Was gibt es Neues bei der Bahn? Erkenntnisse von DBME17

Schnappschuss von der Leuchtenden Bahnsteigkante

Schon letztes Jahr war ich eingeladen, zu erfahren, was es so Neues bei der Bahn gibt. Wer mich kennt weiss, dass ich eigentlich alles mit der Bahn fahre – und das sehr gerne. Und so habe ich mich über die erneute Einladung zum Event #DBME17 sehr gefreut. Der Hashtag #DBME17 bedeutet in diesem Fall: „Deutsche Bahn – Mobilität erleben 2017“. Letztes Jahr durfte ich beispielsweise mit dem ICE4 eine Probefahrt machen, die Bahnhofsboxen sehen (die in Stuttgart schon umgesetzt sind) und auch die neuen Lounge Möbel der Bahn. Und auch diese sind jetzt in der neuen DB Bahn Lounge in Nürnberg in Verwendung!

Ich bin daher sehr gespannt, was es dieses Jahr an Neuigkeiten gibt! Stattfinden tut das Event dieses Jahr in der Veranstaltungshalle Radialsystem V in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs. Am Vortag bin ich da schon mal mit dem Schiff vorbei gefahren.

Veranstaltungszentrum Radialsystem V in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs von der Spree aus fotografiert

Veranstaltungszentrum Radialsystem V in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs von der Spree aus fotografiert

Da war es nur bewölkt, heute fällt seit ich wach bin starker Regen. Ich bin daher sehr gespannt, wie naß ich dort ankommen werde. Vom Hotel zum Zug wurde ich nur ein klein wenig nass…
Einen ersten Leak, wo um es gehen wird, kommt vom Twitterteam der Deutschen Bahn:

Na, dann bin ich ja mal gespannt, der KomfortCheckin hat mich eh schon neugierig gemacht. Und was das wohl für schwarzes Gerät im Bild unten rechts ist?

Vor der Halle ist die Akkreditierung aufgebaut inklusive Garderobe, das geht schön fix und ich freue mich auf den Kaffee, der bereits im Eingang zum Veranstaltungszentrum bereit steht. Und nicht nur Kaffee, auch die neuen Mehrwegbecher stehen ebenso zum Mitnehmen bereit, wie einige schön angerichtete Kleinigkeiten zum Frühstück.

Happen zum Frühstück beim #DBME17 Event der Deutschen Bahn in Berlin

Happen zum Frühstück beim #DBME17 Event der Deutschen Bahn in Berlin

Eva von DB Vertrieb kommt uns direkt entgegen, mit der Akkreditierung bekommt sie eine Benachrichtigung auf ihr Handy, dass wir da sind. Auch wenige andere uns bekannte Gesichter vom Vorjahr sind zu sehen, nach einer Weile gemütlichen Quatschens geht es dann in die Halle, wo dann auch bald das offizielle Programm startet. Zu Beginn verschaffe ich Dir jetzt einen Überblick über die Vorträge mit den jeweiligen Kernpunkten aus meiner Sicht, die einzelnen Neuigkeiten kommen weiter unten, da kannst Du natürlich auch hin scrollen 😉

Vorträge beim #DBME17

Begrüßung durch Vorstand Dr. Richard Lutz

Es sind wenige Zahlen, dir wir dieses Jahr hören, möglicherweise, weil diese bereits zuvor in der Pressekonferenz genannt wurden. Mich beeindruckt dennoch, dass es alleine über 2 Mio Fahrgäste rund um den 3.10. waren, die mit dem Fernverkehr der Bahn unterwegs waren.

Dr. Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, beim #DBME17 in Berlin

Dr. Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, beim #DBME17 in Berlin

Wichtig ist ihm das Programm „Zukunft Bahn“, denn das steht dafür, dass die Bahn in vielen Punkten noch besser werden will.

Lutz sieht die Bahn auf gutem Weg, aber noch lange nicht am Ziel. Für das 4. Quartal ist ein Endspurt in Sachen Pünktlichkeit geplant, das Jahr hatte schon einige Hämmer wie die Streckensperrung wie in Rastatt – das ausgerechnet der heutige Tag dem schon wieder versucht, einen Strich durch die Rechnung zu machen, ahnt noch keiner. Die Schäden, die der Sturm Xavier anrichten wird im Laufe des nachmittags/abends, die werden immens. Doch das war morgens in der Form noch nicht abzusehen. Wer sehen will, wie die Bahn das Problem mit Xavier praktisch gehandelt hat, kann mal bei Tims Erfahrungsbericht reinschauen.

Bleiben wir als erst noch in den Morgenstunden und hören, dass Digitalisierung und SmartCities Kernthema blieben. Eine der ganz großen Fragen, die sich die Bahn stellt, ist „Wie gestalten wir den Verkehr in immer größer werdenden Metropolen?“.

Wenn ich es richtig mitbekommen habe, geht am 25.10. der erste autonome Bus in Linienverkehr in Berlin?! Ich lasse das jetzt mal noch stehen, kümmere mich aber noch um den Faktencheck, ok?

Nach Dr Lutz betritt

Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr

die Bühne. Bei den Überlegungen, was treibt denn die Bahnmitarbeiter eigentlich an, wurden 1000 Mitarbeiter der Bahn einbezogen und befragt.

Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands DB Bahn Fernverkehr, bei Ihrer Rede in Berlin beim #DBME17

Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands DB Bahn Fernverkehr, bei Ihrer Rede in Berlin beim #DBME17

Kernbotschaft ist:

„Wir verbinden Menschen. Wir überwinden Distanzen.“

Hierzu wurde ein sehr schöner kurzer Film produziert, der das ganze eindrücklich aufzeigt.

Der Augenmerk wird aber nicht nur auf Neuheiten und Digitalisierung liegen, sondern auch das Kerngeschäft bleibt glücklicherweise im Blickfeld. Der neue ICE 4 wird ab dem Fahrplanwechsel zum 10.12.2017 zwischen Hamburg und München sowie zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Weitere Strecken folgen.

Frau Bohle freut sich auf alle Fälle sehr darüber, dass die Kundenzufriedenheit stetig und meßbar steigt. Was ich gut nachvollziehen kann 😉

Einige der Neuerungen, die wir hier anschauen können in den beiden Hallenteilen, spricht sie noch in ihrer Rede an, beispielsweise dass im neuen ICE Portal 10.000 Filme/Serien werden pro Tag angesehen an Bord – das ist schon eine Hausnummer!

Der KomfortCheckin soll künftig dafür sorgen, dass der Fahrgast nicht mehr kontrolliert wird. Das bringt natürlich mehr Ruhe für mich als Fahrgast, wenn ich nicht mehr bei jedem Personalwechsel neu geprüft werden. Vor allem, wenn ich, wie so oft, einfach nur vor mich hin dösen möchte.. Und es verschafft dem Zugbegleiter mehr Zeit für den eigentlich Service am Kunden. Mehr dazu weiter unten.

Dr. Michael Peterson, Marketing Vorstand bei DB Fernverkehr

betont im Anschluss noch einmal, dass die Basisqualität wichtig ist und nicht außer Acht gelassen werden darf. Pünktlichkeit, Klimaanlage, Sauberkeit, aber auch WLAN gehören da mittlerweile dazu.

Prof. Tom Hirt, Head of Think Tank – Group Project Traveller Information

zeigt noch, wie die Benutzerinformation und die Buchung mit einer Bahnapp und im Web in Zukunft aussehen kann anhand eines Prototyps.

Hierfür wurde eine komplett neue Nutzeroberfläche geschaffen anstelle auf bestehende aufzusetzen. Bei der Entwicklung wird sich unter anderem an unterschiedlichen Nutzerprofilen orientiert, beispielsweise Geschäftsreisende, Pendler, Familien. Ich nehme an, dass hierfür Personas gebildet wurden, aber so nicht direkt angesprochen.

Die neue Oberfläche soll bis  in drei Jahren kommen. Ende 2018 für ersten Kunden schon im Test verfügbar – ich bin gespannt und überlege mir tatsächlich, dafür mir noch ein Androidgerät zuzulegen, denn die Entwicklung findet zunächst dafür statt (mehr Nutzer bislang als bei iOS Geräten).

Das weitere, was er uns erzählt, das lasse ich in Vorstellung der einzelnen Stationen einfliessen, einverstanden?

Soviel zu den Reden, jetzt gebe ich euch gerne einen Einblick, was alles so in Arbeit ist bei der Bahn – einiges konnte mich durchaus beeindrucken. Hier ein kleiner Überblick, zum Vergrößern einfach anklicken/-touchen.

Übersicht über die Stationen mit Neuigkeiten bei der Bahn auf dem Event #DBME17 in Berlin

Übersicht über die Stationen mit Neuigkeiten bei der Bahn auf dem Event #DBME17 in Berlin

Stationen mit Neuigkeiten bei der Deutschen Bahn

Was mich am meisten beeindruckt hat, ist tatsächlich die

Leuchtende Bahnsteigkante

Hö? Leuchtende Kante? Was soll dass denn jetzt besonders beeindruckendes sein, magst Du Dich fragen. Das ist ein Streifen mit Lichtfaserbeton, der als Test erstmals Ende November auf Gleis 2 in Bad Cannstatt eingesetzt werden wird. Und der kann?

Farblich gesteuert wird angezeigt, wo denn der Zug hält, der Passagier mit Pfeilen also darauf hingewiesen, dass der Haltebereich noch ein Stück weg ist. Auch wo die Türen sind, wird durch grünes Leuchten dargestellt (ich hoffe ja, dass mein Einwand, dass es als Aufstellfläche kommuniziert werden und dann unmittelbar NEBEN den Türen sein sollte, noch umgesetzt wird)

Zusätzlich wird die Auslastung der Wagen angezeigt, so dass die Fahrgäste sich bereits am Bahnsteig besser verteilen können. Möglich wird das durch die Nutzung der in den S-Bahnen verbauten Kameras, die für diesen Zweck stark verpixelte Bilder an die entsprechende Software senden (ja, Datenschutz wurde dabei beachtet ;))

Finde ich eine tolle Idee, zumal ich ja eh meist auf mein Smartphone schaue und das daher durchaus auch unbewusst wahrnehmen könnte. Ich bin sehr gespannt, wie das ankommen wird. Ziel ist es, auch die Pünktlichkeit zu verbessern, wenn die Menschen schon am richtigen Fleck stehen und gerade bei Kurzzügen nicht erst noch über den halben Bahnsteig rennen müssen, während ein vermeintlich netter Mensch die Türe blockiert (und damit natürlich Auswirkungen auf das komplexe System nimmt, die auf allen Linien mit Verspätungen sich bemerkbar machen…).

Schnappschuss von der Leuchtenden Bahnsteigkante

Schnappschuss von der Leuchtenden Bahnsteigkante

DB Regio Bayern stellt Ideenzug vor

Hier ist ein Mockup aufgebaut, wie ein Zugteil in Zukunft aussehen kann mit auch sehr persönlichen Informationen zu den Fahrgästen (wenn sie das wollen!). So könnte über ein entsprechendes Display einer einsteigenden Person angezeigt werden, wo ihre Freunde sitzen, wo das gebuchte Abteil ist oder wo es noch freie Plätze hat (was natürlich auch ohne Personalisierung geht).

Anzeigebeispiel im Ideenzug der DB Regio Bayern

Anzeigebeispiel im Ideenzug der DB Regio Bayern

Es könnte verschiedene Abteile geben, beispielsweise auch ein Fitnessabteil mit einem Heimtrainer. Oder eine Premiumklasse, bei der schon bei der Buchung des Zuges Kaffee an den Platz mitgebucht wird.

Die Möglichkeiten, die hier vorgestellt werden, sind immens! Gezeigt werden soll den Bestellern (Ländern), was alles möglich ist, die Entscheidung über die Ausstattung bleibt natürlich bei den Bestellern.


Live-Reisebegleitung mittels intelligenter Prognosen

Auch sehr spannend, an was sich die Bahn da ran traut, auch wenn man meinen sollte, dass es bereits existiert.

Heute ist so, dass immer wenn der Zug über einen Sensor fährt,ein neues Signal gesendet wird und eine neue Prognose erstellt wird – aber ohne Berücksichtigung von den Begebenheiten der kommenden Strecke (wenn ich es richtig verstanden habe). Künftig wir in einem riesigen big data Projekt eine genaue Prognose angestrebt, die auch Begebenheiten wie Einstiegsverzögerungen bei bekannten großen Messen und Unwettern auf der kommenden Strecke berücksichtigen soll. Nur dass Du eine Idee bekommst, was heißt: Pro Minute werden dann ca. 1.300 Echtzeitpositionsmeldungen von Zügen verarbeitet und ca. 350.000 Ankunfts- und Abfahrtsprognosen berechnet.

Der erste Schritt wird aber bereits im Dezember 2017 stattfinden: Statt nur Verspätungsminuten in App und Web anzugeben, wird endlich die erwartete Ankunftszeit auf allen Kanälen angeben, so dass keiner mehr selbst rechnen muss (was bei der Planung von Anschlüssen unter Stress ja auch gerne mal zu einem Rechenfehler führt).

Neue Anzeige im DB Navigator und auf allen anderen Plattformen

Neue Anzeige im DB Navigator und auf allen anderen Plattformen

Der Rest wird ab Mai 2018 zunächst im Fernverkehr erwartet. Das neue System soll zusätzlich auch bessere Auslastungsprognosen zulassen, die wohl auch vom Kunden eingesehen werden können.

Bahn Bonus App

Es gibt ja immer wieder neue Apps bei der Bahn – oft um erst einmal zu testen, ohne die „Haupt-App“, den DB Navigator, zu überfrachten.

Hier wird die Bahn Bonus App vorgestellt (wer das Bonus Programm der Bahn noch nicht kennt, bitte klicken). Diese zeigt neben dem aktuellen Punktestand auch vor allem Partner in der Nähe. Also Partner, bei denen man entweder Punkte einlösen oder aber auch sammeln kann. Denn das geht nicht nur bei der Bahn, sondern beispielsweise auch bei Hotels wie den Accorhotels (Mercure, Ibis, etc.) oder Mietwagenfirmen wie Avis. Geplant ist der Launch der App für Frühjahr 2018.

Kommende bahn.bonus App mit omnipräsenter Punktestandanzeige

Kommende bahn.bonus App mit omnipräsenter Punktestandanzeige

VDE 8

VDE steht für Verkehrsprojekt Deutsche Einheit und die 8 für die Verbindung München – Berlin. Bislang fahren hier 1,8 Millionen Fahrgäste im Jahr. Künftig werden 3,6 Mio. erwartet, denn die Fahrtzeit verkürzt sich mit Beginn des Winterfahrplans auf 3 Stunden 55 Minuten. Von Innenstadt zu Innenstadt! Damit wird die Bahn auf dieser Relation eine Konkurrenz zum Flug (mit der auch die Lufthansa wohl schon in der Mittelfristplanung rechnete), 3 Sprinter verkehren täglich in beide Richtungen. 10 Milliarden Euro hat der Bau gekostet. Ganz interessant – auf der Schnellfahrstrecke wird auf Signale gänzlich verzichtet.

Interaktive Bahnhofskarte

Sowohl in App als auch an den bereits bekannten neuen Terminals werden interaktive Bahnhofskarten zur Verfügung stehen, wo man beispielsweise neben der Lage von Schließfächern, Lounge oder eben auch Läden auch die Öffnungszeiten abrufen kann.

Interaktive Bahnhofskarte

Interaktive Bahnhofskarte

DB Navigator

Verspätungen werden künftig mit Ankunftszeit statt „+xyz Minuten“ angezeigt, das habe ich ja schon weiter oben angesprochen. Dies soll schon Ende Dezember der Fall sein. Außerdem kommt endlich auch die Möglichkeit, mit Paypal zu zahlen, das soll schon Ende des Monats der Fall sein. Eine neue Möglichkeit der Schnellbuchung dann ab 2018.

Holoplot

Ganz coole Geschichte, von der ich bereits im Podcast Bahnfunk (Folge 8) gehört habe. Wenn Du Dich für den Bahnbetrieb interessierst, dann solltest Du den aber schon kennen, wenn nicht -> da lang!

Doch was ist nun Holoplot? Kurz gesagt, ein neuartiges Lautsprechersystem, das es ermöglicht, mit Ansagen punktuell gezielt Bereiche getrennt ansteuern. Also so, dass Du nicht mehr das Plärren der Ansage vom Nachbargleis hörst und deswegen deine eigene kaum mehr verstehst. Es sind auch auch mehrere Sprachen möglich. Grundsätzlich ist die Ausstrahlung strahl- oder fächerförmig möglich, bislang strahlt der Ton kugelförmig aus. Technisch sei das eine planare Welle (ich hab ja keinen Plan von Technik…). Ein Langzeit Pilot über 6 Monate kommt, bislang gab es bereits zwei kurze Tests in Frankfurt und in München. Auch auf dem Event wurde das demonstriert – zwei „Probanden“ standen etwa 3 Meter voneinander entfernt und haben unterschiedliche Ansagen bekommen. Im Ergebnis hat einer angefangen, Kniebeugen zu machen (der Tim vom Podcast oben stand da dummerweise nah genug dran, so dass er „fällig“ war) während der andere angefangen hat zu winken 😉

KomfortCheckin

Mein zweiter Favorit, denn der wird für störungsfreies Fahren mit der Bahn sorgen. Was ist der KomfortCheckin? Ganz einfach: Wenn Du (vorerst) ein Handyticket oder ein Onlineticket buchst (und diese in den DB Navigator lädst), kannst Du nach dem Einsteigen in den Zug dich selbst innerhalb Deines Tickets im Navigator auf deinem Sitzplatz Einchecken. Voraussetzung dafür ist daher natürlich eine Sitzplatzreservierung.

Der Zugbegleiter erhält dann eine Liste auf seinem Gerät, auf welchen Plätzen Menschen sitzen, die bereits eingecheckt haben und muss diese nicht mehr kontrollieren. Und Du kannst in Ruhe schlafen, Podcasts hören oder Filme schauen. Auch die Funktion ist bereits im Feldtest, auf den Strecken Hamburg – München, und Dortmund – Stuttgart.

Eingecheckt mittels Komfort Check-in sowie Anzeige auf dem Gerät des Zugbegleiters

Eingecheckt mittels Komfort Check-in sowie Anzeige auf dem Gerät des Zugbegleiters

Augmented Reality in der Kinderwelt
Eher für die Eltern mit Kindern in der Bahn interessant, wobei ich mir auch weitere Anwendungsgebiete vorstellen kann, die spannend sind – schaue ich schließlich immer wieder aus dem Fenster und überlege, was das da draussen wohl gerade ist, was ich sehe. Doch zurück zu den Kindern:

Hier wird voraussichtlich ab den 1. Quartal 2018 die App „Der kleine ICE“ umgestaltet und kann mit Markern auf Karte im Abteil ein neues Reiseerlebnis für die kleinen schaffen. Diese zeigt dann beim drüber gehen mit der Kamera des Smartphones oder Tablets Infos an. Auch viele Symbole im Zug kommen dann auf einmal mit Erklärungen vom kleinen ICE.

Da das ganze jetzt nicht ganz so mein Bereich ist, ausnahmsweise ein Ausschnitt aus dem Factsheet:

„Betrachtet man zum Beispiel durch die App das Ruhebereichsymbol, kann man sich zum einen die Bedeutung erklären lassen, aber es können sich auch interessante Fun-Facts, Spiele oder Animationen dahinter verbergen, angeregt durch ein Symbol für das Kind freigeschaltet und erlebbar werden. Damit bietet die DB ein Angebot für Kinder, das sowohl deren Wissensdurst stillt und mit unterhaltsamen Spielen jeden Anflug von Langeweile vertreibt. “

Das soll es mal mit den Vorstellungen der Neuigkeiten von der Bahn gewesen sein für heute, stichwortartig noch eine Übersicht, was insgesamt in Berlin vorgestellt wurde, auch wenn ich nicht an jeder einzelnen Station war:

  • Umfassend einfaches Kundenerlebnis
  • Intelligente Prognosen
  • Mobilitätsangebote von Morgen
  • Die neue Schnellfahrstrecke Berlin-München
  • Interaktive Bahnhofskarten
  • Punktgenaue Ansagen
  • Komfort Check-In
  • Betrieb Live
  • Neues Kundenerlebnis DB Regio und S-Bahn München
  • bahn.bonus App
  • Kooperation DB und Lufthansa
  • Mehr Mobilität für jeden Gast:
    – Mobilitätsbudget
    – Pay as you go
    – Driversity
  • Medibus – Virtual Reality Experience
  • Innovative Reisendeninformation:
  • Dynamischer Schriftanzeiger und Digitale Vitrine
  • Augmented Reality in der Kinderwelt
  • DB Navigator
  • Leuchtende Bahnsteigkante
  • ICE Portal
  • WLAN Bus

Was ich auch ganz nett fand auf der Veranstaltung- alles, was es hier auf der Veranstaltung innerhalb der Halle zu essen gibt, gibt es auch Bord der Züge.

Fazit zur Veranstaltung #DBME17 in Berlin

Man muss nicht wie ich ein Fanboy der Bahn sein, um zu sehen, dass die Bahn an vielen Ecken sich nicht nur bemüht, vieles für ihre Kunden zu tun, sondern aus den Bemühungen auch Taten folgen. Manche schneller, manche langsamer. Für mich immer mehr für Gelassenheit auf der Schiene sorgt, dass ich mit jeder Veranstaltung auch ein wenig mehr über den Bahnbetrieb lerne. Und wenn man weiss, warum wo Probleme entstehen, wenn man sieht, woran alles gearbeitet wird, um diese zu beseitigen oder zu verringern, dann geht man mit Verspätungen einfach gelassener um. Also ich zumindest. Und denke wieder und wieder darüber nach, wie ich mir meinen Traum, eine Bahncard 100, leisten kann.

PS: Hungern mussten wir übrigens in keiner Art und Weise. Neben der Verpflegung in der Halle (du erinnerst Dich, alles Essen, dass es auch in der Bahn gibt), standen draussen noch ein paar Foodtrucks – und das Pulled Pork war eines der besten, die ich je hatte!

Wenig Andrang dank starkem Regen an der Schlemmerhütte beim #DBME17 Event in Berlin

Wenig Andrang dank starkem Regen an der Schlemmerhütte

Pulled Pork Buger von der Schlemmerhütte auf dem #DBME17 Event in Berlin

Pulled Pork Buger von der Schlemmerhütte auf dem #DBME17 Event in Berlin

Reispfanne

Reispfanne

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Offenlegung: Ich wurde von der Deutschen Bahn zu diesem Event eingeladen. Die Einladung umfasst das Bahnticket (1. Klasse) zur An- und Abreise sowie das Catering während der Veranstaltung. Es wurden keinerlei Erwartungen geäußert, was ich mit der Einladung anfange, letztes Jahr hatte ich auch nur getwittert und nicht einmal gebloggt und war trotzdem wieder eingeladen.

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Ich schrieb schon, mein Traum ist eine Bahncard 100 – über das Leben damit gibt es ein interessantes Buch, über das ich hier gebloggt habe.




Veröffentlicht von Hubert Mayer

Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsmensch, ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

2 Kommentare

  1. den KomfortCheckin find ich klasse. Ich hoffe das setzt sich durch. Danke für den informativen Artikel. Die Bahn kommt doch noch bei uns Nerds an, wenn das so weiter geht 😀

    • Ja, da sind einige tolle Sachen dabei und der KomfortCheckin gehört dazu… ich döse echt gerne. Oder höre Podcasts und mag ned gestört werden…

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