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Ein Streifzug durch Bremen – mit viel Graffiti im Steintorviertel :)

Bremen - die Stadt kann man sowohl von der Weser aus erkunden als auch zu Fuß. Bevorzugt mit Streetart und leckeren Rollo im "Viertel"

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Mit diesem Beitrag über Bremen endet meine kleine Serie über meinen Aufenthalt im Norden, in dem ich dir zuletzt meinen einladenden Gastgeber, das Maritim Hotel Bremen an der Messe, vorgestellt habe, in das ich mit der Oceana über die Weser von Bremherhaven her gekommen bin. Und zuvor eine Hafenrundfahrt in Bremerhaven unternommen habe und eine Tour de Fisch mit anschließendem Besuch des Auswandererhauses sowie einen Ausflug nach Helgoland :)

Doch jetzt einen kurzen Streifzug durch Bremen, bei dem ich dieses Mal gar nicht so viel erzählen werde, dafür aber ein wenig mehr die Bilder sprechen lasse. Spätestens, wenn wir im Steintorviertel angekommen, einverstanden? Denn dort wird es bunt – und das transportieren Bilder besser als Worte. Doch zuvor noch ein paar weitere Tipps für Bremen:

Mein erster Tipp: Ein Besuch im Bürgerpark Bremen! Ein schöner großer Park mit Wiesen, Bäumen, Seen (inkl. Booten) und Spielplätzen. Ich habe meinen Spaziergang dort sehr genossen!

Hirsch vor Blumen ;)
Hirsch vor Blumen ;)
Pflanzenpracht im Bürgerpark Bremen
Pflanzenpracht im Bürgerpark Bremen
Ein kleiner See im Bürgerpark Bremen
Ein kleiner See im Bürgerpark Bremen

Und ich muss zugeben, die Bremer Hotellandschaft gefällt mir echt gut. Denn hier im Bürgerpark ist ein weiteres Hotel, das ich schon alleine der Lage wegen gerne mal besuchen würde – wer mag nicht so einen Ausblick haben?

Dorint Park Hotel Bremen im Bürgerpark
Dorint Park Hotel Bremen im Bürgerpark

Dann zieht es mich in die Innenstadt von Bremen, also geht es wieder durch den schönen Hauptbahnhof mit seiner schnuckeligen Bahnlounge bis ich wieder über meine Lieblingsbrücke in Bremen komme. Denn von hier hast Du diesen tollen Ausblick – inmitten Bremens!

Blick auf die Kaffeemühle (Mühle am Wall Bremen)
Blick auf die Kaffeemühle (Mühle am Wall Bremen)

Herrlich, oder? Fasziniert mich jedes Mal aufs neue, wenn ich hier vorbei komme. Und ich war ja schon das eine oder andere Mal in Bremen, zuletzt auf einer kulinarischen Tour durch Bremen, aber auch schon zu einer genialen Kissenschlacht vor dem Radisson Blu :)

In der Innenstadt bin ich mit Carolin von Esel-Unterwegs zum Mittagessen verabredet, auf dem dorthin komme sehe ich noch diese schöne historische Strassenbahn, die ich mir schon auf die To-Do Liste für den nächsten Bremenbesuch geschrieben habe, denn mit der kannst Du eine Stadtrundfahrt durch Bremen machen:

Historische Strassenbahn in Bremen
Historische Strassenbahn in Bremen

Dann stehe ich vor der Bremer Handwerkskammer, ein wunderschöner Bau!

Bremer Handwerkskammer - herrlich, oder?
Bremer Handwerkskammer – herrlich, oder?
Nahaufnahme vom Eingang der Bremer Handwerkskammer
Nahaufnahme vom Eingang der Bremer Handwerkskammer

Ob man hier auch in einem Sleeperoo übernachten kann, wie Claudia von Weltreize es in Hamburg in der Handelskammer gemacht hat?

Dann wird es aber wirklich Zeit, ich muss mich ein wenig sputen, rechtzeitig zum Essen da zu sein. Nach dem Essen setzen wir uns gemütlich runter an die Weser, auf der Schlachte (oder sagt man „an der Schlachte? Bremer vor…) kann man die Zeit schön vergessen.

Bummeln und Einkehren an der Schlachte
Bummeln und Einkehren an der Schlachte

Und was mache ich nach dem gemütlichen Bierchen? Genau, das, was ich immer gerne mache. Also wirklich immer – ab auf ein Schiff für eine „Rundfahrt“ auf der Weser.

Hier sehe ich auch meine letzte Bekanntschaft wieder, die MS Oceana:

Die MS Oceana vor der Martinikirche
Die MS Oceana vor der Martinikirche

Du erinnerst Dich doch, oder? Die Oceana ist das Schiff, mit dem ich von Bremerhaven nach Bremen gefahren bin am Tag zuvor ;)

Aber auch ein anderes Schiff, das sicher nicht nur mir vertraut erscheint, liegt hier in der Weser. Wer kennt es nicht – die Alexander von Humboldt!?

Genau, das Schiff aus der Beck’s Werbung…!

Die Alexander von Humboldt vor der Martinikirche Bremen
Die Alexander von Humboldt

Rund 75 Minuten dauert die Fahrt, erst geht es weserabwärts, dann wieder zurück. Viel neues sehe ich nicht, ad ich ja am Vortag hier bereits lang gekommen bin. Wer noch nicht in dieser Ecke auf der Weser unterwegs war und ein wenig Zeit mitbringt, sollte die Fahrt für gerade einmal 11,00 EUR (2018) natürlich mitmachen!

Vorne auf dem Schiff sind die Ansagen allerdings kaum zu verstehen. Einen kleinen Abstecher machen wir in ein Hafenbecken, doch hier ist wenig zu sehen. Die Rückfahrt verläuft entspannt, nahezu ohne eine Ansage.

Danach habe ich erst einmal Durst und entschließe mich, endlich den schon lange noch offenen Besuch in der Schüttinger Gasthausbrauerei nachzuholen.

Schüttinger Gasthausbrauerei von außen
Schüttinger Gasthausbrauerei von außen

Da bin ich schon zwei Mal davor gestanden und hatte nie Zeit, einzukehren. Gut, dass ich heute Zeit habe, so viel ich möchte. Und dann sehe ich auch noch, dass von 15 – 19 Uhr Happy Hour ist – jedes Bier (0,4 l) kostet lediglich 2,50 EUR statt der regulären 3,90 EUR. Perfekt!

Und so kommt es, dass ich mit einem Lächeln auf den Lippen trotz herrlichen Sonnenschein in die eher düsteren Hallen von Schüttinger rein laufe.

Schnell entscheide ich mich für einen Platz nahe des Tresen,

und es dauert nicht lange, dann steht das Schüttinger hell vor mir:

Schüttinger hell
Schüttinger hell

Sehr süffig ist das Helle, gefällt mir gut.

Während ich das Bier so trinke, werfe ich auch einen Blick auf die Speisekarte und mir wird klar, ich muss bei meinem nächsten Bremenbesuch nochmal ins Schüttinger. Ansprechende Hausmannkost finde ich auf der Karte, Schnitzel in allen möglichen Variationen, Fleischkäse, Fisch und jetzt im Mai auch Spargel als Saisongericht.

Dann bestelle ich mir noch schnell ein Schüttinger dunkel:

Schüttinger dunkel
Schüttinger dunkel

Wie erwartet ist das Dunkle nochmal etwas süffiger – herrlich! Alle Biere hier sind übrigens unfiltriert!

Dann möchte ich einen Tipp befolgen, den ich von Harriet (Direktorin Public Relations Maritim Hotels) vor meinem Bremenbesuch bekomme habe, schließlich hat sie einige Jahre hier gewohnt:

„Und – der ultimative Tipp: Du musst einen Rollo orientalische Art im Tandour ; Sielwall 5 essen (Imbiss) – sonst verpasst Du echt was! Den nimmst Du auf die Hand und schlenderst den Sielwall hoch direkt zur Weser – mit Blick auf das Weserstadion.“

Schrieb sie mir und ich hatte das natürlich direkt auf die To-Do Liste gepackt.

Auf dem Weg dorthin komme ich noch am Bremer Dom vorbei, wo ich für ein paar Minuten im Bremer Bibelgarten innehalte. Eine tolle Oase des Friedens mitten in Bremen!

Ein Blick in den Bremer Bibelgarten am Bremer Dom
Ein Blick in den Bremer Bibelgarten am Bremer Dom

Dann gehe ich weiter in Richtung des Steintorviertels.

Und hier beginne ich schnell, mich für das Viertel zu begeistern. Denn was ich hier alles an den Wänden finde, ist beeindruckend. Ich kenne ja jemanden, die sich bestimmt über das gleich folgende sehr freut, doch erst gibt es nur einen Appetitanreger:

Streetart in Bremen - Ist das Balu?
Streetart in Bremen – Ist das Balu?

Dann stehe ich auch schon da, wo ich eigentlich hin möchte, dem Tandour am Sielwall.

Tandour - ein Imbiss mit Biss
Tandour – ein Imbiss mit Biss

Schnell wird mir klar, dass ein Rollo Arabic gemeint war und so bestelle ich schnell einen. Sieht auf den ersten Blick eher unspektakulär aus:

Rollo noch schön eingepackt
Rollo noch schön eingepackt

Dann beiße ich rein – und bin begeistert! Das ist ja so unglaublich lecker!

Rollo Arabic mit Hommus Soße
Rollo Arabic mit Hommus Soße

Und jetzt, wo ich den Beitrag schreibe, bin ich ein klein wenig traurig, dass ich in Stuttgart keinen solchen Rollo bekomme. Die libanesische Hommus Soße ist echt ein Genuß!

Dann ziehe ich ein wenig weiter durch das Viertel – und begeistere mich für die Streetart, die ich hier finde. Viele Auftragsarbeiten, die ein zum Laden/Geschäft passendes Bild an die Wände gestaltet haben. Da quatsche ich Dir nicht dazwischen, schau es dir einfach an, was hier im Bremer Steintorviertel an Streetart geboten wird:

Na, Lust auf einen Besuch in Bremen bekommen? Findet sich alles im Viertel!

Übrigens – abseits des Ostersteinwegs, wo diese Bilder alle zu finden sind, in den Seitenstrassen, da finden sich dafür wunderschöne Häuser – und auch dafür kann ich mich ja bekanntlich begeistern. Kaum zu glauben, wie nah diese belebte Strasse mit zahlreichen Imbissen, Bars und Cafes an solchen Prachtbauten ist:

Fazit zu meinem Stadtbummel durch Bremen

Einen Teil von Bremen kannte ich ja schon. Doch gerade das „Viertel“ rund um den Steintorweg, das hat es mir dieses Mal sehr angetan. Hier ist eine tolle Stimmung auf der Strasse, alle paar Meter kann man andere Spezialitäten zu sich nehmen. Auch einige Burgerläden habe ich dabei entdeckt, doch so satt wie ich war, konnte ich das nicht auch noch schaffen. Doch das ist ja kein Problem: Komme ich einfach noch einmal Bremen, sobald ich kann, oder?

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Hinweis: Alle Bilder sind, trotz dass sie noch recht groß sind, einigermaßen für das Web optimiert und damit spätestens auf einem Retinadisplay nicht mehr 100 % scharf. Das nehme ich bewusst in Kauf. Die Originale habe ich natürlich trotzdem, falls ein Partner bedarf haben sollte – können wir uns gerne austauschen, wie wir ins Geschäft kommen!

Offenlegung: Ich wurde vom Maritim Hotel Bremen für zwei Nächte inklusive Frühstück und einen Cocktail an die Bar eingeladen! Heimfahrt, weiteren Cocktail und meine sonstige Verpflegung in Bremen habe ich selbst bezahlt.

Es floss keine Bezahlung und es wurden keine Vorgaben gemacht, ob und wann ich etwas schreiben „muss“. Grund, etwas schön zu schreiben, gibt es nicht – ich schreibe immer meine persönlichen Eindrücke.


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  1. … und wieder sehe ich, dass ich Ziele in Deutschland in Zukunft als Reisedestinationen ins Auge fassen muss. Tolle Bilder, vor allem die Graffitis, die ich in Städten immer sehr liebe.
    Danke für’s Posten :) Liebe Grüße, Martina

  2. Genauso wie ich Martina. So weit weg muss man eigentlich gar nicht, um tolle Ecken zu entdecken :) Danke für die Eindrücke. Ich freue mich schon auf die Reise und noch mehr zu lesen. Liebe Grüße aus Nals.

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