Ungarn Tag 2: Mit Karacho über die Donau und gemütlich über den Balaton #rbhun

Bild von dem Boot von Dunarama

Hinweis: Ich war auf Einladung des ungarischen Tourismusamts in Ungarn zu einer Pressereise, siehe unten.

Mit Karacho über die Donau? Joar – das geht! Dunarama macht es möglich! Was das ist? Ein „Taxi“ in Form eines Motorbootes für 10  Personen. 

Bild von dem Boot von Dunarama

So schaut es aus, Dunarama

Die Tour in Budapest begann ganz gemütlich nach dem Einstieg über ein weiteres, wohl festangelegtes Boot und einem Glas Sekt. Langsam fuhr das Boot donauabwärts bis zum Nationaltheater. Dort wurde gedreht und wir erwarteten eine gemütliche Fahrt flussaufwärts – doch weit gefehlt, Vollgas war angesagt zu Klängen von AC/DC und ähnlich mitreißender Musik. Für uns Blogger war das ein Heidenspass! Dafür habe ich auch extra einen Blogbeitrag verfasst – hier könnt ihr mehr über die Dunarama Tour lesen, inkl. Video.

Und nicht nur wenige Meter, sondern bis runter zum unteren Ende der Margareteninsel und auf der anderen Seite wieder flussabwärts, am oberen Ende vorbei und dann mit Vollgas auf andere Boote und das Parlament zu. Das sieht dann etwa so aus:

Bild von unserer Anfahrt auf das Parlament in Budapest mittels Dunarama

Leider ein wenig unscharf, da nur die kleine Kamera – und Vollgas mit Dunarama

Die Dunarama Tour kann ich zu 100 % empfehlen, das war ein Heidenspass für alle!

Doch die Tour mit Dunarama war nicht alles, was wir an diesem Tag in Ungarn gemacht haben. Morgens nach dem Auschecken aus dem Hotel ging es erst einmal zum Segeln auf dem Balaton. Auch das war eine tolle Tour, die wir sehr genossen haben. Einfach mal abschalten und gemütlich, nur vom Wind angetrieben über den Balaton zu schippern, das hat etwas herrlich entspannendes. Die Farbe, die der Balaton hat, ist unbeschreiblich

Bild von schwimmenden Bloggern

Herrlich, die Farbe, oder? Kurz danach gesellte ich mich zu den anderen

– und wir hatten den Eindruck, dass diese auch immer wechselte. Unser Skipper Attila, der hauptberuflich eigentlich Feuerwehrmann ist, aber auf dem Wasser groß geworden, schipperte uns sicher über den tollen See.

Nach dieser herrlich entspannenden Tour über den Balaton ging es weiter auf die Halbinsel Tihany, wo wir auf dem Weg zur Abtei Tihany mit einem tollen Ausblick über den Balaton

Ausblick über den Balaton von der Halbinsel Tihany aus

Ausblick über den Balaton von der Halbinsel Tihany aus

zuerst noch in ein Gässchen gingen, in dem wunderschöne Schnitzereien standen. Ein paar davon zeige ich euch gerne in der folgenden Galerie.

Die Abtei wurde 1055 von König Andreas I gegründet, der dort auch eine Familiengruft einrichten wollte – doch auch heute noch liegt er dort alleine begraben.

Mittagessen gab es dann im Ferenc Keller, ebenfalls auf der Halbinsel Tihany im Balaton. Auch dort wurden wir, wie bereits am Vortag, zu einem Drei-Gänge-Menü eingeladen. Hier gab es für mich eine Knoblauchsuppe (die anderen hatten eine Suppe mit Pilzen), anschließend Zander mit Kartoffeln und zu guter letzt einen Palatschinken.

Begleitet wurde dieses leckere Essen von einem Riesling.

Satt und zufrieden fuhren wir weiter auf den Csikos Reiterhof, wo Martina, Nicole und Angi sich auf ein Pferd wagten, während wir anderen es doch vorzogen, eine Tour mit einer Kutsche zu machen.

Unsere Kutsche auf dem Csikos Reiterhof

Unsere Kutsche auf dem Csikos Reiterhof

Unterwegs wartete eine kleine Überraschung auf uns, denn es sollte wieder eine Weinprobe geben. Aus eigenem Anbau von Meszaros Pince in (besser: bei) Pecsely verkosteten wir zu Äpfeln und Käse zunächst einen Welschriesling, dann einen Traminer, um dann über einen ziemlich leckeren Rose (blaufränkisch) zu einem meinen Gaumen regelrecht verwöhnenden Merlot zu kommen. Solch einen guten Tropfen lasse ich mir gerne öfter gefallen!

Nach kurzer Weiterfahrt mit der Kutsche hieß es dann auch Bescheid nehmen von der Region rund um den Balaton und auf nach Budapest. Nach einer rund 1,5-stündigen Fahrt wurde fix das Hotel La Prima Fashion Hotel im Zentrum von Pest bezogen, um dann mit ein wenig Verspätung zu der o.g. Dunaramatour zu gelangen. Zum Hotel erfahrt in dieser Hotelbeschreibung mehr von mir.

Nach dieser Tour erwartete uns auch schon das nächste Drei-Gänge-Menü, dieses Mal mitten im jüdischen Viertel von Pest im Spiler Bistro Pub. An diesem Abend gab es zunächst „natur kovaszolt kenyerlangos“, eine Art knuspriger Brotfladen mit drei Dips, eine grüne, die wohl Guacamole war, eine weiße mit Knoblauch und eine rote. Weiter ging es mit einer ungarischen Wurst mit Pommes und als Nachtisch sollte es heute ein Milchreis sein.

Zum Ausklang des Abends zogen wir noch weiter ins Szimpla Kert, eine der Ruinenkneipen – unglaublich, wie das Leben in Budapest pulsiert. Menschen aus allen möglichen Nationen waren dort anzutreffen, alle gut gelaunt und am Feiern.

Die Nacht war entsprechend kurz und wir alle sehr dankbar, dass das Hotel La Prima so gut klimatisiert war und wir so wenigstens wieder ein wenig schlafen konnten.

Dieser zweite Tag war eindeutig mein schönster Tag in Ungarn, beide Touren auf (und mit dem Schwimmstopp auch in) dem Balaton und auf der Donau waren toll – die Dunoramatour für mich mit minimalen Vorsprung vom Erlebnis.

Und gerne reiche ich euch noch ein Bild dazu nach, das wieder belegt, was Reiseblogger für ein seltsames Volk sind. Wie fotografiert man am interessantesten ein Gebäude? Klar:

Bild vom Display eines Fotoapparats eines anderen Reiseblogers, der ein Gebäude fotografiert

Blogger fotografieren Blogger – oder das Display ihrer Kameras 😉 Hier Ingo bei der Arbeit

Disclosure: Zur Einladung des ungarischen Tourismusamts: Einladung ist wörtlich zu nehmen. Das ungarische Tourismusamt hat die Reiseroute der vier Tage zusammengestellt, Und die Kosten für die Flüge, Fahrt, Unterkunft, Eintritte und das Essen nebst den Getränken übernommen. Dafür sage ich herzlich Danke! Meine Beiträge hier im Blog lasse ich mir dadurch jedoch nicht beeinflussen. Meine Meinung ist bleibt immer meine eigene.

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Veröffentlicht von Hubert Mayer

Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsmensch, ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook,
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