Unterkunft Lechweg: Die Pension Gehrnerhof in Gehren

Schnitzel mit Kartoffelbrei im Gehrnerhof auf dem Lechweg

Nach der zweiten Etappe auf dem Lechweg, die mich von Lech bis Gehren führt, übernachte ich im Gehrnerhof, eine familiäre Pension, in der mich die Gastgeberin Lisbeth herzlich empfängt. Mich zieht es erst kurz auf mein Zimmer, ich brauche Strom und möchte meinen Tagesrucksack ablegen.

Mein Zimmer im Gehrnerhof auf dem Lechweg

Und das Zimmer im Gehrnerhof ist überraschend schön. Ich bin ja nicht so der Freund von Pensionen, meist sehe ich zu, dass ich in Vier-Sterne-Hotels unterkomme, ab und an auch mal 3 Sterne, doch Pensionen wie den Gehrnerhof, die lasse ich mir auch gerne gefallen.

Das Bett ist groß – und mit Liebe hergerichtet!

Mein liebevoll hergerichtetes Bett im Gehrnerhof auf dem Lechweg am Ende meiner zweiten Etappe

Mein liebevoll hergerichtetes Bett im Gehrnerhof

Der Platz am Fussteil des Bettes ist gerade ausreichend, daran vorbei zu kommen, doch hinter dem Bett ist ein lichtdurchfluteter Anbau mit Sofa, Tisch, Sesseln und verglasten Dach.

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Der hintere Teil des Zimmers im Gehrnerhof am Lechweg - herrlich lichtdurchflutet

Der hintere Teil des Zimmers – herrlich lichtdurchflutet

Auf der Couch lässt es sich wunderbar lesen, auf Tisch ist, auf dem Bild gerade noch so zu erkennen, für Wanderer gut vorgesorgt, es gibt Äpfel und Wasser (kostenfrei). Übrigens: Die Kugel, die auf der Karaffe zu sehen ist, besteht aus Zirbenholz…

Das Regal am Bett beinhaltet sogar – für eine Pension wohl eher ungewöhnlich – einen Safe.

Regal am Bett mit Radio, Safe und Lesestoff im Gehrnerhof

Regal am Bett mit Radio, Safe und Lesestoff

Nicht dass ich mich hier unsicher fühlen würde, im Gegenteil, ich ertappe mich bei jedem Zurückkommen ins Zimmer, dass ich jedes Mal nicht einmal abgeschlossen habe.

Ebenfalls toll – da zweigeteilte Bad mit Steinboden. Auch davon können sich einige Hotels einiges abschauen, auch wenn ich natürlich weiterhin Fan einer Badewanne bin 😉

Waschbecken, getrennt von der Dusche

Waschbecken, getrennt von der Dusche

Die Dusche, ebenfalls mit Steinboden

Die Dusche, ebenfalls mit Steinboden

Dass die Toilette ebenfalls noch separat ist, muss ich nicht erwähnen, oder?

Der Lechweg war so lieb, mich hier mit Halbpension einzubuchen, so dass ich gespannt abends in die gute Stube – und das ist wirklich eine Stube, wie man sie sich bei einer Familie vorstellt, nur dass es mehr Sitzgelegenheiten gibt – begebe.

Abendessen im Gehrnerhof auf dem Lechweg

Der Abend beginnt mit Brot und selbstgemachten Schmalz zum erst einmal reintesten, die Blüte ist, wenn ich mich recht entsinne, auch essbar.

Lecker Schmalz und Brot vorneweg

Lecker Schmalz und Brot vorneweg

Eine selbstgemachte Minestrone mit selbst angebautem Gemüse schließt sich an, und obwohl ich ja bekanntlich so gar kein Gemüseliebhaber bin, habe ich nichts zu meckern, schmeckt gar nicht schlecht!

Eine Ministrone mit eigenen Gemüsen

Eine Ministrone mit eigenen Gemüsen vom Biohof

Zum Trinken wähle ich einen Wein, auch der kommt in der Karaffe mit einer Zirbenholzkugel als Verschluss.

Es folgt eine Reihe von Zwischengängen (Du erinnerst Dich, ich bin einer Pension???)…

Und dann mein Highlight – ein herrlich in der Pfanne ausgebratenes leckeres Schnitzel mit Kartoffelbrei. Sooooo lecker war das!

Schnitzel mit Kartoffelbrei im Gehrnerhof auf dem Lechweg

Schnitzel mit Kartoffelbrei im Gehrnerhof

Und natürlich darf ich die gute Stube nicht verlassen, bevor ich nicht auch noch einen Nachtisch vertilgt habe…

Trotz dass das Zimmer sich nicht wirklich verdunkeln lässt, schlafe ich überraschend gut. Wandern, Bergluft und das Essen fordern eben doch ihren Tribut. Am nächsten Morgen heißt es auch wieder packen, doch bevor es auf die dritte Etappe des Lechwegs bis Holzgau geht, muss ich noch das

Frühstück im Gehrnerhof auf dem Lechweg

genießen.

Und das ist wörtlich zu nehmen. Nahezu alles, was hier zum Frühstück aufgetischt wird, wird selbst produziert!

Nicht nur, dass Lisbeth mir ein frisches Omelette mit frischen Kräutern macht,

Leckeres Omelette zu Frühstück im Gehrnerhof auf dem Lechweg

Leckeres Omelette zu Frühstück im Gehrnerhof

auch die restliche Auswahl an Brot, Wurst, Marmeladen und Käse ist großartig und Welten davon entfernt, was ich früher schon Pensionen und einfachen Hotels zum Frühstück erhalten habe.

Ich bin ja vom Vorabend noch ziemlich satt und so mache ich mir nur einen kleinen Teller nach dem leckeren Rührei, mit vollgeschlagenen Magen wandert es sich schließlich eh nicht so gut.

Mein Frühstücksteller im Gehrnerhof, bevor es auf die dritte Etappe des Lechwegs geht

Mein Frühstücksteller im Gehrnerhof, bevor es auf die dritte Etappe des Lechwegs geht

Lisbeth hält mich dann auch noch, kurz bevor ich aufbreche, dazu an, mir ein Vesperpaket nach Wahl vom Buffet selbst zusammenzustellen – großartig, ist mir lieber als ein fertiges, in dem ich dann die Hälfte nicht mag… Übrigens weiss ich seit da auch, dass selbst die Brotmesser verdammt scharf sein können *autsch*…

Fazit zur Pension Gehrnerhof auf dem Lechweg

Im Gehrnerhof wirst Du schnell wie ein Familienmitglied aufgenommen. Du hast Durst? Kannst was bestellen – oder Du einigst Dich einfach darauf, es selbst aus dem Vorratsraum zu holen.

„Ich vertraue meinen Gästen“,

verrät mir Lisbeth schnell. Das Essen ist top, übrigens komplett Bio, und nahezu komplett vom eigenen Hof! Alle Zimmer sind neu hergerichtet und sehr gut ausgestattet!

Übrigens – auch eine der wenigen Pensionen, die eine ansprechende Website haben!

Fakten zum Gehrnerhof auf dem Lechweg

Gehrnerhof
Familie Lisbeth und Franz Fritz
Gehren 5
A-6767 Warth am Arlberg

T +43 5583 3602
F +43 5583 3602 88

Web
Mail

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Offenlegung für alle acht Etappen: Ich wurde zu den acht Wandertagen vom Lechweg in Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen entlang des Lechwegs (Lech Zürs Tourismus, Warth Schröcken Tourismus, Lechtal Tourismus, Naturparkregion Reutte und Füssen) eingeladen. Herzlichen Dank für diese sehr schöne Einladung und tolle Zusammenarbeit! Die Einladung umfasste die Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen sowie den Gepäcktransport. Dazu kam die Versorgung mit Reiseführer, Infomaterial und die gesamte Planung inkl. der Buchung. Wer meint, dass die Einladung meine Meinung beeinflusst, kennt mich schlecht. Die Anfahrt habe ich selbst bezahlt, die Getränke mal selbst, mal war ich eingeladen. Mein besonders herzlicher Dank an dieser Stelle geht an Ramona vom Projektmanagement Lechweg, die die Wanderung für mich geplant hat und es sich nicht nehmen ließ, neben einem ersten Kennenlernen am ersten Morgen auch noch die 7. Etappe bis nach Reutte mitzuwandern. Danke für die tolle Organisation und die sehr, sehr angenehme Gesellschaft!

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Zum Wandern wurde mir dieser Wanderführer mitgegeben: Lechweg Formarinsee – Füssen: Wanderkarte Leporello mit Streckenbeschreibung, Entfernungen, Höhenprofil wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau. 1:25000 (Wanderkarte / WK)


Veröffentlicht von Hubert Mayer

Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsmensch, ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

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