Saar-Hunsrücksteig Etappe 24: Von Oppenhausen nach Boppard

Vier Seen Blick auf dem SaarHunsrück-Steig

Meine Gastgeber vom Landhotel Zur Katz, wo ich in der Vornacht vom Saar-Hunsrück-Steig Projektbüro eingeladen (s. u.) war, bringen mich wieder sicher an den Wanderparkplatz in Oppenhausen zurück, wo die 24. und letzte Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs beginnt. Hier endete auch die 23. Etappe, die ich mit meinen neuen Freunden, die ich in Morshausen im Gasthaus Schmitt kennenlernte und hier habe ich mich mit Ihnen zur gemeinsamen Wanderung dieser letzten Verlängerungsetappe verabredet.

Die beiden Jungs und das Mädel kommen etwas später als verabredet, doch dann gehen wir gemeinsam los über den Feldweg bergab und biegen unten scharf rechts ab. Hier kommen wir auf einen schönen schmalen Waldweg, der angenehm zu gehen ist. Wieder sind wir auf einer Traumschleife, die Traumschleife Hasenkammer.

Waldweg zu Beginn der Etappe 24 des Saar-Hunsrück.Steigs, kurz nach Oppenhausen

Waldwege sind einfach schön, vor allem wenn es war ist 🙂

Bald stossen wir auf einen Aussichtspunkt mit zwei Bänken. Erwähnte ich, dass es auf dem Saar-Hunsrück-Steig (zumindest auf den Verlängerungsetappen) oft tolle Ausblicke gibt?

Herrliche Ausblick, wer will hier nicht einen Moment innehalten auf der Etappe 24 des Saar-Hunsrück-Steigs.

Herrliche Ausblick, wer will hier nicht einen Moment innehalten

16,4 km von den 17,8 Kilometern bis Boppard am Rhein liegen noch vor uns, wir machen daher nur eine kurze Genußpause und machen uns wieder auf Schusters Rappen. Auf dem folgenden Weg stossen wir auf Kunst (Du weisst ja, das liegt in den Augen der Betrachter) aus Wolle und Filz. Verschiedene Kunstwerke warten hier am Wegesrand – oder über dem Weg…

Kunst..

Kunst..

Die folgende Strecke ist schön abwechslungsreich, ebene Stücke wechseln mit Steigungen und Gefällen bis runter zum Brodenbach.

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Es folgt ein kontinuierlicher Anstieg, doch der hat glücklicherweise eine angenehme Steigung. Bald erreichen wir die Udenhausener Schweiz, ein sehr schönes, leider viel zu kurzes Stück.

Auf dem Weg zum Aussichtspunkt in der Udenhausener Schweiz auf dem Saar-Hunsrück.Steig

Auf dem Weg zum Aussichtspunkt in der Udenhausener Schweiz

Wenige Meter weiter kommt ein Aussichtspunkt mit einer Bank, der Blick hier macht wieder Lust auf eine Pause.

Aussicht vom ersten Aussichtspunkt in der Udenhausener Schweiz

Aussicht vom ersten Aussichtspunkt in der Udenhausener Schweiz

Aber Du kannst auch einfach weiter wandern, denn hier steht „nur“ eine normale Bank, nur wenig später folgt eine Sinusbank, die nochmal bequemer ist 😉

Von hier aus geht es bald nach einem kurzen Abstieg auf einen Feldweg, die Sonne brennt uns schon wieder auf den Kopf auf dieser Etappe. Glücklicherweise ist es schön windig, so dass uns das nicht zu viel ausmacht. Wir sind hier auch nicht ganz alleine. Es wartet Essen in Frischhaltefom am Wegesrand. Ich kann nicht aufhören, an Steaks und Burger zu denken, sorry an alle Vegetarier, Veganer und andere.

Rinder auf der Weide machen mich hungrig auf dem Saar-Hunsrück-Steig

Rinder auf der Weide machen mich hungrig

Auf einer Teerstrasse geht es Richtung Udenhausen. Dort leitet uns die wieder sehr gute Beschilderung außen um den Ort, dann weiter nach Pfaffenheck.

Knapp über die Hälfte unsere Tagesetappe von Oppenhausen nach Boppard haben wir hier geschafft. Da passt es uns ganz gut, dass wir einen Imbiss sehen, der sogar geöffnet hat an diesem Sonntag. 5 EUR kosten mich hier eine Currywurst mit Pommes, inklusive eines Getränks. Das ist doch ein günstiges Angebot, oder?

Müller's Schlemmerhäuschen in Pfaffenheck (ich kann nix dafür, dass die das so schreiben...) auf halben Weg nach Boppard auf dem Saar-Hunsrück-Steig

Müller’s Schlemmerhäuschen in Pfaffenheck (ich kann nix dafür, dass die das so schreiben…)

Wenige Meter weiter ist auch eine Bushaltestelle, wem die Strecke bis hierher schon reicht, kann von hier aus in einem recht unregelmäßigen Takt, wenn ich das richtig gesehen habe, die Wanderung auf dem Saar-Hunsrück-Steig abbrechen und den Rest mit dem Bus zurücklegen.

Für uns kommt das nicht in Frage, frisch gestärkt machen wir uns auf den weiteren Weg. Kurz vor dieser Bushaltestelle geht es rechts weg von der Hauptstrasse, dann über eine Brücke über die Autobahn.

Kurzer Blick auf die Autobahn , die wir auf dem Saar-Hunsrück-Steig auf dem Weg nach Boppard überqueren

Kurzer Blick auf die Autobahn

Ein kurzer sehr steiler Anstieg steht uns bevor, nachdem wir über die Brücke sind, dann folgen wir den Pfad zu einer tollen

Ausblick, trotz Autobahn toll auf dem Saar-Hunsrück-Steig

Ausblick, trotz Autobahn toll

Rastplatz mit Aussicht auf der Etappe Oppenhausen - Boppard

Rastplatz mit Aussicht

Aussicht und einer Tisch-Bank-Kombination.

Weiter geht es gemütlich im Schatten auf einem Waldweg, anfangs stört uns noch ein klein wenig der Lärm der Autobahn, doch dieser nimmt rasch ab. Wieder folgen abwechslungsreiche Wege, es geht runter und wieder hoch,  tolle Ausblicke haben wir dazwischen.

Und wieder ein schöner Ausblick auf dem Saar-Hunsrück-Steig zwischen Oppenhausen und Boppard

Und wieder ein schöner Ausblick

Unterwegs stossen wir dann auch noch auf eine Hexe 😉

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Und die Ausblicke lassen uns auf diesem Wegabschnitt nicht los, nachdem wir wieder ein Stück bergauf gewandert sind.

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Wenn ich mich nicht irre, sind wir hier noch auf einem Teil der Traumschleife Elfenlay, doch das kann ich gerade nicht mehr ganz verifizieren, da fehlen mir ein paar Notizen.

Was ich aber sicher sagen kann, das ist dass wir hier dann bald auf die Traumschleife Mittelrhein-Klettersteig kommen. Und ein Stück des Jakobswegs. Warum ich das so sicher weiss?

Wegemarkierung. Da kommen einige Wege zusammen auf dem Saar-Hunsrück-Steig, kurz vor dem Vier-Seen-Blick

Wegmarkierung. Da kommen einige Wege zusammen 🙂

Weit soll er nicht mehr sein, der Vier-Seen-Blick , davor stehen aber noch einige Anstiege.. Doch der Vier-Seen-Blick ist nun wirklich großartig:

Vier Seen Blick auf dem SaarHunsrück-Steig

Vier Seen Blick – fantastisch, oder?

Die vier Seen sind eigentlich der Rhein, der sich aber aus diesem Blickwinkel wie vier Seen zeigt. Doch der Ausblick soll noch nicht das Ende des Weges darstellen, es geht weiter zum Gedeonseck mit Blick auf Schleife.

Blick quer rüber vom Gedeonseck aus

Blick quer rüber vom Gedeonseck aus

Blick über das Bopparder Hamm

Blick über das Bopparder Hamm am Rhein

Blick über den Rhein in  Richtung Boppard Stadt

Blick über den Rhein in Richtung Boppard Stadt

Das Restaurant lässt sich seine Lage und den Ausblick gut bezahlen, 4,20 EUR werden für ein 0,4 l Radler, 14,50 EUR für ein Schnitzel, fällig.

Danach geht Richtung Boppard noch über einen Waldweg weiter und es folgt ein felsiger Weg abwärts in die Stadt. Der ist nach der vorangegangen Wanderung verdammt anstrengend, ich brauche hier sehr lange. Von meinen Freunden habe ich mich bereits am Gedeoneck verabschiedet, die wollten den Getränkestopp dort dann nicht mehr mitmachen 😉

Alternativ zu dem Abstieg kannst Du aber auch zur Bergstation der Seilbahn gehen und mit dieser dir den Abstieg sparen. Würde ich, im nachhinein betrachtet, wohl auch tatsächlich machen.

Steiniger, anstrengender Weg nach unten Richtung Boppard auf dem Saar-Hunsrück-Steig, darüber die Seilbahn

Steiniger, anstrengender Weg nach unten, darüber die Seilbahn

Unten endet der Saar-Hunsrück-Steig in Boppard. Die vier Verlängerungsetappen liegen hier hinter mir und ich bin wieder ein wenig stolz auf mich. Wandern macht doch einfach Spass!

Leider muss ich am Bahnhof noch vorbei, das Hotel, zu dem mein Koffer gebracht wurde, liegt leider auf der anderen Seite. Dort im Hotel Schinderhannes und Julchen angekommen, lasse ich es mir nicht nehmen, die Kehle mit zwei Kölsch wieder anzufeuchten, bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof mache und die Heimreise mit der Bahn über Bingen am Rhein nach Stuttgart antrete.

Fazit zur Etappe 24 des Saar-Hunsrück-Steigs von Oppenhausen nach Boppard

Diese vierte Verlängerungsetappe des Saar-Hunsrück-Steigs hatte es nochmal in sich. Viel bergauf und bergab ging es, insgesamt 17,8 km (zzgl. dem Weg von der Talstation der Sesselbahn bis zum Hotel zurück zum Bahnhof), dabei haben wir ca. 420 Höhenmeter aufwärts, 680 Höhenmeter abwärts überwunden (lt.Reiseführer). Die Strapazen war diese Wanderstrecke aber wert, immer wieder gab es tolle Ausblick, erst über das Land, gegen Ende der Wanderung über den Rhein. Also: Ich würde gerne noch mehr Etappen dort gehen!

Offenlegung für alle vier Etappen: Ich wurde zu den vier Wandertagen vom Saar-Hunsrück-Steig Projektbüro eingeladen. Herzlichen Dank für diese sehr schöne Einladung und tolle Zusammenarbeit! Die Einladung umfasste die Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen sowie den Transport von/nach Oppenhausen ins Landhotel Zur Katz und die Versorgung mit Reiseführern, Infomaterial und die gesamte Planung inkl. der Buchung. Wer meint, dass die Einladung meine Meinung beeinflusst, kennt mich schlecht. Die Anfahrt habe ich selbst bezahlt, ebenso wie alle Getränke (bis auf den Abend im Zur Katz: dafür meinen Extra Dank!)
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Anzeigen: Für die Wanderung wurde mir vom Einladenden auch Wanderführer zur Verfügung gestellt. Den Leporello Wanderkarte Saar-Hunsrück-Steig 2 (GPS-genau. 1:25000) nutzte ich wieder nicht, den Wanderführer Abenteuer Saar-Hunsrück-Steig, Perl bis Boppard / Abzweig Trier schaute ich mir dafür jeden Tag, um vorher zu sehen, was mich erwartet!



Veröffentlicht von Hubert Mayer

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2 Kommentare

  1. Rheinburgenweg? Muss ich mir dann wohl auch mal anschauen, das klingt verdammt gut… bin immer wieder fasziniert von der Bahnstrecke am Rhein entlang…

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