Mystisches Fife – warum diese Region Schottlands so besonders ist (Crail, Anstruther, Isle of May, St Andrews)

St Andrews Cathedral im Abendlicht (an einem anderen Tag ;))

Von zwei Tagen im mystischen Fife, unter anderem mit St Andrews Cathedral, Old Course, Culross, Forth Bridge und Falkland sowie der Serie Outlander habe ich Dir ja bereits berichtet. Doch das ist noch nicht alles, denn Dank des Schottischen Fremdenverkehrsamts gab es auch am zweiten und dritten Tag des Aufenthalts in Fife eine Menge zu sehen. Heute zeige ich Dir Cellardyke, Anstruhter, die Isle of May, das Fischerei Museum, die Reaper, mehr von St Andrews inklusive vieler toller Türen 🙂

Tag 3 in Fife: Crail, Anstruther, Isle of May, Scottish Fisheries Museum

Morgens um 9 Uhr holt uns Alister nach unserem leckeren Frühstück

Unser Frühstückstisch in der Suite im The Peat Inn

Unser Frühstückstisch in der Suite

in unserer luxuriösen Unterkunft, dem The Peat Inn, ab, um mit uns an die Küste zu fahren.Unser heutiges Ziel ist das südlich von St Andrews gelegene Anstruther, doch zuvor machen wir noch einen kurzen Zwischenstop im malerischen

Crail

Crail ist nicht so bekannt, was ich so gar nicht verstehen kann. Wie kann man einen Ort, der solche Ausblicke bietet, denn übersehen?

Blick aufs Meer in Crail in Fife/Schottland

Blick aufs Meer in Crail e

Meer

Hier kann man schön spazieren gehen mit einem Ausblick in Richtung der Isle of May, auf die wir diesen Tag auch noch mit dem Speedboat fahren werden.

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Oder den Blick an diesem zauberhaften Haus vorbei in Richtung des Hafens,

Malerisches Crail vom Weg am Meer entlang

Malerisches Crail vom Weg am Meer entlang

der dann aus der Nähe solch farbenprächtigen Boote zeigt?

Farbenprächtige Boote im Hafen von Crail in Fife/Schottland

Farbenprächtige Boote im Hafen von Crail

Einmal rund herum blicken, wie toll das ist (ja, das ist übrigens Alister, unser großartiger Guide):

Panorama auf der Hafenmauer von Crail

Panorama auf der Hafenmauer von Crail

Auch die Häuser, die ich hier sehe, nähren meine Sehnsucht, bald wieder her zu kommen!

Ist das nicht malerisch hier in Crail?

Ist das nicht malerisch hier in Crail?

Grüne Fensterverkleidungen am Haus in Crail

Awwwwhhhhhh

Doch für uns heißt es schon bald Abschied nehmen, denn wir haben ja schon ein Ziel vor Augen, es geht nach

Anstruther

Anstruther wird übrigens eher wie „Inster“ ausgesprochen. Fragt nicht. Es zeigt sich immer wieder, dass die schottische Aussprache von Wörtern und Orten mich ab und verzweifeln lässt. Dafür sind die Schotten unglaublich herzlich und das werden wir auch in Anstruther wieder merken. Anstruther ist ein Fischerdörfchen mit der sehr bekannten Anstruther Fish Bar, die in den letzten Jahren eine Menge Preise gewonnen hat, unter anderem den „UK Fish and Chip Shop of the year“.

Wir werden dafür später ins „Waterfront Restaurant“ einkehren,

Blick ins Waterfront Restaurant in Anstruther, wo wir mittags fantastisch essen werden

Blick ins Waterfront Restaurant in Anstruther, wo wir mittags fantastisch essen werden

wo ich eine fantastische Linguine mit Lachs essen werde. Neugierig? Jetzt schon? Obwohl es doch noch gar nicht Mittagszeit ist? Na gut, ich will Dich nicht unnötig auf die Folter spannen, Du sollst ruhig sehen, warum ich da gerne nochmal zum Essen einkehre:

Linguine mit Lachs im Waterfront Restaurant in Anstruther in Fife/Schottland

Linguine mit Lachs im Waterfront Restaurant in Anstruther

Du stehst auf rosa? Süßkram und Eis? Dann musst Du vom Waterfront Restaurant in Anstruther nicht weit laufen, zwei Häuser weiter neben an steht das hier 😉

Lisa's Ice Cream Parlour in Anstruther in Fife/Schottland

Lisa’s Ice Cream Parlour in Anstruther

Doch weiter im Programm. Für uns steht eine Fahrt auf die

Isle of May

an und das Zeitfenster ist eng. In der Hauptsaison kannst Du dann mit diesem größeren Ausflugsschiff auf die Isle of May fahren,

Die May Princess fährt in den Sommermonaten von Anstruther zur Isle of May

Die May Princess fährt in den Sommermonaten von Anstruther zur Isle of May

für uns muss es das kleine Speedboat von Humber sein.

Speedboat für die Überfahrt auf die Isle of May

Speedboat für die Überfahrt auf die Isle of May

Eventuell reiche ich zu der Fahrt noch ein Video nach, das ist schon ein tolles Erlebnis, mit 40 Sachen über das Meer zu bretzeln, vor Dir wird die Isle of May immer größer…

Doch bevor wir anlegen, bringt uns unser Kapitän Roy erst an den Puffin (Papageientaucher) Kolonien vorbei.

Puffins (Papageientaucher) an der Steilküste der Isle of May

Puffins (Papageientaucher) an der Steilküste der Isle of May

Später werden wir von David, der als einer von sehr wenigen Menschen auf der Isle of May leben darf, erfahren, dass wir Glück haben. Die Papageientaucher sind erst am Vortag auf der Isle of May angekommen. Rund 46.000 Puffins wurden gezählt von den Vogelbeobachtern.

Teilweise frage ich mich, ob hier auf der Isle of May alles so richtig funktionieren kann, das sieht teilweise schon interessant alt aus.

Spannendes irgendwas - weiss jemand, was das eigentlich ist?

Spannendes irgendwas – weiss jemand, was das eigentlich ist?

Doch egal, wir sind (wenn auch nur kurz) hier, um nach den Puffins zu schauen. Davon gibt es eine Menge, nicht nur draussen auf den Klippen, sondern auch so auf der Insel.

Papageientaucher auf der Isle of May in Fife/Schottland

Papageientaucher auf der Isle of May

Doch nicht alle treten in Schwärmen bz. größerer Anzahl auf. Auch unter Papageientauchern scheint es Genossen zu geben, die wie ich ab und an die Ruhe vor den anderen bevorzugen und ein einsames Plätzchen suchen.

Einzelner Papageientaucher auf dem Felsen auf der Isle of May in Fife/Schottland

Einzelner Papageientaucher auf dem Felsen

Schon von weitem zu sehen ist der Leuchtturm auf der Isle of May, der übrigens mit einem Rohr mit dem Signalhorn verbunden ist, das mit Druckluft bedient wird.

Der omnipräsente Leuchtturm auf der Isle of May

Der omnipräsente Leuchtturm auf der Isle of May

„Los, beeilt euch, wir müssen los“

drängt uns Roy. Die Flut hat eingesetzt, die Wasseroberfläche zeigt deutlich mehr Wellen als auf der Hinfahrt. Mit unserem kleinen Humber wird es höchste Zeit, zurück nach Anstruther zu fahren und nochmal den Spass mit dem Speedboat auszukosten.

In Anstruther angekommen, nutzen wir die Zeit, im Cafe des

Scottish Fisheries Museum

ein wenig aufzutauen und trinken gemütlich einen Kaffee. Hier gibt es auch WLAN, so dass ich noch Zeit habe, in Ruhe meine Mails anzuschauen. Dann schauen wir uns gemütlich das Fischerei Museum an, in dem die Geschichte der Fischerei teilweise nachgestellt ist,

Die Geschichte wird teilweise nachgestellt im Scottish Fisheries Museum

Die Geschichte wird teilweise nachgestellt im Scottish Fisheries Museum,

teilweise die hier gesammelten Gegenstände einfach ihre eigene Geschichte erzählen!

Ein Motor und Schiffsschrauben im Scottish Fisheries Museum in Anstruther in Fife/Schottland

Ein Motor und Schiffsschrauben

Eines der Schiffe im Scottish Fisheries Museum in Anstruther in Fife/Schottland

Eines der Schiffe hier (davon gibt es noch mehr, keine Sorge)

Taue und Lampen im Scottish Fisheries Museum in Anstruther in Fife/Schottland

Taue und Lampen

Hier im Museum lernen wir einiges über die Geschichte der Fischerei. Nachlesen und weitere Informationen zum Scottish Fisheries Museum gibt es hier.

Bevor es zur

Reaper

geht, ist es höchste Zeit, uns die Mägen vollzuschlagen – und wir gehen ins oben schon gezeigte Restaurant Waterfront. Doch dann wird es Zeit, der Reaper einen Besuch abzustatten.

Die Kiellegung der Reaper war 1901, die Reaper hat also bereits ein stolzes Alter. Sie wurde in Fraserburgh mit der Nummer FR958 1902 erstmals registriert. Die Schiffsklasse war die größte rein durch Segel betriebene – und das hatte aber auch den Nachteil, dass die Fischer bei Windstille ihren Fang nicht mehr einbringen konnten. Die Reaper kam weit rum, Ende der 30er Jahre hielt sie den Rekord für die meisten gefangene Heringe in Shetland, fast eine Viertelmillion Fische wurden gefangen. Auch den zweiten Weltkrieg überstand sie, trotz der Beschlagnahmung durch die Admiralität und versah nach dem Krieg weiter ihren Dienst als Fischerboot bis 1957 vor Shetland.

Von 1959 bis 1974 wurde sie sogar als Fährschiff verwendet….

Ich darf sogar mal ans Steuerrad:

Ich am Steuerrad der Reaper

Ich am Steuerrad der Reaper

Die gute halbe Stunde an Bord vergeht wie im Flug, Donald und Bob merkt man ihre Leidenschaft für dieses stolze Schiff an.

Donald und Bob an Bord der Reaper

Donald und Bob an Bord der Reaper

Nachts mache ich noch ein Bild von der Reaper – im Hintergrund siehst Du auch nochmal ein Schiff, das ich Dir weiter oben schon zeigte. Unschwer zu erkennen, dass es hier ordentlich Gezeiten gibt…

Die Reaper in der Nacht bei Ebbe im Hafen von Anstruther

Die Reaper in der Nacht bei Ebbe im Hafen von Anstruther

Nach der Reaper fahren wir zu unserer luxuriösen Unterkunft für diese Nacht, Morton of Pitmilly, über die ich hier berichte.

Tag 4 in Fife: St Andrews mit St Andrews Cathedral, University, St Salvators Chapel und bunte Türen

Nach dem Frühstück machen wir uns erneut auf den Weg nach St Andrews. Unterwegs schnell ein Fotostop oberhalb der Stadt.

Blick von oben über St Andrews

Blick von oben über St Andrews

Dann schnell runter und nach einem schnellen Shopping Umweg zu Eden Mill zuerst in die

St Salvators Chapel in St Andrews

die direkt am Rande der Universität von St Andrews steht.

320 Personen können in dieser im 15. Jahrhundert erbauten Kirche Platz nehmen, die auch heute noch für Gottesdienste genutzt wird. Wenn Du mich kennst, dann weisst Du auch, dass ich zwar nicht sonderlich christlich bin, dennoch Kirchen liebe, vor allem, wenn sie schöne Fenster haben. Und das hat die St Salvators Chapel definitiv!

Kirchenfenster in der St Salvator Chapel an der Universität St Andrews

Kirchenfenster in der St Salvator Chapel an der Universität St Andrews

Aber auch die Orgel lohnt einen zweiten Blick!

Die Orgel in der St Salvators Chapel in St Andrews - großartig, oder?

Die Orgel in der St Salvators Chapel in St Andrews – großartig, oder?[/caption
Ich gönne mir noch einen Rundblick,

[caption id="attachment_7298" align="aligncenter" width="13632"]Rundumblick in der St Salvators Chapel in St Andrews Rundumblick in der St Salvators Chapel in St Andrews

dann geht es wieder vor die Türe und auf das Gelände der

University of St Andrews

Bereits 1413 wurde die University of St Andrews gegründet und ist damit die älteste Universität und gilt auch als eine der besten Universitäten der Welt.

Hof der University of St Andrews

Hof der University of St Andrews

Die derzeit wohl bekanntesten Absolventen der Universität sind Prince William und Kate Middleton.

Das Gelände der Universität lädt zu einem gemütlichen Bummel ein.

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Wenn Du etwas Zeit hast, schau Dir ruhig auch das Museum der Universität an – das lohnt auch, den hier erfährst Du einiges zur Historie und kannst die Trachten aus den verschiedenen Jahrhunderten bewundern.

Das Museum der Universität von St Andrews

Das Museum der Universität von St Andrews

Nach einer kurzen Besichtigung schlendern wir weiter, vorbei am

St Andrews Castle

das Bischoffssitz, Festung und ein Staatsgefängnis im Laufe seiner bewegten Geschichte war. In nur 450 Jahren! Weitere Informationen zum St Andrews Castle sowie die aktuellen Öffnungszeiten gibt es auf den Seiten von Historic Environment Scotland.

Der Eingang zu St Andrews Castle

Der Eingang zu St Andrews Castle

Seitenansicht des St Andrews Castle

Seitenansicht des St Andrews Castle

Weiter an der Küste entlang kommen wir an einen uns bereits bekannten Ort – St Andrews Cathedral 😉

St Andrews Cathedral im Abendlicht (an einem anderen Tag ;))

St Andrews Cathedral im Abendlicht (an einem anderen Tag ;))

Bevor wir gleich weiter zur Kingsbarn Distillery fahren, über die ich Dir auch schon hier berichtet habe, schauen wir noch ein wenig durch die Stadt, und hier entdecke ich viele

bunte Türen in Schottland

Gut, die folgenden zwei sind tatsächlich aus Crail,

Blaue Türe in Crail

Blaue Türe in Crail

Rote Türe in Crail in Fife/Schottland

Rote Türe in Crail

doch die nächsten sind alle in der Innenstadt von St Andrews zu finden. Irgendwann gehe ich eine komplette Reise nur auf die Jagd nach diesen bunten Türen, die faszinieren mich jedes Mal auf’s Neue!

Herrlich, oder?

Kannst Du nach den letzten Beiträgen hier im Blog nachvollziehen, warum ich Schottland so liebe? Und das war „nur“ Fife, und Schottland ist viel größer! Irgendwann hole ich noch die Beiträge aus den Highlands und der Isle of Skye nach, wo ich 2013 mit einem Freund meinen 40. Geburtstag genossen habe!

Offenlegung: Visit Scotland, das schottischen Fremdenverkehramt, hat mich zu der Reise nach Schottland ins Kingdom of Fife eingeladen. Herzlichen Dank hierfür, es war toll! Es wurde keine Art der Berichterstattung vorgeschrieben, Begeisterung ist immer meine eigene…
Ihr wollt schneller und „live“ bei meinen Reisen dabei sein? Dann folgt mir doch bei Instagram und/oder Twitter. Meist abends gibt es auf der Facebookseite des Reiseblogs dann auch eine kurze Zusammenfassung der Tage auf Reisen mit den Bildern vom Smartphone. Bei Instagram seid ihr sogar meist live dabei mit den Stories!

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Veröffentlicht von Hubert Mayer

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