Was kann man an einem Tag in Baden-Baden machen? Eine Menge!

Blick vom Turm runter zum Rest der Ruine Altes Schloß Hosenboden und gen Baden-Baden

Es wird höchste Zeit, Dir mal zu erzählen, was wir in Baden-Baden gemacht haben, denn ein Besuch lohnt sich. Zugegeben, wir waren knapp zwei Tage bei unserem Ausflug in Baden-Baden (Samstag kurz vor der Mittagszeit angekommen, am Sonntag nachmittags zurück), doch das, was ich Dir zeige, geht grundsätzlich auch an einem Tag – aber übernachten solltest Du trotzdem, denn sonst wird es sehr spät mit dem Casino Besuch in Baden-Baden.

Wir hatten uns bei diesem Ausflug ins Radisson Blu Baden-Baden (mein Bericht ist verlinkt) einquartiert, das lag schön zentral. Und uns kam es zugute, dass ich durch meine Punkte bei Club Carlson das Zimmer auch noch ermäßigt bekommen habe (5.000 Punkte eingesetzt, Zimmerpreis für diese Nacht von rund 130 EUR auf 80 EUR, ohne Frühstück).

Das Radisson Blu Badischer Hof in Baden-Baden

Das Radisson Blu Badischer Hof

Das Café Hofmann kann ich zum Frühstücken in Baden-Baden sehr empfehlen. Aber Vorsicht – es gibt viel dort. Die Auswahl hat uns schon gut gefallen, aber die Menge, die dann kam, hatten wir auch nicht so ganz erwartet. Top! Wohin mein Bild verschwunden ist, weiss ich allerdings noch nicht so genau. Ich reiche es hoffentlich nach. Ich hatte das kleine Schlemmerfrühstück für 8,90 EUR und das war sehr lecker!

Nach dem Frühstück kannst Du Dich auf eine kleine oder mittlere Wanderung begeben. Das war das, was wir tatsächlich als erstes machten, da wir zu früh im Hotel waren und unser Zimmer noch nicht frei. Über die Hirschstrasse

Haus in der Hirschstrasse Baden-Baden

Haus in der Hirschstrasse

und die Schlossstrasse ging es stetig bergauf, am Pädagogik vorbei, Richtung Neues Schloss Baden-Baden. Dort erfreute uns erst einmal ein Eichhörnchen auf der gegenüber liegenden Strassenseite. Erwähnte ich, dass ich Eichhörnchen liebe?

Das Schloss ließen wir aber schnell rechts liegen und nahmen einen kleinen Weg, wo wir unser geplantes Ziel, das Alte Schloss dann auch schon sehen konnten.

Ausblick von unten Richtung Altes Schloss Baden-Baden

Ausblick von unten Richtung Altes Schloss Baden-Baden

Eigentlich wollten wir straight hoch laufen, zwar ohne Stress und Hektik, aber doch einigermaßen flott, da wir eh schon Hunger hatten. Doch dann war das Wetter so toll und eine kleine Raststation mit Sonnenterrasse war da im Weg. Da konnten wir nicht nein sagen und hielten auf ein Bier an. Und dann waren es zwei. Dann kämpften wir mit uns – und rissen uns dann doch los und gingen stetig bergauf, immer Richtung Altes Schloss Baden-Baden, dem Schloss Hohenbaden.

Unterwegs ging es noch an einer kleinen Kirche vorbei.

Auf dem Weg zum Alten Schloß Hohenbaden eine kleine Kirche

Auf dem Weg eine kleine Kirche

Dann endlich ragte die Ruine vor uns aus dem Wald.

Ruine Altes Schloß Hohenbaden

Ruine Altes Schloß Hohenbaden

Direkt am Eingang der Ruine Schloß Hohenbaden ist eine Imbissbude, falls Du schon vor dem Besuch der Ruine Hunger hast oder einfach nur Durst von dem Weg nach oben (btw: Du kannst auch mit dem Auto hoch fahren ;)).

Der erste Blick in die Ruine hat mir schon gut gefallen.

Ein erster Blick ins die Ruine des Alten Schloß Hohenbaden oberhalb von Baden-Baden

Ein erster Blick ins die Ruine

Das Restaurant im Schloss liessen wir erst mal nach einem ersten Blick links liegen mit der Übereinkunft, nach der Besichtigung dort einzukehren, denn wir waren offenbar nicht die einzigen, die Ihren Ausflug nach Baden-Baden mit einem Besuch der Ruine verknüpft haben. Wenige Meter gelaufen überraschte uns ein blühender Busch auf einer Mauer, den ich Dir nicht vorenthalten möchte.

Nice, oder?!

Nice, oder?!

Dann ging es hoch, teilweise an anderen Menschen vorbei, die uns entgegen kamen. Das Alte Schloß Hohenbaden scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein – ist wohl häufig dort so, wo die Menschen faul mit dem Auto hin fahren können…


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Von oben bietet sich ein traumhafter Ausblick, vielleicht hätte ich nicht nur einen Swap bei Snapchat machen sollen von dem Rundblick. Nun denn, es lässt sich nicht mehr ändern, dafür zeige ich Dir wenigstens einen Blick:

Blick vom Turm runter zum Rest der Ruine Altes Schloß Hohenbaden und gen Baden-Baden

Blick vom Turm runter zum Rest der Ruine und gen Baden-Baden

Dann aber siegte Mutter Natur und unser Hunger und wir statteten dem Restaurant in der Ruine einen Besuch ab. Der Service war sehr aufmerksam und der Wurstsalat, der da kam – ach schau selbst:

Wurstsalat im Restaurant Schloss Hohenbaden

Wurstsalat im Restaurant Schloss Hohenbaden

Verdammt lecker war das!

Nach dem Essen ging es vorbei am Battertfelsen auf schönen Waldwegen, eigentlich planten wir den Rundweg zu nehmen. Doch einmal nicht aufmerksam, haben wir die richtige Abzweigung verpasst und standen auf einmal an der Merkurbergbahn. Nicht geplant, aber immer eine gute Idee, mit so einer schönen alten Standseilbahn zu fahren, die auch noch die längste ihrer Art in Deutschland ist. Da fühlte ich mich direkt nach Königswinter und dem Drachen Zahn zurück versetzt – der Beitrag kommt rechtzeitig vor Rhein in Flammen nächstes Jahr 😉

 

Von unten sieht das so aus, wo wir waren:

Blick von unten, wo auch die Gleitschirmfliegen landen, auf den Merkurberg Baden-Baden

Blick von unten, wo auch die Gleitschirmfliegen landen, auf den Merkurberg

Oben auf dem Merkurberg starteten eine Menge Gleitschirmflieger, in der Luft war echt ne Menge los! Der Ausblick ist auch von hier fantastisch! Aber ich war so fasziniert von den Gleitschirmfliegern, so dass heißt: Sorry no pic 4u. Dann wurde es aber schnell kühler und wir entschlossen uns, abwärts zu fahren und den kurzen Weg nach Baden-Baden zu nehmen. Nur mit dem Bus – nee, da hatten wir keine Lust dazu, doch der würde direkt an der Talstation fahren. Wer also will, bitte. Doch der Fussweg nach unten in die Stadt lohnt, denn es gibt schöne Häuser

Schick, wa? Gerade als wir das Haus bestaunten, kamen die Bewohner vorbei ;)

Schick, wa? Gerade als wir das Haus bestaunten, kamen die Bewohner vorbei 😉

Awwwwhhhhhhhh, toll oder?

Awwwwhhhhhhhh, toll oder?

Ein Haus

Ein Haus

und Du kommst an der Caracalla-Therme vorbei. Die lohnt durchaus einen Besuch, auch wenn ich den gefühlten Hype um sie nicht nachvollziehen kann. Mein persönlicher Rückzugsort, die Mineraltherme Böblingen gefällt mir da besser.

Trotzdem ist es ganz nett dort, denn wir nutzen sie am Folgetag für ein wenig Entspannung. Es gibt verschiedene Becken mit Sprudlern, Gegenstromanlagen und auch eines, das mir mit der Temperatur sehr genehm war 😉 Diverse Saunen, Dampfbäder und Rotlichtliegen (Infrarot, also wärmespendend) runden das Angebot ab. Auch ein Bistro ist vorhanden, interessanterweise scheint es dort nur alkoholfreie Getränke zu geben. Soll niemand behaupten, ich habe ihn/sie nicht vorgewarnt 😉

Kurz vor der Therme dann noch das Ding da… weiss jemand, was das darstellt?

Ist das Kunst oder kann das weg?

Ist das Kunst oder kann das weg?

Du bist nach der Tour hungrig? Wenige Meter entfernt von der Therme ist das tschechische Restaurant Prager Stuben. Ein kurzer Blick auf die Speisekarte reichte uns zur Entscheidung, hier nach dem Themenbesuch (Du siehst, ich springe ein wenig in unserer eigenen Zeitchronik) hier einzukehren. Du wirst Dich kaum wundern: Ich würde es nicht empfehlen, wenn das Essen nicht klasse wäre.

Kartoffeln zum Fleisch in der Prager Stuben :)

Kartoffeln zum Fleisch 🙂

dav

*Yummie* Essen im Restaurant Prager Stuben

Der Service war leider nicht so durchweg aufmerksam – doch dafür umso herzlicher! Unser tatsächliches Abendessen führte und ins porter House, denn da hatte ich auf der Karte Burger entdeckt. Wer meinen anderen Blog hubert-testet.de kennt oder mir bei Twitter, Instagram oder snapchat folgt, der weiss, dass ich Burger liebe. Und was soll ich sagen – nix. Schau Dir einfach meinen Bericht zum porter House Baden-Baden an.

Abends. Ja mei, was soll man da in Baden-Baden machen? Das fragst nicht ernsthaft, oder? Ab ins Casino. Das hat Tradition! Und wow, das ist echt toll! Leider aber auch sehr voll. Wenn Du Dich jetzt wegen der fehlenden Bilder wundern solltest – Bilder machen ist in Casinos grundsätzlich nicht zulässig. Von wegen Spielsucht und so. Oder Menschen „bloß stellen“, die spielen. Da machen alle Casinos dicht. Dass ich ausnahmsweise in Bad Neuenahr durfte, das lag wohl mehr an meiner Begleitung… Glück im Spiel hatte ich nicht – dafür das wichtigere, denn hast Du kein Glück im Spiel, hast Du Glück in der Liebe…

Auf alle Fälle war der Abend sehr kurzweilig, sowohl was das Spielen anbelangte (da gab es auch wieder einen Dealer, da konnte man einfach nicht gewinnen. Hatte ich 18, hatte er 19+. Bei 19 er 20+…), als auch was die Gesellschaft anbelangte.

Ich hoffe, Dir hat der Ausflug nach Baden-Baden gefallen und Du hast vielleicht auch Lust bekommen, mal dorthin zu fahren. Für mich war noch sehr nett, dass liebe Freunde von mir aus Stuttgart auch da waren an dem Wochenende und in den Geburtstag rein gefeiert haben. Was ich erst am Abend mitbekommen habe, dass sie auch da waren 😉

Fazit zum Baden-Baden Ausflug: Eine schöne Stadt, beschaulich, klein, aber durchaus interessant. Viele alte schöne Häuser, nette Gastro – und ein leider ziemlich überfülltes, dafür optisch umso schöneres Casino. Nur erschreckt nicht: Es sind sehr viele Russen da, die Einsätze beim Spiel dabei oft sehr hoch. Roulette kannst mit Einsätzen von 2 EUR bis 10.000 EUR spielen, Blackjack ab 5 EUR (Obergrenze kenne ich nicht). Hemd und Jacket ist erwünscht, kann aber vor Ort auch ausgeliehen werden.

Und auch die Umgebung mit dem Alten Schloß Hohenbaden und dem Merkurberg mit seiner Standseilbahn lohnen!

[Update 2017: Auch das Roomers Baden-Baden lohnt einen Besuch, das ist tolles Hotel! Meinen Bericht zum Roomers findest Du hier!]

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Veröffentlicht von Hubert Mayer

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