Worms – drei kulinarische Tipps und ein paar schöne Bilder zur Stadt

Showroom in der Metzgerei David in Worms

Zum Abschluss der kleinen Worms Reihe hier im Blog heute noch ein kurzer Hinweis auf drei kulinarische Highlights der Stadt in Rheinhessen. Die Einleitung impliziert es, es hat mit Wein zu tun. Doch bevor ich euch zwei weinselige Tipps gebe, eine Empfehlung für eine Metzgerei, die ich besucht habe. Und für die Kunden bis zu 150 km fahren, um dort einzukaufen, wie mir Jürgen David, der Inhaber der

Metzgerei David in Worms

erzählt.

Die Metzgerei David in Worms von außen

Die Metzgerei David von außen

Auf Anhieb ist er mir sympathisch. Aber das war auch leicht gemacht. Denn ich bin erst in die Metzgerei (ja, ich hab mich an der Schlange vorbei gezwängt) und was ich da sah, das war der Showroom für das Dry Aged Beef. Und wie kann jemand, der so etwas tut, unsympathisch sein.

Du weißt ja sicher, dass ich Burger liebe. Aber auch einem guten Steak nicht abgeneigt bin.

Showroom in der Metzgerei David in Worms

Showroom in der Metzgerei David

Und – bekommst Du auch schon ein gewisses Sabbern?

Aber für den Moment muss ich Dich enttäuschen. Derzeit heißt es dort nur einzukaufen, es gibt keine Verköstigung. Derzeit. Das kann sich schnell ändern 😉

Jürgen David erzählt mir, dass alle Tiere natürlich von einer Weidehaltung kommen. Gut, alles andere hätte mich jetzt auch überrascht. Zwei der Bauern, von denen er seine Rinder bezieht, sind aus der Ecke. Vom Donnersberg, also etwa 30 km entfernt, wenn ich das richtig gesehen habe. Und neben den heimischen Angusrindern werden auch Aberdeen Angus Ochsen Fleisch und Färsen von Irland importiert. Dazu kommt leckeres Fleisch aus Galizien von Rubia Gallega und Ternea Gallega Rindern.

Insgesamt reift das Fleisch über 6 Wochen in den Salzkammern der Metzgerei David bei etwa 80 % Luftfeuchtigkeit und 1-2 Grad Celsius.

5 Wochen davon hinten in der großen Reifekammer, die er mir (zu Recht) stolz zeigt:

Diese große Kammer steht im Haus nebenan, das er unlängst auch erwerben konnte. Was er damit noch vor hat, das mag er noch nicht so ganz verraten. Der erste Einblick in die Baustelle lässt mich aber so einiges vermuten, die Grills im Hof ebenfalls 😉 Ich bin gespannt!

Von der Metzgerei David aus laufe ich zurück in Richtung der Stadt. Nicht auf geraden Weg, sondern mal nach rechts, mal nach links. Ein wenig von Worms will ich ja sehen – und da kommen die oben versprochenen Bilder der Stadt ins Spiel, bevor ich gleich was mit Wein erzählen werde 😉

Alle folgenden Bilder sind westlich von der Eisenbahnlinie aufgenommen:

Dann geht es weiter zum Wochenmarkt, denn dort sind die

Wormser Markt-Winzer

seit März zugange.

Die kommen gut an – und ja, ich glaube, die Wormser sind eh recht weinselig (wobei sie auch ohne Wein überaus sympathisch sind, nicht dass hier Mißverständnisse aufkommen).

Was ich persönlich ja gut finde, denn ich habe dort auch den rheinhessischen Wein zu schätzen gelernt. Die Wormser Markt-Winzer sind am Ende des Marktes, kurz vor dem Siegfriedbrunnen (den ich dir bei meiner Tour auf den Spuren der Nibelungen durch Worms schon gezeigt habe) . Jede Woche kommt ein anderer Wormser Winzer, das Programm (also welcher Winzer an welchem Samstag), findest Du hier.

Ein paar der Weine des Weinguts Weinmann, Worms-Abenheim

Ein paar der Weine des Weinguts Weinmann, Worms-Abenheim

Das Weingut Weinmann, Worms-Abenheim, war an diesem Tag für die Weine zuständig, für mich gab es erst einen Rosewein, dann einen leckeren Weißwein. Fragt mich nicht mehr, welchen Weißwein, denn der wurde mir von den Fischerwäädern einfach eingeschenkt.

Wir verlassen den Markt, machen einen kurzen Abstecher in den Heylshof-Park, denn Jan will die Backfischbraut Franziska Henrici interviewen. Das ist übrigens diese bezaubernde Frau:

Die liebenswerte Backfischbraut Franziska Henrici und der olle Reiseblogger Hubert in Worms

Die liebenswerte Backfischbraut Franziska Henrici und der olle Reiseblogger Hubert

Sie wäre ja ein guter Grund, auf das Backfischfest Worms zu gehen (und sorry Leute, schlechte Nachrichten: Sie ist natürlich vergeben). Interview mit Jan sprach ich an? Da ist es:

Ein Blick „behind the Scenes“ gefällig?

Jan Jordan vom Reiseblog Deutschlandjäger im Interview mit der Backfischbraut Franzi

Jan Jordan vom Reiseblog Deutschlandjäger im Interview mit der Backfischbraut Franzi

Von hier aus laufen wie weiter, es geht zum

Der Weinladen Borgnolo

Der befindet sich am Weckerlingplatz und ist urgemütlich. Da es hier auch gut besucht ist, nur ein Bild von der einen Moment leeren Ecke, bevor wir uns dort breit machen.

Der Weinladen Borgnolo am Weckerlingplatz in Worms

Der Weinladen Borgnolo am Weckerlingplatz in Worms

Wobei wir erst nahe der Theke stehen, Iris von der Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms will uns unbedingt noch den „echten“ Liebfrauenmilch Wein vorstellen. Also nicht den, der in den Verruf gekommen ist als babsüsses Zeuchs!

Liebfrauenmilch - der echte Wein aus Worms

Liebfrauenmilch – der echte Wein aus Worms

Im Weinladen Borgnolo kann man nicht schön drinnen, sondern auch im gemütlichen Innenhof sitzen. Und der überaus sympathische Inhaber Filippo nimmt sich gerne Zeit für ein nettes Gespräch (hey Filippo, falls Du das liest – ich komme sehr gerne wieder!).

Vor der Türe macht dann Jan auch noch ein Interview mit Marcus, dem stellvertretenden Bojemääschter der Fischerwääder.

Du siehst, in Worms ist einiges geboten! Das Backfischfest reizt mich ja immer noch, allerdings sind die Unterkunftspreise in der Zeit jenseits von gut böse, wenn Du nicht schon vor längerer Zeit gebucht hast. Aber es hat gründe, warum ich da auch unheimlich gerne hin will. Denn die Wormser sind ein unglaublich sympathisches Volk 🙂

Nur weiss ich nicht so recht, ob ich mich trauen soll. Nochmal verlieben in Worms? Denn das ist ein heißes Pflaster…

Kann schnell geschehen…

Den Beitrag enden möchte ich mit ein paar Bildern von Worms östlich der Bahnlinie, soll ja nicht einseitig sein, der Beitrag 😉

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Offenlegung: Ich wurde von der Kultur und Veranstaltungs GmbH Worms eingeladen, Worms und die Nibelungenfestspiele zu erkunden. Übernommen wurde das Hotel mit Frühstück, die Stadtführung, einige Getränke am Samstag, das Dinner im Park am Samstag und eine Backstageführung am Sonntag. Zusätzlich waren wir zur Premiere der Nibelungenfestspiele am Freitag eingeladen, dafür kann man keine Karten kaufen! Anfahrt haben wir selbst bezahlt, es floß keine Bezahlung und es wurden keine Vorgaben gemacht, ob und wann ich etwas schreiben „muss“. Grund, etwas schön zu schreiben, gibt es nicht – ich schreibe immer meine persönlichen Eindrücke.

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Veröffentlicht von Hubert Mayer

Blogger, Netzwerker, LL.B, Versicherungsmensch, ehrenamtlich in Stuttgart engagiert, Onlinejunkie. Du findest mich auch auf Twitter, Twitter, Facebook, Facebookseite des Travellerblogs, Google+ Wer mich und meine Bloggerei unterstützen möchte: Mein Amazon Wunschzettel ist lang

2 Kommentare

  1. Hi,
    schöner Bericht. Wen du jetzt noch „östlich“ und „westlich der Bahnlinie“ tauscht, dann stimmen sogar die Himmelsrichtungen 🙂

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