Lechschleife Steeg – Holzgau wandern

Wahnsinnig schöner Ausblick von der Bank hier auf dem Weg

OK, der Titel ist für den Beitrag nicht GANZ zutreffend, denn wir sind in Holzgau gestartet. Aber das macht nichts, oder? Unsere Unterkunft für die letzten Tage im Lechtal (ja, mein zweiter Aufenthalt, nachdem ich letztes Jahr den gesamten Lechweg gewandert bin), war das Ferienschlössl Harmonie in Holzgau, wo ich auch letztes Jahr untergebracht wurde. Und da hatte es mir so gut gefallen, dass ich kurzerhand nun selbst dort gebucht hatte. Und das war wieder eine gute Entscheidung, es ist eine tolle Basis für das gesamte Lechtal mit vielen Attraktionen und Wanderungen ab dort!

Doch nun zur Lechschleife. Regulär ausgeschrieben ist diese ab Steeg, aber da es sich um eine Rundwanderung handelt, waren wir uns schnell einig, dass wir genauso gut in Holzgau starten und enden können. Gesagt getan und mit eher miesen Wetteraussichten für diesen Tag (laut App – und auch nach unserem Augenschein)

Der Himmel ist noch trüb und bewölkt an diesem Morgen, an dem wir zu unserer Lechschleifen Wanderung starten

Der Himmel ist noch trüb und bewölkt an diesem Morgen, an dem wir zu unserer Lechschleifen Wanderung starten

Doch das kann uns nicht abhalten, wir starten gegen 10.20 Uhr mit Regenjacken (und werden überrascht werden)…

></p><p>Wir starten am Ferienschlössl Harmonie und laufen erst einmal quer raus in Richtung Lech, ich weiss ja, dass ich dann nach einem kurzen Wiesenstück auf den Lechweg stosse. Dann geht erst über den Lech rüber,</p><div id=Der Lech wird von uns überquert auf dem Lechweg

Der Lech wird von uns überquert auf dem Lechweg

Noch nieselt es, doch ab und an blitzt schon die Sonne durch. Und schon wenige Minuten später blitzt immer wieder Sonne durch und es wird zu warm und zu trocken für die Regenjacken.

Heute laufe ich den Weg aufwärts, als anders rum wie damals in dieser Etappe des Lechwegs.

Und ich habe mehr Zeit, die Landschaft zu genießen, denn dieser Aufenthalt ist komplett auf eigene Rechnung. Und so fällt mir am Wegesrand diese beeindruckende Wurzel auf (habe ich erwähnt, dass ich auf dieser Reise meine nigelnagelneue Kamera, die Canon EOS M6 Systemkamera (24,2 Megapixel) Kit inkl. EF-M 18-150mm 1:3,5-6,3 IS STM Objektiv silber (Werbung: Amazon Partnerlink) auf Herz und Nieren testen will? Das ist das erste Bild davon:

Wurzel am Wegesrand als erstes Testbild mit der EOS M6 auf dieser Wanderung

Wurzel am Wegesrand als erstes Testbild mit der EOS M6 auf dieser Wanderung

Die Bilder in diesem Beitrag stammen übrigens sowohl von dieser Kamera als auch vom iPhone7plus. Bevor Mißverständnisse aufkommen: Alles selbst gekauft und die EOS M6 gibt es heute schon 50 EUR günstiger als bei meinem Kauf vor 3 Wochen…*grummel*. Wenn ihr wissen wollt, welches Bild mit welchem Gerät wie gemacht wurde – ich hab es dieses Mal in den Dateinamen des Bildes gepackt!

Jetzt aber weiter mit der Wanderung über die Lechschleife. Nach der Fahrbahnbrücke geht es in den Wald, erst auf einem schmalen Waldweg, auf dem an den Bäumen keine Zweifel aufkommen, dass wir derzeit auf dem

Lechweg

sind.

Die Markierungen des Lechwegs sind in beide Richtungen gut zu erkennen

Die Markierungen des Lechwegs sind in beide Richtungen gut zu erkennen

Nach einer kleinere Brücke geht es dann über einen breiteren Waldweg weiter.

Der Weg weitet sich...

Der Weg weitet sich…

Unterwegs bieten sich schöne Möglichkeiten, ein wenig mit den Einstellungen der Kamera rumzuspielen. Den Schärfepunkte der Aufnahme ein wenig zu variieren oder auch mal einfach richtig drauf halten (ein richtiges Makro Objektiv wäre da aber auch etwas feines) zum Beispiel.

Erster Versuch mit der Alpenrose und dem Lech im Hintergrund: Blende weit auf, Fokus auf Lech

Erster Versuch mit der Alpenrose und dem Lech im Hintergrund: Blende weit auf, Fokus auf Lech

Erster Versuch mit der Alpenrose und dem Lech im Hintergrund: Blende weit auf, Fokus auf Alpenrosen

Erster Versuch mit der Alpenrose und dem Lech im Hintergrund: Blende weit auf, Fokus auf Alpenrosen

Und dann mal ganz nah ran, wie der Achim Meurer sagen würde...

Und dann mal ganz nah ran, wie der Achim Meurer sagen würde…

Und noch näher ran, ein paar Meter weiter...

Und noch näher ran, ein paar Meter weiter…

Dass sich das Wetter zunehmenden bessert, obwohl uns Regen vorausgesagt wurde, sieht man hier schon ganz gut:

Der Himmel wird immer blauer während unserer Wanderung auf der Lechschleife...

Der Himmel wird immer blauer während unserer Wanderung auf der Lechschleife…

Der Weg führt hier wieder nach einiger Zeit an einer Kneippanlage vorbei, dann kommen wir wieder an den Wasserfall, den ich schon letztes Jahr bewundert habe (und bei dem wieder die Sonne fast direkt dahinter steht *seufz*).

Schreitenbach Wasserfall kurz vor (oder nach, je nach Wanderrichtung) Steeg

Schreitenbach Wasserfall kurz vor (oder nach, je nach Wanderrichtung) Steeg

In Steeg gönnen wir uns eine kurze Pause. Denn die Sonne scheint mittlerweile kräftig auf uns runter, es ist eh Mittagszeit und die Plätze vor dem Hotel Post sind sonnenverwöhnt, so dass wir eine schöne Bierpause für angemessen halten. Nach eine Weile gehen wir weiter, ich will aber dieses Mal schnell an den Imbiss schauen, der auf dem Weg liegt. Und stelle fest, es gibt nichts auf die Hand. Trotzdem hab ich unbändige Lust, eine Kleinigkeit zu essen. Daher entscheiden wir uns für eine kurze Einkehr – für mich soll es hier Schinken-Köse-Toast (3,50 EUR) geben. Sine entscheidet sich für einen (sehr leckeren) Kaiserschmarrn!

Und die Entscheidung für die Einkehr war eine gute – nach 2-3 Minuten kommt ein sehr kräftiger Regenschauer runter! Wir wechseln daher schnell ins Innere des gemütlichen, aber etwas altbacken wirkenden Imbiss.

Dann heißt es wieder, die Wanderschuhe zu schnüren und weiter geht’s, bis nach Prenten bleiben wir noch auf dem Lechweg. Die Wegführung ist angenehm abwechslungsreich, es geht hoch und runter, durch den Wald und am Waldrand entlang, mal mit, mal ohne Ausblick.

Und auch meine besonderen Freunde, die Kühe, stehen wieder mitten auf dem Weg und mein Herz fängt vollkommen unnötig an, schneller zu schlagen…

Kühe! Und ich fühle mich nie wohl, wenn ich dann diesen großen massigen Tieren vorbei muss...

Kühe! Und ich fühle mich nie wohl, wenn ich dann diesen großen massigen Tieren vorbei muss…

Nach Prenten geht es über eine Holzbrücke,

runter vom Lechweg,

und ich nutze den Moment, nochmal mit den Verschlusszeiten und einem Graufilter auf der Kamera rum zu spielen.

Der Lech, ohne Graufilter, Blende 9, 1/100s Verschlusszeit

Der Lech, ohne Graufilter, Blende 9, 1/100s Verschlusszeit

Der Lech mit Graufilter, Blende 22, 30 s Verschlusszeit #EOSM6

Der Lech mit Graufilter, Blende 22, 30 s Verschlusszeit

Unten an der Brücke sitzen welche, die offenbar von dem Regenguß vorhin überrascht wurden, denn überall um sie herum sind Klamotten verteilt, die wohl trocknen sollen in der bereits wieder starken Sonne. Wir werfen noch einen Blick zurück zur Brücke,

Die Holzbrücke bei Prenten

Die Holzbrücke bei Prenten

dann schrauben wir uns aufwärts auf dem weiteren Weg. Richtung Oberellenbogen halten wir uns, und irgendwann taucht auch ein Schild mit Ebene auf, wie es die am Ende des Beitrags verlinkte Wegbeschreibung vom Lechweg ausweist. Bis dahin geht es jedoch aufwärts, auch wenn es hier auch mal Hindernisse wie dieser Stamm überquert werden müssen.

Ein Stamm quer über dem Weg auf unserer Lechschleife

Ein Stamm quer über dem Weg

Die folgenden Serpentinen überwinden wir recht leicht, denn wir halten sowieso alle 2 Meter an und versuchen, einen der unzähligen Schmetterlinge mit unseren Kameras zu erwischen.

Da leistet die EOS M6 dann doch bessere Arbeit als das iPhone 🙂

Der Weg, über den diese Lechschleife führt, ist jedenfalls grandios, es macht wahnsinnig Spass, den verschiedenen Pfaden zu folgen. Hier geht es mittlerweile etwa 300 Meter über dem Lech über einen sehr schmalen Pfad am steilen Hang entlang. Wir achten sorgsam, wohin unser Fuß tritt.

Sehr schmal führt der Pfad am Hang entlang auf dieser Lechschleife

Sehr schmal führt der Pfad am Hang entlang

Dann wird der Weg auch wieder ein wenig breiter,

und wir genießen wieder während des Wanderns den Ausblick, der sich uns hier bietet!

Ausblick rund 300 Meter oberhalb des Lechs auf der Lechschleife Steeg - Holzgau

Ausblick rund 300 Meter oberhalb des Lechs auf der Lechschleife Steeg – Holzgau

Unterwegs stossen wir auf eine Bank,

Bank am Wegesrand

Bank am Wegesrand

die mich irgendwie zum Hinsetzen einlädt. Da ich eh ein wenig flotter unterwegs bin als Sine und daher öfter eine Pause brauche (was sich dann immer gut ausglich), nutze ich die Gelegenheit und pausiere kurz. Und mit was für einem tollen Ausblick!

Wahnsinnig schöner Ausblick von der Bank hier auf dem Weg

Wahnsinnig schöner Ausblick von der Bank hier auf dem Weg

Doch schon bald ziehen wir weiter, die Wettervorhersage weiter im Nacken und die Wolken hinter uns werden immer dunkler.

Auf der anderen Seite des Lechtals ragt hier ein großer Berg auf,

und kurz darauf ist es soweit. Die ersten Tropfen fallen erst zaghaft auf uns hernieder, bald prasselt der Regen jedoch stark in Bindfäden runter. Doch wir haben Glück, direkt vor uns ist eine Scheune mit einem weit überstehenden Dach unter das wir uns retten können, ohne wirklich naß zu werden. Etwa 6 Stunden sind wir inklusive unserer langen (Pausen (erst die Bierpause, dann der Imbiss, dann viele Fotostops mit Schmetterlingen) jetzt schon unterwegs, kurz vor unserem Ziel, dem Ort Holzgau.

Vor uns tut sich dann auf einmal ein nahezu surreales Spektakel auf: Etwas unterhalb unseres Standpunktes sehen wir den oberen Teil eines Regenbogens, direkt vor uns. Das Bild kann den Eindruck, den der vermittelt hat, nicht einmal annähernd wiedergeben!

Wahnsinn - unter uns beginnt ein Regenbogen!

Wahnsinn – unter uns beginnt ein Regenbogen!

Und schon kurz darauf ist der Spuk vorbei – der Regen endet und wenige Moment später ist auch der Regenbogen wieder verschwunden. Holzgau mit seiner Hängebrücke rückt näher,

Die Lechschleife führt direkt an der Hängebrücke Holzgau vorbei

Die Lechschleife führt direkt an der Hängebrücke Holzgau vorbei

über die wir ja am Vortag schon gelaufen sind. Einige Bilder vom Vortag findest Du auf meiner Facebookseite und bei Instagram, die Du natürlich auch gerne liken darfst, wenn Du schneller von meinen Reisen informiert werden willst 🙂

Da wir schon am Vortag über die Brücke gegangen sind, geht es heute nur mehr runter, wir freuen uns schon auf unser Lechwegbier, dass wir uns unten im Cafe gönnen wollen. Nochmal geht es an der Kirche vorbei, und ich sehe erst jetzt, dass diese quasi zweimal in zwei Größen da steht.

Kirche von Holzgau von oben

Kirche von Holzgau von oben

Fazit zur Lechschleife Steeg – Holzgau

Eine wahnsinns tolle Tour hier im Lechtal als Ergänzung zum Lechweg ist das! Wenn Du von Gehren her kommst, erst in Holzgau übernachten magst und noch zu viel Kraft mitgebracht hast (und Du auf Steeg undden Wasserfall verzichten kannst), dann ist es auch eine schöne Alternative, dieser Schleife schon ab Prenten zu Folgen und direkt oberhalb von Holzgau raus zu kommen.

Oder aber eben, wenn Du einfach wie wir dieses mal ein paar Urlaubstage im Lechtal verbringst. Die Tour lohnt auf alle Fälle!

Weitere Infos:

Kurze Beschreibung der Lechschleife vom Lechweg selbst.

Meine Touraufzeichnung mit Komoot:

Ihr wollt schneller und „live“ bei meinen Reisen dabei sein? Dann folgt mir doch bei Instagram und/oder Twitter. Auf Instagram sogar oft tatsächlich live mit den Instastories. Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann auch eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone.  Auch hier freue ich mich immer auf neue „Gefällt mir“ – und mir helft ihr damit auch! Oft mit auf Reisen ist Gesine, die ebenfalls tolle Instagram Bilder macht (und einige hier im Blog beisteuert). Folgt Gesine doch auch auf Instagram!

Wenn Du mir nun auch was Gutes tun willst – meinen Amazon Wunschzettel findest Du hier!


Anzeigen:




Veröffentlicht von Hubert Mayer

Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsmensch, ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: