Ungarn Tag 1: Müde, Weine, Wasser und wunderliches Hotel #rbhun

Blick über die Terasse auf den Balaton

Gleich vorweg – ich sitze hier in Ungarn, weil ich Dank Marco (der kurzfristig absagen musste) auf eine Pressereise des ungarischen Tourismusamts eingeladen wurde (Dazu am Ende des Beitrags noch zwei, drei Zeilen).

Highlight des ersten Tages der Pressereise durch Ungarn war sicher der Abend im Sarffy Gasthaus in Dörgicse. Denn – wie Mitreisender Dietmar es ausdrückte – die ganze Anlage hat etwas von schöner Wohnen. Eine ehemalige Residenz aus dem 19. Jahrhundert wurde von Tamas Giebiser und Kati Sipeki in jahrelange Detailarbeit renoviert und unheimlich stilvoll eingerichtet.
Es gibt Appartements und Zimmer, dazu Frühstück im Gemeinschaftsraum. Die Appartements sind voll ausgestattet mit tollen Sitzgelegenheiten

Sitzgelegenheiten im Sarffy House in Dörgicse

Sitzgelegenheiten – leider ein wenig dunkel fotografiert

vollwertiger Küche

Bild der Küche im Appartment im Sarffy House

Küche

und schönen großen Bädern.

Bild von einer Dusche in den Appartments im Sarffy House

Teilweise gleich zwei Badezimmer hat es, mal mit Badewanne, mal mit Dusche

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Hauses und der Besichtigung der Appartements konnten wir uns mit im Ofen, der draussen im wunderschönen Garten des Anwesens steht, vom Hausherrn selbst gebackenen Brot und mit Wein stärken – doch das war nur die Vorspeise. Zuvor galt es aber noch den Pool zu besichtigen, der vor kurzen ebenfalls in ca. 150 m Entfernung gebaut wurde – mit tollen Blick über den Balaton.

Wer wissen will, wie Reiseblogger bei der Arbeit aussehen – bitte schön:

Bilder der anderen Teilnehmer der Pressereise, die meisten Blogger, beim Fotografieren des Pools

Journalisten/Blogger in Action 😉

Anschließend ging es zurück an den Ofen – es sollte selbstgebackene ungarische Pizza geben. Ungarische Pizza? Was das ist? Langosbrot – also Pizzateig mit Sauerrahm bestrichen, keine Tomatensauce, dafür ansonsten auch frei belegt. Zur Auswahl gab es gestern Oliven, eine Art Salami, Schinken, Tomaten, Paprika, Schafskäse, normaler Käse und mehr.

Bild von den genannten Zutaten zur ungarischen Pizza

Zutaten zur ungarischen Pizza

Unser Gastgeber belegte viele verschiedene dieser Langos-Pizzen, überliess es aber auch uns, selber etwas zu kreieren. Meine sah dann so aus:

Bild meiner ungarischen Pizza: Viel Salami, Schinken, Paprika, Käse und Zwiebeln

Lecker, oder?

Der Abend war für alle von uns ein wahrer Genuß – zumindest sah ich nur zufriedene Gesichter und keine KLagen waren zu hören 😉

Was sonst an dem Tag geschah? Anreise verlief unspektakulär mit Germanwings, die mich mit einem Sitzplatz in Reihe drei in einem schon umgebauten A319 überraschten. Das wird künftig (hier geht es zu dem neuen Konzept von Germanwings ab 1.7.2013) einer der „teureren“ Reihen im Rahmen des „Best“ Tarifs. Schon auf diesem Flug wurde ich mit Namen angesprochen, was mich sehr überraschte, kenne ich als Selten-Flieger (und dann economy) ja nicht. Richtig klasse war der Sitzabstand, meine Knie konnten nicht mal in die Nähe des Vordersitzes kommen.

Bild auf den Abstand meiner Knie zur Vorderreihe in Reihe 3 des umgebauten A319 von Germanwings

Das war echt mehr als genug Platz, damit lassen sich künftig auch europaweite Flüge gut aushalten

Am Flughafen in Budapest (das übrigens, wie wir schnell lernten, Budapescht ausgesprochen wird) wurde ich von Eva und Bernadett vom Ungarischen Tourismusamt in Empfang genommen. Kurz nacheinander kamen dann die weiteren Reiseblogger mit den Flügen aus Düsseldorf (Ingo – reise-wahnsinn.de), Frankfurt (Nina – bettentdecker.com und Nicole – unterwegsunddaheim.de) sowie München (Phil – killerwal.com) an und wir konnten am Hotel die Blogger, die schon am Vorabend anreisten bei ihrem Hotel einsammeln – das waren dann Martina (talk-around-the-world.com), Dietmar (dietmardenger.blogspot.com), Angelika (nomadearth.com) und Karl-Heinz (liebhaberreisen.de). In flotter Fahrt ging es Richtung Balaton, wo wir zum Mittagessen im Szent Donat Pince Csopak, ein Weinanbaubetrieb mit schöner Gaststätte mit tollem Ausblick über den Balaton Halt machten.

Das Gebäude von außen

Szent Donat Pince Csopak

Dort besichtigten wir erst den „geplanten“ Weinkeller – geplant, weil der neu ausgebaut wurde Steinen und Holz eines Industriebetriebes. Und die Steine geben noch den Geruch des Industriebetriebs ab, so dass eine Weinlagerung dort doch nicht möglich ist. Dafür kann man den Keller schön zum stilvoll feiern nutzen.

Weinkeller

Anschließend gab es ein Drei-Gänge-Menü – als Vorspeise fritierte Schafskäsebällchen mit Salat, dann als Hauptspeise Fleisch vom Mangalica-Schwein (siehe auch mein Beitrag zur Ahlewurscht bei der SlowFood) mit Gemüsen und ein leckerer Nachtisch (wo ich doch glatt vergessen habe zu fragen, was das ist, ich schäme mich ja schon… wer kann helfen?).

Das Ganze begleitet von einem herrlichen Blick über den Balaton:

Blick über die Terasse auf den Balaton

Ausblick über die Terrasse auf den Balaton

Weiter ging es nach Balatonfüred ins Hotel Annabella, in das wir kurzfristig umquartiert wurden (nur kurz erwähnt: nicht zu empfehlen im Sommer, da keine Klimaanlage, Hotelbar war um 22 Uhr bereits geschlossen: Frühstück war aber ok!).

Nach dem kurzen Zimmer beziehen ging es weiter in den Annagora Aquapark, wo uns Badespass mit vielen Rutschen und Wellenbad versprochen wurde – und das war dann auch so.

Zwei der zahlreichen Rutschen im Annagora Aquapark

Die Rutschen sind echt klasse und nach einem ersten respektvollen Blick nach unten wagten wir uns zahlreiche Rutschfahrten. Die Abkühlung kam uns sehr gelegen, hatten wir doch an diesem Tag knapp 37 Grad…

Anschließend ging es zum Abendessen in das oben vorgestellte Sarffy Gasthaus.

Bis auf die frühe Aufstehzeit (4 Uhr) war das ein sehr schöner Tag mit tollen Menschen und einer hervorragenden Betreuung von Bernadett und Eva vom ungarischen Tourismusamt.

Btw: Reiseblogger sind ein verrücktes Volk. Wollte ich nur mal gesagt – und gezeigt – haben:

Bild von Phil der Martina beim Fotografieren in erstaunlicher Haltung (auf dem Boden) fotografiert

Jo mei, Reiseblogger fotografieren fotografierende Reiseblogger 😉

Und das ist nur eines der zahlreichen Bilder, bei denen die Reiseblogger andere Reiseblogger beim Fotografieren fotografieren..

Disclosure: Zur Einladung des ungarischen Tourismusamts: Einladung ist wörtlich zu nehmen. Das ungarische Tourismusamt hat die Reiseroute der vier Tage zusammengestellt, Und die Kosten für die Flüge, Fahrt, Unterkunft, Eintritte und das Essen nebst den Getränken übernommen. Dafür sage ich herzlich Danke! Meine Beiträge hier im Blog lasse ich mir dadurch jedoch nicht beeinflussen. Meine Meinung ist bleibt immer meine eigene.

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Veröffentlicht von Hubert Mayer

Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsmensch, ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook,
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6 Kommentare

  1. Hi Hubert, respekt für Dein Gespür und die Beobachtungsgabe, Blogger statt beim Bloggen dann doch eher beim Ablichten von anderen Bloggern zu dokumentieren…
    … zeigt sich dabei doch, dass es auch noch ein Leben außerhalb von iphones gibt … wo Du und wie gut weg kommst, siehst Du hier: http://blog.liebhaberreisen.de/?p=6757

  2. Pingback: Was andere Blogger so in Budapest erlebten … | Liebhaberreisen

  3. Pingback: Ungarn Tag 3: Hoch über Budapest, entspannt baden und lecker Wein #rbHUN | TravellerblogTravellerblog

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