In der Teufelsschlucht bei Ernzen
Deutschland

NaturWanderPark delux: Teufelsschlucht, Felsenweiher, Wasserfälle und Hopfen

In die Teufelsschlucht kann man sich leicht verlieben...

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Blogeinladung (Was ist das?)
Entschuldigt bitte. Aber ich hab mich verliebt. Verliebt in die Teufelsschlucht bei Ernzen im Felsenland Südeifel. Am liebsten wäre ich da gar nicht mehr raus. Doch der Reihe nach, Du wirst auch gleich sehen, warum. Dieser Beitrag zeigt Dir einige Orte in diesem Teil des NaturWanderParks delux – und zeigt ist wörtlich zu nehmen, es werden überwiegend Bilder sein und wenig Text. Einverstanden?

Dann mal los:

Gut gelaunt werde ich an diesem schönen sonnigen Sonntagmorgen von Hans-Dieter Heck abgeholt. Ausgecheckt habe ich bereits und ich bin also direkt bereit zur Abfahrt in die Südeifel.

Erstes Ziel soll die

Teufelsschlucht Ernzen

werden. Unterwegs erfahre ich schon, dass es eine App u. a. für die Teufelsschlucht von der Firma Lauschtour gibt. Diese werden wir dann auch nutzen – und das macht echt Spass. Schon seit 2011 gibt es in der App die Teufelsschlucht.

Angekommen am Parkplatz zur Teufelsschlucht, durch die man übrigens auch auf einem der Rundwanderwege hier kommt, dem Felsenweg 6, kommen wir erst einmal am Dinosaurierpark Teufelsschlucht vorbei. Ich erfahre, dass man dafür besser einen ganzen Tag einplant, keinesfalls aber unter 4 Stunden, wenn Du dort mit Kindern aufschlägst. 150 lebensgroße Rekonstruktionen von Urzeitieren hat es hier ;)

Dann geht es noch am Besucherzentrum vorbei und ein gut ausgeschilderter Weg

Wegmarkierungen am Baum kurz vor der Teufelsschlucht
Wegmarkierungen am Baum kurz vor der Teufelsschlucht

führt uns zur Teufelsschlucht.

Dann stehen wir auch schon oberhalb der Teufelsschlucht und ich werfe einen vorsichtigen Blick hinein.

Blick von oben in die Teufelsschlucht
Blick von oben in die Teufelsschlucht
Verkeilter Felsbrocken von oben in der Teufelsschlucht
Verkeilter Felsbrocken von oben in der Teufelsschlucht

Ob mich wohl der Teufel holt, wenn ich die Teufelsschlucht betrete?

Ein paar Informationen zum Draufstellen ;)
Ein paar Informationen zum Draufstellen ;)

Egal – wir laufen los und stellen uns der Gefahr: Ab in die Teufelsschlucht – nur mit Bildern!

Beindruckend, oder? Ahnst Du, warum ich hier hätte stundenlang bleiben wollen? Einfach nur zum Fotografieren?!

Die App unterhält uns übrigens gut, an diversen gekennzeichneten Stationen wird via GPS auf sehr unterhaltsame Art – gerade auch für die Kinder – interessantes zum Ort eingespielt.

Kaum zu glauben, dass die Teufelsschlucht nur etwas über einen Kilometer lang ist.

Von der Teufelsschlucht fahren wir nach einer Besichtigung des Besucherzentrums,

Besucherzentrum Teufelsschlucht von außen
Besucherzentrum Teufelsschlucht von außen
Besucherzentrum Teufelsschlucht Ernzen in der Südeifel
Besucherzentrum Teufelsschlucht

weiter bis kurz vor die Liboriuskapelle (Google Maps), denn hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick ins

Sauertal und auf Echternach

Echternach ist die älteste Stadt Luxemburgs – und ich muss sagen, die Aussicht ist schon famos!

Ausblick auf Echternach Teil 1
Ausblick auf Echternach Teil 1
Ausblick auf Echternach Teil 2
Ausblick auf Echternach Teil 2

Schon am Tag zuvor, als ich bei meiner Wanderung auf der Nat’Our Route 2 das erste Mal luxemburger Boden betreten habe, dachte ich daran, ich muss mal wieder kommen. Spätestens jetzt bei diesem Ausblick wurde klar: Ich muss wieder kommen! Zumal es hier in der Ecke sehr viele Felsenwege des NaturWanderParks delux gibt. Und die Luxemburger bestimmt auch mir als Genußreisenden sehr viel bieten können…

Außerdem steht auch der Mullerthal Trail schon lange auf der Liste von Wegen, die ich unbedingt einmal wandern möchte! So oft habe ich bei Instagram schon Bilder von dort gesehen, die mir fast die Sprache verschlagen haben!

Von dem tollen Aussichtspunkt fahren wir ein Stück weiter zum

Felsenweiher Ernzen

Den hat 1910/20 ein Priester als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme anlegen lassen.

Ein Blick in den Felsenweiher mit der Bühne
Ein Blick in den Felsenweiher mit der Bühne

Hier finden auch Konzerte statt – stelle ich mir toll vor bei der Kulisse!

Und jetzt wird es schon fast gemein, denn es geht in Richtung eines meiner Lieblingsgetränke. Naja, genau genommen zu der Zutat, die insbesondere für mein heißgeliebtes IPA wichtig ist und mit der Mischung alles steht und fällt. Du weisst schon, was ich meine?

Hopfen auf dem Hof Dick in Holsthum

Gemein deswegen, weil wir uns tatsächlich nur den Hopfen vom Wegesrand aus ansehen.

Hopfen vom Hof Dick in Holsthum
Hopfen vom Hof Dick in Holsthum

Doch beginnt eine Idee zu reifen, für einen neuen Besuch in dieser Gegend. Freitag Anreise. Hopfen- und Bier Probe. oder sogar ein Bierbrauseminar? Das würde mich ja auch mal interessieren. Samstag dann nach Luxemburg und Sonntag in die „Grüne Hölle“. Oder einfach länger bleiben und alle Teufelspfade wandern? Und vielleicht auch gleich noch den Mullerthal Trail? Wie viel Urlaub habe ich nochmal nächstes Jahr? *grübel*

Den Hopfenbauer Andreas Dick findet man übrigens auch im Netz.

Hier in der Gegend gibt auch noch viele Streuobstwiesen, die Brennereien sind auch ein relevanter Einkommenszweig hier. Was mir natürlich auch gefällt und ich schon wieder an die nächsten Proben denke. Ich bin halt ein Genußmensch ;)

Dann geht es noch zum vorletzten Stop an diesem schönen sonnigen Sonntag, den

Irreler Wasserfällen

Leider war es dort sehr überlaufen, wobei ich eh kein Stativ dabei gehabt hätte, um dort in Ruhe von unten zu fotografieren. Denn das dürfte ziemlich Spass machen. Im Hochsommer als ich da war, ging es eigentlich nicht ohne Menschen auf den Bildern. Aber wenn Du nicht weisst, wo hier auf dem Bild ein Kind stand, dann wird es dir kaum auffallen, was Snapheal hier für ein Wunder geleistet hat ;)

An den Irreler Wasserfällen
An den Irreler Wasserfällen
Und ein Blick in die andere Richtung bei den Irreler Wasserfällen
Und ein Blick in die andere Richtung bei den Irreler Wasserfällen

Und ja, all zu viel Wasser gab es an diesem Wochenende Anfang August nicht. Ist bestimmt ein toller Ort im Herbst, wenn wenig los ist und dafür mehr Wasser. Instagram zeigt es ja bei der Ortssuche :)

 

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Wir machen aus genannten Gründen nur einen kurzen Halt hier und fahren noch schnell zum letzten Stopp, dem

Westwall Museum Irrel

Leider läuft uns aufgrund anderweitiger Verpflichtungen von Hans-Dieter die Zeit davon, so dass ich nur einen Blick von außen auf das Westwall Museum werfen kann.

Der Weg vom Parkplatz zum Westwall Museum in Irrel
Der Weg vom Parkplatz zum Westwall Museum in Irrel
Gedenkstein am Westwall Museum Irrel
Gedenkstein am Westwall Museum Irrel

Schade, denn da hätte ich auch gerne noch rein geschaut – aber wie schon geschrieben, ich mag ja eh wieder kommen. Das Westwall Museum befindet sich im nördlichsten Panzerwerk des Westwalls und eines der wenigen, die man besichtigen kann. Seit 1979 befindet sich hier auf drei Stockwerken eine Ausstellung von Bild- und Waffendokumenten.

Fazit des Besichtigungstages in der Südeifel

Was für eine Wahnsinnsgegend! Hier muss ich unbedingt noch einmal hin, alleine zum Fotografieren kann man hier ja Tage wohl verbringen. Und auch die Felsenwege mag ich noch gehen – inklusive Abstecher nach Luxemburg, sowohl zum Wandern als auch zum Genießen!

Ihr wollt schneller und „live“ bei meinen Reisen dabei sein? Dann folgt mir doch bei Instagram und/oder Twitter. Auf Instagram sogar oft tatsächlich live mit den Instastories. Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann auch eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone. Auch hier freue ich mich immer auf neue „Gefällt mir“ – und mir helft ihr damit auch!

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Hinweis: Alle Bilder sind, trotz dass sie noch recht groß sind, einigermaßen für das Web optimiert und damit spätestens auf einem Retinadisplay nicht mehr 100 % scharf. Das nehme ich bewusst in Kauf. Die Originale habe ich natürlich trotzdem, falls ein Partner bedarf haben sollte – können wir uns gerne austauschen, wie wir ins Geschäft kommen!

Offenlegung: Ich wurde vom Naturwanderpark delux als Kostenträger zu diesem Aufenthalt in der Eifel über Uschi Regh von der Eifel Tourismus GmbH eingeladen. Die Einladung umfasste die Übernachtungen, Frühstück und Abendessen inklusive der Getränke. Von den einzelnen Begleitern am jeweiligen Wandertag wurde ich jeweils mit dem PKW abgeholt/zurück gebracht und tagsüber auf ein, zwei Getränke eingeladen. Die Anreise habe ich selbst gezahlt.

Es floss keine Bezahlung und es wurden keine Vorgaben gemacht, ob und wann ich etwas schreiben „muss“ – lediglich die Bitte, dass wenn ich etwas schreibe, das erst im Herbst veröffentliche, wenn mir das möglich sei. Grund, etwas schön zu schreiben, gibt es nicht – ich schreibe immer meine persönlichen Eindrücke.


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