Deutschland

Langes Wochenende in Bremerhaven, Tag 2: Tour de Fisch, Aussichtsplattform SAIL City und das Auswandererhaus

Ein Blick in die einfachen Schlafräume auf dem Segler um 1850

Nachdem ich Dir schon von der Anreise nach Bremerhaven und dem Hotel The Liberty Bremerhaven erzählt habe, geht es heute weiter mit zwei Besichtigungen in Bremerhaven. Dieses Mal bin ich eingeladen (s. u.), die Tour de Fisch mit dem Bus durch den Hafen und das weitläufige Gelände der Kühlhäuser mitzumachen, nachdem ich das letzte Mal 2017 auf meiner Genußtour in Bremerhaven ja nur einen kleinen Teil davon abgelaufen bin. und auch im Auswandererhaus war ich schon damals, dieses Mal habe ich aber deutlich mehr Zeit mitgebracht (und tatsächlich ist das Auswandererhaus einer der Hauptgründe, warum ich nochmal nach Bremerhaven wollte – ich muss das einfach in Ruhe ohne Zeitdruck anschauen!).

Mein 2. Tag in Bremerhaven startet mit einem gemütlichen Frühstück im Hotel, die Tour de Fisch startet sowieso erst um 11 Uhr. Kurz nach 10 Uhr mache ich mich langsam auf den Weg in Richtung des Deutschen Schifffahrtsmuseum, wo die Tour de Fisch starten wird. Doch ich will mir noch ein wenig die Schiffe im Museumshafen anschauen, die zum Museum gehören. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum wird übrigens gerade umgebaut, daher besuche ich das Museum selbst dieses Jahr auch nicht.

Was hier allerdings draussen geboten ist, das ist schon beeindruckend!

Die Seute Deern im Museumshafen von Bremerhaven
Die Seute Deern im Museumshafen von Bremerhaven

Die Seute Deern wurde 1919 erbaut und dient nach einer abwechslungsreichen Geschichte heute als Restaurant. Von der anderen Seite sieht sie dann so aus:

Seute Deern von der Backbordseite her
Seute Deern von der Backbordseite her

Doch es gibt noch eine Menge Schiffe mehr hier – inklusive des U-Boots Wilhelm Bauer (Technikmuseum, von dem ich, warum auch immer, kein Bild gemacht habe. Aber gut, schon wieder ein Grund, wieder nach Bremerhaven zu kommen…). Wahrscheinlich, weil ich da nach der Tour de Fisch noch hin wollte und dann irgendwie verpeilt habe. Doch hier mal noch zwei Bilder, was sich hier noch so befindet:

Bergungsschlepper Seefalke Bremerhaven
Bergungsschlepper Seefalke Bremerhaven
Wassertrecker Stier Bremerhaven
Wassertrecker Stier Bremerhaven

Dann muss ich mich doch sputen, der Doppelstockbus, mit dem die

Tour de Fisch

durchgeführt wird, steht schon bereit. Wir sind eine kleine Gruppe, jeder bekommen einen Fensterplatz.

Der Hafen wurde innerhalb von 3 Jahren mit 900 Arbeitskräften gebaut. Zu Beginn der Tour de Fisch erfahren wir einiges über die Geschichte der Hochseefischerei, die vorwiegend im 19. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Zunächst kamen die Fischer meist aus dem Ausland. Als Begründer der modernen Hochseefischerei gilt der Reeder Friedrich Busse. Denn der verknüpfte als erster Fischfang, Fischhandel und Fischversand. Und ließ auch das erste deutsche dampfbetriebene und mit Schleppnetz versehene Schiff für die Fischerei bauen, die Sagitta. Diese ließ er in der Wencke Werft bauen. Allerdings war er die ersten beide Jahre 2 Jahre erfolglos. Doch dann zog das Geschäft an.

Wir erfahren auf unserer Fahrt, dass er schon 1888 die erste öffentliche Fischauktion in der Stadt veranstaltete. Doch schon 1901 oder 1902 (da unterscheiden sich die Quellen etwas) sank die Sagotta vor Island.

Auch eine kleine Definition von Hochseefischerei erhalten wir: Es ist die küstenferne Fischerei. Die Grenzen, was küstenfern ist, sind aber fließend.

Auf dem weiteren Weg zum Fischereihafen lernen wir auch, dass die Firma „NORDSEE“ der größte deutsche Fischanbieter ist. Während wie durch den Fischereihafen fahren , lernen wir noch, dass der Fischereihafen der kleinste Stadtteil von den Einwohnerzahlen her ist – gerade einmal 300 Menschen wohnen hier. Anders sieht es aus, wenn man die Fläche betrachtet, denn dann ist es der drittgrößte Stadtteils Bremerhavens mit 400 Betrieben.

Der Fischereihafen von Bremerhaven wurde 1891-96 erbaut. Zu Beginn noch tiedeabhängig. In der Spitzenzeit lagen hier bis zu 220 Trawler.

Ein großer Vorteil im Fischereihafen war der Eisenbahnanschluss und industrielle Eisproduktion.

Und noch ein Highlight kann der Fischereihafen von Bremerhaven bieten: Er ist der größte Fischverarbeitungshafen des europäischen Festlands.

Am Fischereihafen steigen wir aus dem Bus aus und auf uns wartet ein junger Mann mit einem riesen Tablett. Denn wir sollen nicht hungern – und was würde sich hier mehr anbieten als frische Shrimps.

Leckere frische Shrimpsbaguette Scheiben im Fischereihafen Bremerhaven
Leckere frische Shrimpsbaguette Scheiben im Fischereihafen Bremerhaven

Wir laufen erst ein paar Meter auf das Gelände. Und bekommen noch weitere Informationen zum Schaufenster Fischereihafen und was wo hier geboten wird. Zum Beispiel das Forum Fischbahnhof, in dem eine interaktive Ausstellung ist. Oder das Seefischkochstudio, über das ich ja im eingangs verlinkten Bericht schon berichtet habe.

Dann geht es auf den Seitentrawler Gera, der 1961 in Dienst gestellt wurde vom Rostocker Fischfangkombinat.

Seitentrawler Gera (links im Bild) im Fischereihafen Gera
Seitentrawler Gera (links im Bild)

Die Stadt Bremerhaven hat dieses Schiff dann 1990 für den symbolischen Preis von 1 DM gekauft. Mit allem Zubehör im Original, also auch des Kapitäns und der Mannschafts Kleidung,

den Netzen

Fischnetze auf der Gera
Fischnetze auf der Gera

und auch die Matratzen. Die Kabinen waren allerdings nicht sehr groß, nur die des Kapitäns, die konnte sich sehen lassen.

Kapitänskajüte auf der Gera
Kapitänskajüte auf der Gera

Wir erfahren noch so einiges über dieses Schiff, beispielsweise dass sie 80 Tonnen Eis mit sich führte und vor Westgrönland und Labrador im Einsatz war. 5-8 Tage dauerte eine Fahrt bis zum Ziel, eine zeit, in der die Seeleute noch einigermaßen entspannen konnten. Dann ging es los: 2 Wochen dann rund um die Uhr knüppelharte Arbeit. Die Netze sind bis zu 70 m lang. Mit einer Geschwindigkeit von 4 Knoten wird geschleppt, die Netze in 600 m Tiefe. Pro Fang bis zu 100 Korb (Maßeinheit), insgesamt hatte die Gera bis zu 4500 Korb Fisch Kapazität. Die Lagerung der Fische erfolgte auf Eis – und gerade so, dass der Fisch nicht gefror. Auf der Gera kann man sich viel ansehen, einige Bilder sind auch schon im alten Beitrag, einen Blick in den Maschinenraum werfe ich noch mit euch:

Blick in den Maschinenraum der Gera in Bremerhaven
Blick in den Maschinenraum der Gera

Anschließend schau ich schnell noch die Restaurantmeile an, die sich in der ehemaligen Packhalle IV befindet. Dort werfe ich auch einen Blick in Fiedlers Fischmarkt anno 1906,

Fiedlers Fischmarkt anno 1906 von außen im Fischereihafen Bremerhaven
Fiedlers Fischmarkt anno 1906

Unschwer zu erraten, was es dort vor allem gibt – Fisch. Jede Menge. Schon am Eingang wartet diese runde Theke auf Dich:

Runde Fischtheke, direkt am Eingang
Runde Fischtheke, direkt am Eingang

Dann muss ich mich sputen, die Tour de Fisch geht weiter mit dem Bus. Vorbei an vielen Schiffen,

110 m langees Fischfangschiff Dirk-Dirk
110 m langees Fischfangschiff Dirk-Dirk
MS Midnatsol, die auf Hurtigruten entlang der Küste Norwegens im Linienverkehr verkehrt
MS Midnatsol, die auf Hurtigruten entlang der Küste Norwegens im Linienverkehr verkehrt

Was für tolle Touren man mit der machen kann, findest Du beispielsweise bei Nina von Smaracuja, die auch alle anderen Blogartikel über diese tolle Antarktisreise am Ende ihres Artikels verlinkt hat.

Auch einen Wohnmobilstellplatz gibt es zwischen dem Fischereihafen 1 und 2.

Wohnmobilstellplatz zwischen den Fischereihäfen 1 und 2 in Bremerhaven
Wohnmobilstellplatz zwischen den Fischereihäfen 1 und 2

Im Fischereihafen 2 liegt auch die Hanse Explorer auf der nautisches Personal ausgebildet wird.

Weiter geht es über den industriellen Teil des Hafengeländes, wo unter anderem die wohl fast allen bekannten großen Fischunternehmen Deutsche See und Frosta beheimatet sind. Bremerhaven wird übrigens das größte Kühlhaus der Welt genannt – bei der Fahrt wird auch klar, warum!

Ein paar Funfacts zu Fischstäbchen gewünscht? Gerne:

Vor fast 60 Jahren wurden diese in GB erfunden. Es fand dabei der Übergang von Handwerk zu Industrie statt.

2,7 Milliarden Fischstäbchen pro Jahr werden hier in Bremerhaven produziert. Längs aneinander gelegt würden diese etwa 6 mal um die Erde reichen. 7 Millionen Fischstäbchen am Tag sind das in etwa…. Jedes wiegt 30g. Die Produktion beginnt bereits auf den Schiffen. Filetiert und gefroren werden diese dort. Dann in Aktenkoffer großen Blöcken geschnitten. 370 Fischbodies pro Aktenkoffer. Dann folgt erst eine Nasspanade, dann mit einer Trockenpanade bebröselt.

Nach etwa zwei Stunden endet die Tour de Fisch wieder am Museum – und ich bin wieder um ein paar interessante Erfahrungen reicher!

Fakten zur Tour de Fisch:
Start: Am Deutschen Schifffahrtsmuseum

Dauer: Etwa 2 Stunden dauert die Rundfahrt mit etwa 40 Minuten Aufenthalt im Fischereihafen und auf der FMS Gera

Wann: Vom 23. März bis 12. Oktober 2018 freitags um 11.00 Uhr (außer am 08.06., 06.07. und 07.09.2018)

Kosten: 12 EUR für Erwachsene (2018) – alle Preise und Onlinetickets gibt es hier

Für mich geht es weiter auf die

Aussichtsplattform SAIL City

Diese befindet sich auf dem höchsten Gebäude Bremerhavens in der 20. und 21. Etage auf 86 Meter Höhe. Der Rundumblick dort oben, der ist einen Besuch (und die lediglich 3,00 EUR Eintritt) wert! Achtung: Pass auf Dein Ticket auf, du brauchst es für den Auslass unten wieder!

Jetzt zeige ich Dir aber noch ein paar Bilder, viel erzählen muss ich dazu ja nicht.

Auch mein tolles The Liberty Hotel ist von hier oben gut sehen:

The Liberty Hotel Bremerhaven von Aussichtsplattform SAIL City aus
The Liberty Hotel Bremerhaven von Aussichtsplattform SAIL City aus

Nach der Besichtigung steht mein Highlight auf dem Programm, mein erneuter Besuch im

Auswandererhaus Bremerhaven

Dieses Mal werde ich 2,5 Stunden den Spuren meines Auswanderers, Ottmar Mergenthaler, folgen, bevor es im neueren Einwandererteil auf Entdeckungsreise geht, was der Eismann Silvio Olivier bei seiner Einwanderung nach Deutschland erlebt hat.

Auswanderung nach Amerika

Den Beginn mit der kurzen Einführung kenne ich schon von meinem letzten Besuch, gleich zu Beginn gibt es auch eine Warnung:

Warnung vor Taschendieben
Warnung vor Taschendieben

Dann geht es die Treppen hoch, vorbei an den ersten Auswanderern. Immerhin sind etwa 7,2 Millionen Menschen ab Bremerhaven ausgewandert!

Dort unten links betritt man den "Hafen", wo die ersten Auswanderer warten und sich gegenseitig verabschieden
Dort unten links betritt man den „Hafen“, wo die ersten Auswanderer warten und sich gegenseitig verabschieden

.

Dieses Mal habe ich Zeit, mir die vorgelesen Briefe, die es hier anzuhören gibt, zu Gemüte zu ziehen.

Um die Ecke herum suche ich zunächst die Spuren meines Auswanderers. Ich erfahre hier an der Tonstation, dass Ottmar Mergenthaler aus Schwaben stammt (und schicke erst mal ein Bild an eine liebe Freundin aus Stuttgart mit selbigen Nachnamen, wer weiss, vielleicht sind sie ja verwandt ;). Ottmar zog nach Ensingen, was gar nicht weit von mir weg ist. Wegen der beiden älteren Geschwister gibt es kein Schulgeld für Ottmar. Doch schnell zeigt sich, dass er cleveres Kerlchen ist. Schon mit 9 Jahren hat er die Kirchturmuhr in Stand gesetzt. Und was er gewiss nicht möchte, ist möchte, das ist Lehrer wie Papa werden. Lieber Maschinenbau. An der Stelle mache ich mal einen Break – nicht dass Du Dich langweilst, wenn Du denselben Charakter verfolgst, wenn Du mal ins Auswandererhaus kommst.

Hier oben hat es dann unzählige Kleinode aus der Zeit – und in jeder der Sitznischen in der Mitte des Raumes (mit Blick zum Hafen) erfährst Du an den Hörern Informationen über die verschiedenen Auswandererepochen. Denke als ja nicht, nur weil Du auf einer der Bänke sasst, dass Du nicht die anderen Plätze belegen solltest. Denn in jeder Nische erfährst Du, was die (unterschiedlichen) Gründe für eine Auswanderung. Folgende Zeiträume werden mit den Hauptgründen für Auswanderung ausführlich dargestellt: 1871-1913, 1914-32, 1933-1940 und 1946-1961. Erstaunlicherweise letzter Block am Bewegensten für mich.

Darstellung, wie viele Menschen am Bremerhaven in welchem Jahr ausgewandert sind
Darstellung, wie viele Menschen am Bremerhaven in welchem Jahr ausgewandert sind

Das letzte Auswandererschiff verließ erst 1974 Bremerhaven. Dann geht es hoch auf das Schiff, tatsächlich werden im Folgenden drei Schiffe vorgestellt, die auch gut die Entwicklung der Personenschifffahrt für die Auswanderer darstellen. Starten tun wir im Gepäckraum,

Gepäckraum mit alten Koffern
Gepäckraum mit alten Koffern

Dann geht es auf die drei Schiffe, den Anfang macht ein Segler um 1850.

Ein Blick in die einfachen Schlafräume auf dem Segler um 1850
Ein Blick in die einfachen Schlafräume auf dem Segler um 1850

Wenn Du selbst dort bist, nimm Dir Zeit, alle Schubladen und Fenster zu öffnen und höre Dir die zahlreichen vertonten Briefe an, die überall an den Hörern abgespielt werden. Auf dem Segelschiff Bremen hörst beispielsweise einige Geschichten über das Essen an Bord.

Etwa ab 1870 gab es dann keine Segelschiffe mehr, nachdem ab 1840 immer mehr und mehr Dampfschiffe eingesetzt wurden, die deutlich zuverlässiger und schneller Amerika erreichten.

Als nächstes folgen die Schlafsäle und Sanitärräume eines Schnelldampfers Lahn um 1880:

Hier sind Seekrankheiten und ähnliches Thema, von dem die Briefe berichten.

Und dann folgen noch Eindrücke vom Ocean Liner „Columbus“ von 1929. Hier bot auch schon die Dritte Klasse durchaus ein wenig Luxus!

Die persönliche Geschichte meines Einwanderers geht weiter bei der Immigration auf Ellis Island.

Einwanderung in Amerika, unter anderem auf Ellis Island
Einwanderung in Amerika, unter anderem auf Ellis Island

Schon beim Verlassen des Schiffs, teilweise auf dem Schiff werden die Einwanderer in Spe gemustert und teilweise untersucht. Denn nicht jeder darf einreisen. Einzelheiten zu den Befragungen (die du dort auch simulieren kannst) und zu den verschiedenen Einreiseorten kannst Du hier in diesem Bereich nachlesen.

Hast Du es geschafft, dann geht der Rundweg weiter im Auswandererhaus in des Office of the New World, wo Du viel über die Ziele der Auswanderung erfährst,

und auch sehen kannst, wie oft welche deutschen Städtenamen in welchen Ländern auftauchen.

Deutsche Städte- und Eigennamen in Argentinien
Deutsche Städte- und Eigennamen in Argentinien

Dann geht es weiter – und die prachtvolle Halle des Grand Central Terminals New York taucht vor Dir auf.

Grand Central Terminal New York im Auswandererhaus Bremerhaven
Grand Central Terminal New York im Auswandererhaus Bremerhaven

Hier erfährst Du dann auch, wie es Deinem Auswanderer in den Vereinigten Staaten ergangen ist – und einiges mehr!

Dann folgt ein Cut und es geht innerhalb des Auswandererhauses in den neuen Teil, das

Migrationsmuseum

Hier folge ich den Spuren des Eismannes Silvio Olivier, der um 1936 nach Werdau aus den Dolomiten einwanderte.

Achtung: Gleich am Kiosk, auf den Du zunächst zu läufst aus dem Gang, solltest Du kurz anhalten, denn hier bekommst Du ein kleines Heftchen, in dem Du erfährst, welche Spuren dein Migrant hier in den verschiedenen Stationen hinterlassen hat. Mit etwas mehr Zeit als beim letzten Mal fand ich das auch deutlich interessanter – trotzdem habe ich einen viel, viel längeren Zeitraum im Auswandererteil zugebracht.

Hier im Migrationsmuseum finden sich zahlreiche Erinnerungsstücke (Originale) der Einwanderer. Bei meinem Silvio beispielsweise einer der Eiskugellöffel und Eisbecher, die er Wolfsburg benutzte.

Oder im Antiquariat, wo sich auch der Reisepass seines Großvaters aus Papier aus dem Jahr 1907 befindet (nicht direkt abgebildet, da dies nicht erwünscht ist):

Ein Blick ins Antiquariat
Ein Blick ins Antiquariat

Unten im Migrationsmuseum befindet sich unter anderem ein Kino,

Kinoprogramm im Migrationsmuseum Bremerhaven
Kinoprogramm im Migrationsmuseum Bremerhaven

aber auch Studio Migration.

Hier zitiere ich mal von der Website des Auswandererhauses/Migrationsmuseums:

„Das Studio Migration ist ein Ort der Kommunikation und Vermittlung, in dem sich Museumsbesucher, Wissenschaftler und Zeitzeugen treffen und austauschen. Ein Aufnahmestudio für ein audiovisuelles Oral-History-Archiv, Besucherumfragen zu aktuellen Migrationsdebatten und interaktive Medienstationen, die zur Reflexion wissenschaftlicher Methoden anregen – all das beherbergt das neue Studio Migration am Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven. Dieser vielfältige Ort der Auseinander-setzung steht ganz unter dem Motto: „Angst in Neugierde verwandeln“.“

Deutsche Amtsstube im Migrationsmuseum
Deutsche Amtsstube im Migrationsmuseum

Fakten zum Auswandererhaus / Migrationsmuseum Bremerhaven

Deutsches Auswandererhaus
Columbusstraße 65
D-27568 Bremerhaven

Tel.: +49 / (0) 471 / 90 22 0 – 0
Fax.: +49 / (0) 471 / 90 22 0 – 22

Öffnungszeiten (Einlass immer bis eine Stunde vor Schließung):

Sommer-Saison März – Oktober:
Täglich von 10 bis 18 Uhr

Winter-Saison November – Februar:
Täglich von 10 bis 17 Uhr

Web

Den Abend lasse ich dann erst mit einer Currywurst hier im Restaurant Speisesaal, dann bei leckeren Cocktails und dem Sonnenuntergang in der Hotelbar des Hotels The Liberty ausklingen.

Sonnenuntergang auf der Terrasse der NEW YORK BAR im The Liberty Hotel Bremerhaven
Sonnenuntergang auf der Terrasse der NEW YORK BAR
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Offenlegung: Ich wurde auf meine Reise nach Bremerhaven von verschiedenen Partner eingeladen, die ich alle gerne mit dem jeweiligen Umfang für alle Beiträge gesammelt nenne: Organisation und zwei der Nächte im Hotel The Liberty, Eintritt auf die Aussichtsplattform Sail City, die Tour de Fisch sowie die Hafenrundfahrt und das Essen mit Dörte bezahlte die Erlebnis Bremerhaven GmbH. Das Hotel The Liberty Bremerhaven lud mich auf eine weitere Nacht ein. Den Besuch im Auswandererhaus hat das Auswandererhaus Bremerhaven übernommen. Meinen trip nach Helgoland durfte ich auf Einladung der Reederei Cassen Eils machen. Und last, but not least – die Fahrt von Bremerhaven nach Bremen mit der Oceania ging auf die Rechnung der Reederei Hal över. Ich sage allen Partner, die diese Recherchereise damit ermöglicht haben, herzlichst Danke! Und Dir, liebe Dörte Behrmann von Erlebnis Bremerhaven – vielen Dank für die Organisation und Danke, dass ich ein zweites Mal da sein darf!

Anfahrt habe ich selbst bezahlt, es floß keine Bezahlung und es wurden keine Vorgaben gemacht, ob und wann ich etwas schreiben „muss“. Grund, etwas schön zu schreiben, gibt es nicht – ich schreibe immer meine persönlichen Eindrücke.


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