möglicherweise auch ein wenig Schutz vor Regen bieten.

Die übernächste Bank
Die übernächste Bank
Aussicht von der übernächsten Bank
Aussicht von der übernächsten Bank

Kurz geht es wieder ein Stück aufwärts, dann biegen wir halblinks ab anstelle nach rechts hoch auf die nicht weit entfernte Kuppe zu laufen. Schon bald sehen wir ein gutes Stück unterhalb von uns eine Skulptur und biegen an der T-Kreuzung nach rechts ab auf ein Stück vom

Skulpturenpfad der Bildhauerfamilie Prof. Karl Ulrich Nuss

Diese Familie hat in und um Strümpfelbach, was ein wunderschönes Fachwerkhäuschen Dörfchen sein muss, wie ich bei diesen Bildern gesehen habe, eine Menge lustiger Skultpuren er- und aufgestellt. Wir laufen an zweien der Skulpturen vorbei auf unserem Weg:

Noch mehr Skulpturen auf dem Skulpturenweg
Noch mehr Skulpturen auf dem Skulpturenweg
Die ersten Skulpturen (oben: Europa mit Stier)
Die ersten Skulpturen (oben: Europa mit Stier)

Unsere Wanderung findet ja auf den Spuren von jemanden, der/die das auf Komoot eingestellt hat, statt und nicht auf einer ausgewiesen Wanderroute. Davon gibt es hier aber auch eine Menge, wie dieses Schild zeigt:

Schild mit Entfernungsangaben kurz vor dem Karlstein
Schild mit Entfernungsangaben kurz vor dem Karlstein inklusive Wanderwege

Wir folgen dem Weg weiter gerade aus anstelle hoch zum Wald zu gehen. Nach diesem

Wengerterhäusle,

Wengerterhäusle mit Aussicht
Wengerterhäusle mit Aussicht

von denen es eine Menge hier in den Weinbergen oberhalb Strümpfelbachs gibt, biegen wir nach rechts ab und bleiben noch unterhalb des Grillplatzes am Karlstein.

Blick in den Weinberg mit leicht zu erkennenden Grillplatz Karlstein oben etwa in der Mitte am Waldrand
Blick in den Weinberg mit leicht zu erkennenden Grillplatz Karlstein oben etwa in der Mitte am Waldrand
Natürliche Pflege: Mit Ziegen
Natürliche Pflege: Mit Ziegen

Kurz nach den Ziegen sehen wir vor uns einen markanten großen Baum, der zudem noch das (Verzeihung) häßliche riesige Hochhaus in Fellbach verdeckt.

Bevor wir hier rechts abbiegen und wieder ein Stück aufwärts gehen, schauen wir noch kurz, was sich hier verbirgt: Ein Felsbrocken, der auf die Rebflurbereinigung hinweist. Dahinter folgt die nächste wunderschöne Aussicht in Richtung der Schützenhüttle, die schon 1774 eine hölzerne Schutzhütte für die Weinbergschützen abgelöst hat und 1928 in dieser Form neu errichtet wurde.

Aussicht unterhalb des Karlstein in Richtung Remstal und der Schützenhüttle
Aussicht unterhalb des Karlstein in Richtung Remstal und der Schützenhüttle

Hoch zum Karlstein

Ein Stück weiter führen mehrere Wege nach oben in Richtung des Aussichtspunkts Karlstein, wir laufen erst ein paar Meter „falsch“, biegen quer links ab, nur um dann ein wenig später wieder auf den Weg zu kommen, von dem wir abgebogen waren – hier kannst Du Deinen Weg also recht frei wählen.

Schmaler Pfad
Schmaler Pfad

Wir erreichen den Aussichtspunkt Karlstein über einen schmalen Pfad mit ein paar wenigen Treppen und genießen hier oben ein wenig die Aussicht, die ich euch bereits gezeigt habe.

Aussichtspunkt Karlstein - Metallplatte mir Ortsangaben
Aussichtspunkt Karlstein

Wir sind hier übrigens auf dem Hirschkopf, 427 m ü. N. N., das wäre wichtig, wenn ich ein Gipfeltagebuch führen würde :)

Wenige Meter weiter am Waldrand entlang ist der

Grillplatz und Gedenkstein Karlstein

Davon habe ich euch keine Fotos, der war gut belegt, dafür könnt ihr die Bilder bei Google Maps anschauen und habt damit auch die exakte Location des Grillplatzes für den Verpflegungsfahrer, wenn ihr nicht alles mit hoch tragen möchtet. Hier stehen einige Tische und Bänke, auf denen Ihr euch schön ausbeiten könnt – mit Rücksicht auf die anderen Gäste bitte!

Hinter dem Grillplatz am Waldrand steht auch der Karlstein, der an Herzog Carl Eugen von Württemberg erinnert, der im Jahre 1793 eine Streiterei über die Grenzen im Wald zwischen Strümpfelbach und Endersbach beilegte (Wikipedia).

Der Rückweg durch den Wald und über die Felder nach Aichelberg

Nach dem Karlstein (eigentlich sind es ja zwei, der ursprüngliche und der neue) folgen wir dem breiten schattigen Waldweg ganz sanft aufwärts hinter der Schranke. Als es flacher wird, geht es scharf rechts hoch. Doch keine Bange, der Anstieg ist nur kurz und selbst auf dieser kurzen Strecke laden zwei Bänke auf den nächsten 200 m zur Erholung ein.

An der zweiten Bank biegen wir zweimal links-links ab und der Weg ist schon wieder flach.

Abzweigung im Wald kurz vor Aichelberg
Abzweigung im Wald kurz vor Aichelberg

An der dritten Bank geht es nochmal nach links und dasselbe beim Verlassen des Waldes. Der Weg am Waldrand knickt dannn nach ein paar Metern wieder nach rechts ab und führt direkt zurück nach Aichelberg.

Ein letztes Mal innehalten und den Blick in Richtung der Weinberge auf der nördlichen Seite des Remstals links gegenüber genießen – und dann geht es glücklich zurück zum Auto. Nicht ohne zuvor noch ein paar mächtig große Hasen hinter dem Zaun am ersten Haus rechts bestaunt zu haben! Auch die Kinder vor uns waren begeistert von den Langlöffeln!

Fazit zur Rundwanderung ab Aichelberg über die Weinberge Strümpfelbachs und den Karlstein

Eine schöne gemütliche Tour mit Sonne und Schatten, tollen Aussichten und schönen Weinbergswergen. Ob Du mal ein wenig rechts oder links abseits von unserer Tour gehst, ist relativ egal, das Wegenetz ist sehr eng. Schade, dass es nicht noch einen Imbiss oder so am Karlstein gibt, aber man kann nicht alles haben, das wäre ledoglich das i-Tüpfelchen gewesen. Für uns hat sich der Ausflug von Stuttgart zu der kleinen Wanderung im Remstal auf alle Fälle gelohnt.

Die Wanderung im Remstal ab Aichelberg mit toller Aussicht über die Weinberge und über den Karlstein bei Komoot:

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