Unterkunft Berlin: ParkInn Berlin Alexanderplatz

Anlässlich der republica 2013 hatte ich nach einer zentral gelegenen Unterkunft in Berlin gesucht, die nicht allzu teuer sein sollte – aber auch nicht vergammelt und runtergekommen. Da ich derzeit auch am Punkte sammeln im Programm des Club Carlson bin, stieß ich so auf das ParkInn Berlin Alexanderplatz. Viel zentraler geht es wohl kaum. Vor dem Hotel stehend („Hinterausgang“, der auf den Alex geht) sieht es so aus, wenn man nahe genug dran steht:

Bild vom ParkInn in Berlin Alexanderplatz wenn man direkt auf dem Alex davor steht

ParkInn Berlin Alexanderplatz, wenn man auf dem Alexanderplatz steht (Foto: Steffen Siegrist)

Nachstehend meine Eindrücke von meiner Unterkunft dort:

Die Lage des ParkInn Berlin Alexanderplatz

Der Name des Hotels sagt eigentlich alles über die Lage aus (und ist erforderlich, da es ein zweites ParkInn in Berlin gibt). Direkt am Alex, wie der Alexanderplatz auch liebevoll genannt wird, gelegen. Wer also eine Unterkunft in Berlin sucht, ist hier gut bedient.

Aber Vorsicht – der Fernsehturm, der auch Alex genannt wird, ist nicht direkt auf dem Alexanderplatz, sondern auf der anderen Seite des Bahnhofs Alexanderplatz!

Und noch ein Hinweis: Der Eingang zum Alexanderplatz hin ist der „Hintereingang“ des ParkInn. Der Haupteingang liegt – vom Alex aus gesehen – auf der rückwärtigen Seite des ParkInn, dort, wo auch eine Strasse vorbei geht. Warum ist das wichtig? Nun – ab 0 Uhr ist dieser Eingang bis 5 Uhr geschlossen und man muss, wenn man nachts mit den öffentlichen Verkehrsmitteln S-Bahn oder U-Bahn in Berlin unterwegs war, erst einmal um den ganzen Komplex herum laufen. Fand ich eher suboptimal – zumal wir nie vor 0 Uhr zurück waren… Dafür befinden sich die Bushaltestellen auf der Seite des Haupteinganges, so kommt man dort beispielsweise mit dem Bus an, wenn man in der Nähe des Schlesischen Tors was gegessen hat (Pizza Espresso, Burgermeister oder so) .

Die Anreise zum ParkInn Berlin Alexanderplatz

Damit ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch klar – öffentlich funktioniert perfekt (soweit die Bahnen fahren). Von der S-Bahn sind es nur rund 100 m, der Eingang der U2 ist gar nur ca. 30 m weg vom hinteren Eingang des ParkInn entfernt. Wer nach 0 Uhr ankommt, muss einmal um das Hotel herum laufen, siehe oben.

Mit Taxi, Bus oder dem eigenen Auto kann man zum Haupteingang an der Alexanderstrasse (B2) fahren. Es gibt eine öffentliche Tiefgarage mit 600 Stellplätzen direkt vor dem Hotel – es werden Sonderkonditionen angeboten.

Das Hotel ParkInn Berlin Alexanderplatz

Zunächst einmal fällt auf, dass das ParkInn Berlin Alexanderplatz riesig ist. Riesig im Sinne von hoch. 40 Stockwerke, das ist auch in Berlin eine ordentliche Hausnummer. Das Bild oben lässt dies ja bereits erahnen.

Die oberen drei Stockwerke sind, wenn ich das richtig gesehen habe, Restaurant und Businessbereichen vorbehalten. Es gibt zudem eine Panoramaterrasse im 40. Stockwerk (150 m Höhe), der Zugang kostet 3 EUR (auch für Hotelgäste) und ist durchgängig, beispielsweise in der Nacht, zugänglich – aufgrund des Programms, das ich in Berlin hatte, konnte ich daher dort leider nicht hoch.

Die Rezeption befindet sich im Erdgeschoss und ist mit 2-5 (?) Mitarbeitern besetzt. Mehr als 4-5 Menschen in einer Schlange habe ich nicht gesehen, der Check in ging bei uns problemlos vonstatten (gebucht hatte ich über das Internet).

Es gibt mindestens 2. Aufzugssystem im Haus, das eine bis zur Etage 20 oder so, das andere hält erst am Etage 21 (wenn ich mich recht erinnere, kann auch um ein Stockwerk abweichen). Die Zugangskarte zum Zimmer wird bereits im Aufzug benötigt, um diesen in Gang zu setzen. Erst wenn sie durch das Lesegerät im Aufzug durchgezogen wurde, kann man das Stockwerk auswählen.


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Das Zimmer im ParkInn Berlin Alexanderplatz

Da von vorne herein nur das Schlafen im Hotel geplant war (tatsächlich wurden es so 3-5 h pro Nacht), hatte ich bei der Reservierung mit einem Standardzimmer (DZ) ohne Besonderheiten wie Blick auf den Alex begnügt. Meinem Goldstatus beim oben erwähnten Club Carlson habe ich eine kräftige Aufwertung in Form eines Upgrades zu verdanken. So war das Zimmer nicht nur im 23. Stock, was eine schöne Aussicht bescherte:

Bild vom Ausblick aus dem 23. Stock des ParkInn Berlin Alexanderplatz

Ausblick aus dem 23. Stock des ParkInn Berlin Alexanderplatz

Nein, zudem wurde ich auch in ein Panoramazimmer einquartiert. Damit hatten wir Ausblick in zwei Richtungen (wenn auch nicht auf den Alex hin), was dann doch erstmal für ein WOW-gefühl gesorgt hat.

Gebucht hatte ich zwei einzelne Betten, da ich mit einem Bekannten dort war. Anders als beispielsweise in Glasgow im Radisson blu (Beitrag folgt) war hier auch wirklich ausreichend Abstand zwischen den Betten gegeben (mit einer Ablage dazwischen).

Blick auf die Betten in unsrem Zimmer im ParkInn Berlin Alexanderplatz

Blick auf die Betten in unsrem Zimmer im ParkInn Berlin Alexanderplatz

Bereits beim Reinkommen wurden wir ein wenig überrascht – nach einem kurzen Gang war auf der linken Seite die Badewanne mit einer Glasfront ins Zimmer zu sehen. Nach dem ersten Schock haben wir dann festgestellt, dass man den Ausblick mit einem Vorhang dann aber doch verschliessen kann. Trotzdem ein wenig ungünstig, weil die Wanne/Dusche damit zum Waschbecken hin offen ist und dort der Zugang zur Toilette sich befindet. Von der anderen Seite sieht das dann so aus:

Bild vom Blick aus dem Zimmer ins Bad

Blick aus dem Zimmer ins Bad

Auf der rechten Seite des Zimmers waren ausreichend Platz im Schrank und vor dem Fenster eine breite langgezogene Ablagefläche an deren Ende dann Fernseher und Minibar sowie der Safe (beide im Schrank) waren.

Bild auf LCD-Fernseher und Schrank, in dem Minibar und Safe drin sind

LCD-Fernseher und Schrank, in dem Minibar und Safe drin sind

Für ein Hotel finde ich die Preise der Minibar eigentlich ganz vertretbar – das 0,33 l Radeberger kostete beispielsweise 3,00 EUR.

Der Schreibtisch war schön groß und hatte neben dem Telefon auch zwei Steckdosen (weitere befinden sich neben den Betten unten).

Bild vom Schreibtisch im ParkInn Berlin Alexanderplatz

Schreibtisch im ParkInn Berlin Alexanderplatz

Auf dem Schreibtisch wurde uns ein Willkommensgruß angerichtet, bestehend aus einer Flasche Mineralwasser, einer 0,5 l Flasche Rotwein (Höpler – Pinot Noir 2008 aus dem Burgenland) und eine kleine Flasche „il UGO!) – letztere sollte man eiskalt genießen. Ebenfalls dabei: Apfel, Trauben und Mandarine:

Bild von Obst und Getränken, die wir als Willkommensgruß bekamen

Willkommensgruß im ParkInn Berlin Alexanderplatz – danke!

Die Betten waren sehr bequem, nicht zu weich und nicht zu hart. Kissen hab es nur eines drauf, hat mir aber gereicht. Dazu war das Zimmer gut ausgestattet mit Bademantel, Hausschuhen und auch ein Fön war natürlich vorhanden.

Fazit zum ParkInn Berlin Alexanderplatz

Unser Zimmer war groß, dank des Upgrades über den Club Carlson auch mit tollen Ausblick und täglicher Zeitung (ok, die haben wir nicht angesehen, trotzdem nett). Was mir fehlte, war eine Kaffeemaschine, wie ich das aus dem ParkInn in Köln kenne. Auch dass der Eingang zum Alexanderplatz hin bereits um 0 Uhr schliesst, finde ich wenig gelungen. Und als letzten Kritikpunkt muss ich die Klimaanlage ins Feld führen. Moderne Wasserkühlung ist schön – aber zumindest hier nicht kühl genug.

Insgesamt hat es mir jedoch sehr gut gefallen. Zu den Restaurants und Bars des Hotels kann ich leider nichts sagen, da wir durchweg unterwegs waren und daher auch ohne Frühstück gebucht haben.

Ich kann mir gut vorstellen, nochmals im ParkInn Berlin Alexanderplatz unterzukommen, wenn ich eine Unterkunft in Berlin suche. Gekostet hat das Doppelzimmer übrigens durchschnittlich 80 EUR pro Nacht.

Hard Facts (2013)

Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz
Alexanderplatz 7 10178 Berlin
Telefon: +49 (0)30 2389 0
Fax: +49 (0)30 2389 4305
Mail: berlin.hotel@rezidorparkinn.com
Web: http://www.parkinn-berlin.de

Kosten Frühstück (Buffet): 19 EUR (bei Internetbuchung wohl 14 EUR).
Internet: 18 EUR ganztags (eine Stunde pro Nacht bei Onlinebuchung gratis)
Kartenzahlung: selbstredend möglich


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Veröffentlicht von Hubert Mayer

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4 Kommentare

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